Chipotle-Rindfleisch-Sandwich (Slowcooker)

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert

Das folgende Rezept habe ich in Everyday with Rachael Ray gefunden – in der Ausgabe für Januar/Februar 2014 geht es unter anderem um Ideen aus dem Slow Cooker, das reizte mich natürlich. Das Originalrezept für das Low & Slow Maple Chipotle Beef findet man auch online.

Slowcooker Chipotle Beef

Im Magazin wurden insgesamt drei verschiedene Serviervorschläge angeboten – einmal asiatisch, mit breiten Reisnudeln, Sesamöl und Sojasauce angemacht, und um Lauchzwiebelringe und Bohnensprossen ergänzt; einmal mexikanisch, mit Maistortillas und „your favorite taco toppings“ (auf dem Bild Avocado, Zwiebel und Koriandergrün); und einmal italienisch mit aus Wantanblättern und dem Rind gebauten Ravioli, die man in Salbeibutter schwenkt.

Alle drei Versionen gefielen mir ausgesprochen gut. Macht man das volle Rezept im großen Slowcooker, hat man auch genug Basismaterial für die drei Rezepte, und da spielt der Crockpot dann seine Stärken aus: einmal kochen, ohne viel Aufwand drei Mal lecker essen.

In meinem Zwei-Personen-Haushalt wäre das allerdings overkill – ich habe das Rezept etwas herunterskaliert und in meinem 3 1/2-Liter-Slowcooker zubereitet.


Chipotle Pulled Beef

nach: Everyday with Rachael Ray

Ergibt: 4-6 Portionen

Zutaten

  • 1 1/2 – 2 Chipotles en adobo, plus etwas von der Sauce aus der Dose
  • 250 ml Ananassaft
  • 70 ml Ahornsirup
  • 1 1/2 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel Pfeffer
  • 1 1/2 kg Rindfleisch zum Schmoren, hier: Bug

Zubereitung

  1. Das Rindfleisch in drei Stücke schneiden, in den Slow Cooker legen.
  2. Die restlichen Zutaten (ausser Salz & Pfeffer) in einem Mixer glatt pürieren. Über das Fleisch geben, das Fleisch darin wenden.
  3. Deckel auflegen, alles 8-10 Stunden auf „medium“ garen lassen.
  4. Fleisch mit zwei Gabeln in der Sauce zerzupfen, mit Salz und Pfeffer würzen, 10 Minuten durchziehen lassen, so dass es sich mit der Sauce verbinden kann.

Ein Detail am Rande: Der Liebste verabscheut Ananas, und so käme ich normalerweise nicht auf die Idee, Ananassaft zu benutzen – hier geht der Ananasgeschmack allerdings ziemlich unter. Ich habe frisch gepressten benutzt, ich denke, es tut aber genauso gut auch welcher aus der Packung, oder auch Apfelsaft oder Orangensaft, wenn der auch nicht so gut fleischzartmachend wirkt.

Das Fleisch habe ich noch direkt im Slowcooker in der Sauce zerzupft, das funktionierte wunderbar. Als Beigaben gab es hier die Brioche-Brötchen von Vanilla Kitchen, Römersalatstreifen, Schalottenringe, Avocado, und eine scharfe Sauce (Ballymaloe Jalapeno Pepper Tomato Relish).

Nach drei Portionen mit Brötchen habe ich jetzt noch eine Schüssel voll Fleisch, und überlege noch, damit vielleicht Ravioli oder so etwas wie Lasagne zu machen.

Ein rundum gelungenes, sehr leckeres Essen.

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