Jacobs Krönung Crema Pads

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert

Schon in meinem Projekt Tassimo, bei dem ich mir das Kaffeezubereitungssystem aus dem Hause Jacobs angeschaut hatte, habe ich Bekanntschaft mit der Krönung von Jacobs gemacht, und ich war, gelinde gesagt, nicht begeistert davon. So ging ich eher mit gemischten Gefühlen an das Kaffee-Pad für das Senseo-System von der gleichen Marke.

Im Pad sind ganze 6,6 Gramm Röstkaffee, nicht eben viel, bei Tchibo tut man immerhin 7,8 Gramm Kaffee ins gleiche Pad, also rund 18 % mehr Kaffee.

Die Zubereitung muss ich wohl nicht weiter erklären.

In meinem Kaffeebecher, der rund 240 ml fasst, sehen die 125 ml aus dem Senseo-System etwas verloren aus. Die so genannte Crema ist feinschaumig, in der Farbe okay, wenn auch etwas scheckig. Der Geruch ist nichtssagend, ein wenig bitter, mit einer winzigen Bitterschokoladennote drin.

Der Geschmack ist vor allem dünn – das dürfte an der geringen Kaffeemenge liegen. Der Kaffee hat keinen Körper, lässt sich aber erstaunlicherweise sogar pur trinken.

Im großen und ganzen erinnert das an einen etwas zu dünn gewordenen Bürofilterkaffee, nur nicht so abgestanden, und mit einem Schäumchen drauf.

Die Jacobs Krönung Pads Klassisch sind weit davon entfernt, ein leckerer oder guter Kaffee zu sein, aber der Kaffee ist zumindest trinkbar.

 

Appetit bekommen? - Hungry for more?

2 Antworten

  1. Mit Senseo habe ich die gleichen Erfahrungen. Als ob sich jemand die Hände vom Kaffee abgewaschen hat. Tassimo und das Ganze finde ich aber auch nicht so wirklich gut. Die klassische Espressomaschine ist immer noch das Nonplusultra 🙂

  1. 5. Oktober 2013

    […] Jacobs Krönung Crema – Erstaunlich trinkbar, aber ein Filterkaffee schmeckt immer noch besser. […]

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