Apfelküchlein mit Olivenöl

Dieser Artikel wurde zuletzt am 6. Oktober 2016 aktualisiert

apfelkuechlein

Ein ganzer großer Kuchen ist meist zu viel für uns beide, deswegen backe ich gern kleine Küchlein – die essen sich so nebenher weg 😉 .

Angesichts einer großen Kiste sehr fester, saftiger Braeburn-Äpfel aus der Region wollte ich gern etwas mit Äpfeln backen; fruchtiges Olivenöl aus verschiedenen Testchargen war auch noch reichlich vorhanden, also machte ich mich auf die Suche nach einem Apfelkuchen mit Olivenöl.

Fündig wurde ich bei Paules Kitchen, die ein Rezept von Alice im Kulinarischen Wunderland für einen Toskanischen Apfelkuchen mit Pinienkernen dankenswerterweise schon auf 24 Muffins umgerechnet hatte (Alice wiederum hat das Rezept aus Mein neuer Grundkurs für Einsteiger. Polettos Kochschule).

Apfelkuechlein mit Olivenoel

Ich hatte keine Pinienkerne da, wollte nur 12 Küchlein backen, und habe Pi mal Daumen herunterskaliert und vorhandene Kürbiskerne eingesetzt. Wer das Ganze nussfrei gestalten will, kann die auch einfach weglassen (und ich bin sicher, auch Mandelblättchen funktionieren).


Apfelküchlein mit Olivenöl

inspiriert von Cornelia Poletto / Paules Ki(t)chen / Alice im kulinarischen Wunderland

Ergibt: 12 Küchlein

Zutaten

  • 1 Bio-Zitrone
  • 400 Gramm große feste Äpfel, im Ganzen gewogen
  • 3 Eier (Klasse M)
  • 100 Gramm Zucker
  • 1/3 Teelöffel gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 165 Gramm Weizenmehl Type 405
  • 7 Gramm Weinsteinbackpulver
  • 80 Gramm Butter, zerlassen
  • 4 Esslöffel fruchtiges Olivenöl
  • 2 Esslöffel Kürbiskerne
  • 10 Teelöffel Demerara-Zucker, ungefähr
  • Butter, für die Förmchen
  • Zucker, für die Förmchen

Zubereitung

  1. Etwas Butter zerlassen. Eine normale Muffinform damit auspinseln, die Förmchen mit Zucker ausstreuen, so dass sie damit überzogen sind. Form kalt stellen.
  2. Backofen auf 160 °C Umluft einstellen.
  3. Die Zitronenschale abreiben, beiseite stellen. Die Zitrone auspressen. 1 Esslöffel Saft beiseite stellen. Die Äpfel schälen, entkernen, in kleine Würfel schneiden, mit dem übrigen Zitronensaft mischen.
  4. Eier und Zucker schaumig schlagen, dann die Vanille und Zitronenschale und -saft unterrühren.
  5. Mehl, Backpulver und Salz mischen, abwechselnd mit der geschmolzenen Butter unter die Eiermasse rühren. Zum Schluss das Olivenöl einarbeiten.
  6. Den Teig gleichmäßig auf die Muffinformen verteilen. Apfelmasse gleichmäßig darüber verteilen.
  7. Die Kürbiskerne grob durchhacken. Je ca. einen 3/4 Teelöffel von dem braunen Zucker auf die Apfelstücke geben und auf jedes Küchlein etwas von den Kürbiskernen geben.
  8. Die Küchlein im heißen Ofen ungefähr 35 Minuten backen lassen, heraus nehmen wenn sie goldbraun sind.
  9. Apfelküchlein 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herausnehmen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Heraus gekommen sind ausgesprochen schmackhafte Küchlein mit einem Apfelbelag, der dank der Braeburns noch fest und knackig war, obwohl komplett durchgegart. Die Zuckerkruste von außen sorgt für Stabilität und einen besonderen Biss, und mit sehr säuerlichen Äpfeln kann man das durchaus machen, allerdings klebt die Muffinform dann gigantisch 😉 – ich würde im Wiederholungsfall wohl zu Papierförmchen greifen.

Lecker, Daumen nach oben!

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

1 Antwort

  1. Alice sagt:

    Mahlzeit Petra 🙂

    Ich muss Dir recht geben, so kleine Teilchen sind im allgemeinen viel praktischer als ein „großer“ Kuchen… ich muss hier auch immer kämpfen, dass ich den dann alle bekomme 😉

    Deine Variante mit den Kürbiskernen finde ich auch klasse, sollte ich auch mal probieren.

    Liebe Grüße Alice

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