Projekt: Kim Chi

Dieser Artikel wurde zuletzt am 18. Juni 2016 aktualisiert

Zu den Dingen, die ich mir für 2014 als Ziele gesetzt habe, gehört u.a., ein paar Sachen in der Küche auszuprobieren, an die ich mich bislang nicht heran gewagt habe. Eins davon ist die Herstellung von Kim Chi. Ich habe zwar 2012 einen Kim Chi mit Pak Choi gemacht, aber von einem richtigen koreanischen Kimchi ist das noch weit entfernt. Dieses Jahr also: Projekt Kim Chi.

Making and sharing kimchi in Gaemi Village, 1 December 2012

(Bild: USAG-Humphreys, Lizenz: CC-BY-2.0)

„Kim Chi, will ich auch schon lange mal machen.“ verriet mir Pastasciutta, als wir im vergangenen Jahr zusammen im Zug nach Graubünden saßen. Und so lade ich Euch alle ein: macht doch einfach mit! Wie heisst es doch so schön… the more the merrier.

Was genau ist Kim Chi überhaupt?

Die Wikipedia dazu:

Kimchi (kor. 김치) nennt man sowohl eine auf der Milchsäuregärung basierende Zubereitungsart von Gemüse in der koreanischen Küche als auch alle auf diese Art zubereiteten Gemüse.

Kimchi wird traditionell wie Sauerkraut als Vitamin-C-Speicher für den Winter eingemacht. In Korea gehört Kimchi praktisch zu jeder Mahlzeit, genauso wie Reis (밥 – Bab) und eine Suppe (국 – Guk bzw. 탕 – Tang)

Prinzipiell kann man alle Gemüsesorten fermentieren. So sind im Laufe der Zeit viele verschiedene Arten von Kimchi entstanden, so zum Beispiel mit Gurken, Lauch, Rettich oder eben Chinakohl. Vor allem Rettich wird je nach Laune und Bedarf verschieden zubereitet, meist in kleine Würfel geschnitten mit oder ohne Rettichgrün: 깍두기 – Kagdugi (kimchi).

Je nach Region unterscheidet sich die Zubereitung bisweilen stark, so werden in den Jeolla-Provinzen gerne viele Austern bei der Zubereitung verwendet, mancherorts in den Chungcheong-Provinzen sogar Äpfel. Generell gilt das Kimchi, das nach Rezepten aus den südwestlichen Küstenprovinzen zubereitet wird, als das bekömmlichste, wobei das Kimchi aus Seoul oder aus den südöstlichen Provinzen entweder als weniger scharf oder sehr salzig eingestuft wird. Traditionell sagt man, dass man anhand des zubereiteten Kimchi auch die Herkunft der Familie „herausschmecken“ könne. Tatsächlich hängt der Geschmack des Kimchi heutzutage wohl eher vom Können der Köchin oder des Koches ab.

Am 5. Dezember 2013 wurde Kimjang, die gemeinschaftliche Herstellung von Kimchi, von der UNESCO zur Liste des Immateriellen Kulturerbes hinzugefügt.

Diese gemeinschaftliche Herstellung von Kimchi kann man wunderschön in diesem Fotoset bei Flickr sehen: Making and sharing kimchi in Gaemi Village.

Kim Chi muss also nicht zwingend fermentierter Kohl sein… diese Gurken-Version finde ich sehr apart:

Cucumber Kimchi

(Bild: Chloe Lim, Lizenz: CC-BY-2.0)

Falls Ihr noch Rezeptinspirationen braucht, hier ein paar Vorschläge:

Lust, mitzumachen?

Kim Chi BannerReicht Euren Beitrag ein an kochbuchevent(at)googlemail(dot)com – Einsendeschluss ist der 21. April 2014 (Ostermontag).

So sollte genug Zeit für die Beschaffung eventuell schwer erhältlicher Zutaten sein (bei der Besorgung von Kochukaru kann ich ggf. behilflich sein), und Euer Kim Chi hat auch genug Zeit, um fröhlich vor sich hin zu gären.

Mit dem Einreichen stimmt Ihr zu, dass ich 1 Bild Eures Beitrags für den Round-Up nutze, und Euren Beitrag auf ein Pinterest-Board pinne. Und wenn Euch das immer noch nicht abschreckt, gibt’s hier ein Banner zum Mitnehmen:

<a href="http://www.foodfreak.de/2014/01/projekt-kim-chi/">
<img alt="Projekt Kim Chi. Teilnahme bis 21. April 2014" src="http://www.foodfreak.de/wp-content/uploads/2014/01/kimchi.jpg" /></a>

Der guten Ordnung halber: Für diesen Event gelten ausschließlich Beiträge, die sich mit der Herstellung von Kimchi befassen – ihr dürft natürlich gern damit kochen, aber reine Rezeptbeiträge mit Kim Chi (ohne eigene Herstellung) nehme ich für dieses Projekt nicht an.

Appetit bekommen? - Hungry for more?

17 Antworten

  1. Na wenn das nicht perfekt passt! Ich habe gerade vier Gläser gefüllt (und das erste ist schon halb aufgefuttert, man muss ja testen), Näheres demnächst im Blog.

  2. Martin sagt:

    Das Gurken-Kimchi ist ein sehr guter Start – auch weil es recht frisch gegessen wird – morgens gemacht abends gegessen. Und eine gute Ergänzung zum „echten“ kimchi.

    http://www.maangchi.com/recipe/oisobagi-kimchi

  3. Daniela sagt:

    Hallo Foodfreak,
    das trifft sich gut! Mich interessiert das Thema Kimchi schon länger und bin schon gespannt wie meine beiden Varianten, Chinakohl und Rettich, gelingen: http://leberkassemmel.blogspot.com/2014/01/projekt-kimchi.html

  4. Sabine sagt:

    Zum bevorstehenden Korea-Kochtreffen kommt dieses Blog-Event gerade richtig. Zwei Beiträge wird’s auf jeden Fall von mir geben, da wir zwei Varianten einplanten.

  5. Sabine sagt:

    Hier die beiden Kim Chi-Varianten, die wir beim jüngsten Kochtreffen machten: Gurken Kim Chi http://hamburgkocht.blogspot.de/2014/02/12-hamburg-kocht-treffen-korea-oyi_14.html und Rettich Kim Chi http://hamburgkocht.blogspot.de/2014/02/12-hamburg-kocht-treffen-korea-kkakdugi.html Bei mir dauert es wohl noch etwas, bis Kim Chi und ich Freunde werden …

  6. nata sagt:

    Die Mission ist erfüllt! :)) Ich danke Dir herzlich, dass Du mich dazu gebracht hast! http://pastasciuttablog.blogspot.de/2014/02/die-kimchi-herausforderung.html

  7. Hi,

    hier Rezept und Zubereitung von Pak-choi-Kimchi, mit „Mini-
    Pak-Choi“:
    http://portionsdiaet.de/rezepte/pak-choi-kimchi-freestyle-rezept

  8. Da Deifi sagt:

    Ähm – ich will ja nicht neugierig sein, aber: gibt es einen round-up dazu?

  9. Da Deifi sagt:

    … ich wollt nicht drängeln – hab ja nur gefragt … 😉

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  2. 18. März 2014

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