Italienische Nudelsuppe

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert

„Simply the best chicken noodle soup you’ll ever eat.“ schrieb das Sweet Paul magazine über diese Suppe in der Ausgabe Fall 2013. Solchen Versprechen stehe ich etwas skeptisch gegenüber, zumal ich einige wirklich großartige Hühnernudelsuppen in Asien gegessen habe, aber das Bild und auch das Rezept lockten mich, aus mehreren Gründen, von denen einer das, ich gestehe es gern, in die Suppe gesetzte Ei war.

Italienische Nudelsuppe

Die Brühe für diese Hühnersuppe habe ich ja schon vorgestern vorgestellt, dieses Rezept hier war es auch, für das die Tasse abgelöstes Hühnerfleisch geplant war. Der Originaltitel des Rezeptes lautet schlicht The Chef’s Chicken Noodle Soup.


Italienische Nudelsuppe

leicht verändert nach: Sweet Paul magazine, Fall 2013

Ergibt: 2-3 Portionen

Zutaten

  • 1250 ml Hühnerbrühe, siehe dieses Rezept
  • 120 Gramm kurze Mafaldine, oder lange, in Stücke gebrochen
  • 3 kleine Bund Rucola, gewaschen, dünne Stiele abgeschnitten
  • 1 Tasse (US-cup) ausgelöstes Hühnerfleisch, gekocht, aus der Brühe-Produktion
  • 2-3 Eier
  • 3 Esslöffel Parmesan, frisch gerieben
  • 3 Esslöffel Semmelbrösel, knusprig geröstet in
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • fruchtiges Olivenöl, zum Beträufeln
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Brühe in einem mittelgroßen Topf zum Köcheln bringen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Die Pasta zugeben und nach Packungsanweisung garen.
  3. Kurz bevor die Pasta al dente ist, Hühnerfleisch und Rucola in den Topf geben, dann die Eier in die Suppe aufschlagen.
  4. Nach 3 Minuten die Suppe in Schalen oder tiefe Teller löffeln, 1 Ei je Portion. Mit Semmelbröseln und Parmesan überstreuen und einige Spritzer Olivenöl darübersprenkeln.

Wenn man sich die Zutaten anschaut – im Original werden maltagliati verwendet, also preiswerte „Abschnitte“ aus der Nudelproduktion – sieht man, dass hier preisgünstiges Kochen angesagt ist. Etwas Pasta, ein paar Handvoll Rucola, vielleicht aus dem eigenen Gärtlein, ein paar aufgebratene Semmelbrösel, ein bisschen Fleisch vom Suppekochen, wer hat noch etwas Parmesan und ein Tröpfchen Olivenöl – das ist einfach, schlicht, und ausgesprochen schmackhaft – und das Ei in der Suppe ist für mich das I-Tüpfelchen.

Für die Eier habe ich erneut die Daniel-Düsentrieb-Methode nach Lamiacucina eingesetzt.

Wie zu erwarten war, qualifiziert diese Suppe nicht als die beste Hühner-Nudelsuppe meines Lebens, aber es ist eine wirklich gute, die durch ihre Schlichtheit, und einen klaren Geschmack besticht. Daumen nach oben!

Appetit bekommen? - Hungry for more?

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