Very British – Die Zusammenfassung

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. März 2016 aktualisiert

Very British, please, hatte ich mir die Beiträge für den Event zur Last Night of the Proms auserbeten. Und zu meiner freudigen Überraschung ist eine ganze Reihe Blogger und Bloggerinnen angetreten zu beweisen, dass britische Küche ganz großartig sein kann – vielen Dank für Eure zahlreichen ssnpirierten Beiträge!

Während in Großbritannien die Last Night of the Proms stattfand, weilte ich im schönen Graubünden, erhaschte dank Live-Streaming des NDR aber dennoch einen Teil des Spektakels – ich hoffe Ihr hattet alle viel Freude und habt kräftig mitgesungen! Und falls Euch mal wieder der Sinn nach britischer Küche steht, findet Ihr hier ein paar Anregungen 🙂

Beim Spaziergang am Weiher hat sich Chili & Ciabatta insipirieren lassen und ein altmodisches britisches Dessert gezaubert: Mädesüß-Creme – Meadowsweet Cream
Bei Leberkassemmel und mehr findet sich ebenfalls eine Süßspeise aus Britannien: Cinnamon Roll Pancakes mit Puderzucker
Sozusagen superduperklassisch wird es beim Apokalyptischen Zubereiter – ein Roastbeef mit Yorkshire-Pudding und Cumberlandsauce darf bei keinem britischen Event fehlen!
Ideal für das Konzertpicknick ist das Hühnchen-Ei-Sandwich, welches Kochpla.net zur Party beisteuert.
Bei der Kochschlampe gibt es eine Gooseberry & Vanilla Custard Tarte, die so wunderbar sommerlich aussieht, dass man darüber sogar den fast britischen Nebel im Herbst vergessen könnte.
Mit englischer Küche verbinde ich Pies und Puddings, und Frau Küchenlatein hat sich des letzteren angenommen: Gedämpfter Porree-und-Cheddar-Pudding
Überhaupt existiert chez Küchenlatein wahrscheinlich eine der größten deutschsprachigen Sammlungen britischer Rezepte, und so wundert es auch nicht, dass sie gleich einen zweiten Beitrag nachlegte: Toad-in-the-Hole, oder die Kröte im Loch.
Vor der bisweilen für uns seltsam anmutenden Küche der Britischen Inseln gilt es manchmal Hemmschwellen zu überwinden, dann kommen so fabelhaft andersartige Gerichte wie der Pease Pudding im Magischen Kessel dabei heraus.
Auch hier im Hause Foodfreak kostete etwas innere Überwindung, bis ich mich an die erste (und sehr leckere) Pork Pie mit Apfel-Jelly in meinem Leben traute.
Die Cucina Casalinga steuert eine Hachis Parmentier, Verzeihung: Shepherd’s Pie, bei, und beweist, das wahrhaft große Küche keine Grenzen kennt.
Schmeckt mach mehr nimmt uns etwas weiter nach Norden mit, genauer nach Schottland, mit einem ausgesprochen musikalischen Beitrag und schließlich einem köstlich-einfachen Rezept für Cranachan mit Himbeeren.
Seien wir ehrlich, wer denkt bei England nicht an Frühstück? Ich hatte erst erwogen, einen full monty aufzutischen – aber die traditionellen Crumpets, die Lunch for One uns serviert, sind ein ebenso tolles englisches Frühstück!
Das Full English Breakfast (inklusive Szenen einer Ehe) kommt dafür aus dem Hause Hamburg kocht.
Ergänzend wurde bei Hamburg kocht auch noch Meisterkoch Gordon Ramsay für einen ganz klassischen Shepherd’s Pie kochenderweise zitiert.
Bei German Abendbrot finden wir traditionelles englisches Essen in Form von indischer Küche vor – und natürlich das britische Nationalgericht – Chicken Tikka, hier eingewickelt in Masala Dosa.
Madame Magentratzerl ist für ihre Inspiration bei Jamie Oliver fündig geworden, und kredenzt Glasgow potato scones – Kartoffelplätzchen mit Rührei, Räucherlachs und glasierten Zuckerschoten – das würde sicher auch zum High Tea ganz hervorragend passen.
Von Yorkshire Tea Cakes hatte ich bislang noch nicht gehört – das ändert sich Dank Junifaden. Das mit Rosinen und kandierten Zitrusschalen hergestellte Gebäck erfährt hier eine vorsichtige Modernisierung mit Feigen.
In der S-Küche wird gleichermaßen zur Tea Time aufgerufen – mit Rosewater and Blackberry Scones with Clotted Cream
Wo wir schon bei britischem Gebäck und der Tea Time sind, fügen sich die Aprikosen-Himbeer-Scones von Alice im kulinarischen Wunderland ganz prima ein.
Ist ein Peach Melba, erfunden von Escoffier, denn nun ein britisches Gericht? Dieser Frage widmet sich – mit ein klein wenig britischer Musikgeschichte angereichert – Excellensa.
Und zum guten Abschluß gibt es, ebenfalls von Excellensa, noch leckere kleine Bay Custard Tarts.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Teilnehmern mit einem dreifachen Hip Hip Hooray!

Appetit bekommen? - Hungry for more?

4 Antworten

  1. Julia sagt:

    Oh, was für tolle Rezepte britischer Klassiker und Neuigkeiten. Hat wirklich viel Spaß gemacht!

  2. excellensa sagt:

    Es war ein großer Spaß, mal wieder britisch zu kochen bzw. zu backen, und am Ende der LNotP die Lieder lauthals mitzusingen. Danke für die Idee!

  3. Ulrike sagt:

    Das war ein Spaß, aber so umfangreich ist meine Sammlung deutschsprachiger britischer Rezepte doch gar nicht.

  4. Shermin sagt:

    Hach… und so viele köstliche Sachen dabei. Danke für die Idee. 🙂

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