Muottas Muragl

Dieser Artikel wurde zuletzt am 28. August 2015 aktualisiert

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Muottas Muragl, das ist einer der Namen, die man – war man einmal da – wohl nie wieder vergisst; zumindest geht es mir so.

Die links zu sehende „Talstation“ in Samedan/Pontresina (immerhin auch schon auf 1728 m Höhe gelegen) ist nur der Anfang eines ganz besonderen Trips – mit einer Standseilbahn werden nämlich in kurzer Zeit rund 709 m Höhendistanz (auf 2199 m Bahnstrecke) überwunden, bis man schließlich auf 2456 Metern über NN angelangt ist, und auf der Terrasse des Berghotels steht.

Im Café des Restaurants kann man sich dann erst mal ein warmes oder kaltes Getränk holen, und sich in der wunderbar zu atmenden, klaren, trockenen Bergluft ein wenig an der Sonne erfreuen, sich auf der großen Terrasse niederlassen, und den Fünf-Sterne-Deluxe-Blick über die Alpen, das Engadin, und St. Moritz genießen.

Bei meinem langen Wochenendtrip durch Graubünden war das nicht nur in Metern gemessen einer der Höhepunkte!

Muottas Muragl. View over St. Moritz

(Klick aufs Bild öffnet eine Großansicht bei Flickr)

Das folgende Bild zeigt einen der flacheren Streckenabschnitte der Bahn – aber im Gegensatz zu normalen Seilbahnen muss hier niemand sich Sorgen machen, dass ihm flau zumute wird, alles ist ganz harmlos.

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Wir hatten, wie man am obigen Panorama sehen kann, Wetter der Kategorie Mankannessichkaumbesserwünschen, und so genossen wir dann auch unser Mittagsmahl unter großen Sonnenschirmen auf der Terrasse.

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So sah Muottas Muragl übrigens früher aus.

Muottas Muragl

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Heute ist das Romantikhotel keine Berghütte und reine Bahnstation mehr, sondern ein hochmodernes, ökologisches und energetisch autarkes Vorzeigehotel mit einer Solaranlage auf der Steilfläche der Bergbahnüberdachung und Wärmetauschern wo immer möglich. Abends, und im Herbst/Winter und bei schlechtem Wetter, kann man natürlich auch in der guten Stube sitzen, die ebenso modern aber mit Sinn für die Tradition hergerichtet wurde.

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Unser „Graubünden“-Menü sah so aus:

Gruß aus der Küche – ein eher ungraubündnerischer thailändisch angehauchter Putensalat,

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Bündner Gerstensuppe (alternativ gab es einen Salat, die meisten wählten aber die – hervorragende – Suppe).

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natürlich Capuns – hier in einer ausgesprochen schmackhaften modernisierten Variante,

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und zu guter letzt ein Walnussparfait.

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Von hier aus kann man zahlreiche Wanderungen antreten, im Winter natürlich Skifahren und Schlitteln, und wer nur einen kleinen Spaziergang bergauf machen möchte, geht bis zu dem großen Tropfen oder hinauf zur genauesten Sonnenuhr der Welt, und genießt die Schönheit der Bergwelt von dort.

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Einfach traumhaft!



Disclaimer

Dieser Ausflug wurde ermöglicht durch die Region Graubünden in der Schweiz – vielen Dank! Eine inhaltliche Beeinflussung meiner Artikel fand nicht statt; sämtliche Bilder wurden von mir selbst erstellt, und die Texte geben meine persönliche Meinung wieder.

Appetit bekommen? - Hungry for more?

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