Kartoffel-Korma

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert

Kartoffel-Korma von foodfreak.de

Bei dem heißen Sommerwetter kürzlich trieb mich die Lust nach indischer Küche an, und in dem sehr empfehlenswerten Blog Sailu’s Kitchen fand ich ein Curry, für das ich fast alles da hatte – perfekt! Das Kartoffelcurry aus Andhra Pradesh habe ich dann aber doch ganz leicht abgewandelt… meine Fassung:


Kartoffel-Korma

adaptiert nach einem Rezept von Sailu’s Kitchen

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten

PASTE

  • 3 Esslöffel Kokosraspel
  • 2 Esslöffel Cashewkerne
  • 2-3 rote Chilis
  • 3/4 Teelöffel Fenchelsamen

CURRY

  • 4 große Kartoffeln, fest kochend
  • 4 Strauchtomaten, hier: kleine Romatomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zweig Curryblätter
  • 3 cm frischer Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma
  • 1/2 Teelöffel scharfes Paprikapulver
  • 2 Teelöffel gemahlener Koriander
  • 1 Teelöffel Garam Masala
  • Salz
  • Pflanzenöl
  • Koriandergrün

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln in gesalzenem Wasser mit Schale eben so gar kochen (Ideal sind am Vortag gekochte Kartoffeln.) Auskühlen lassen, pellen, in Stücke von 2-3 cm Kantenlänge schneiden.
  2. Für die Paste zunächst die Kokosraspel in einer Tasse mit kochendem Wasser übergießen. 3 Minuten ziehen lassen, dann in einem Teesieb vorsichtig ausdrücken. Flüssigkeit auffangen.
  3. Die Chilis eher halbherzig entkernen – die Menge richtet sich nach der Schärfe der Chilis (ich habe 1/2 Teelöffel rote gehackte Scotch Bonnet verwendet – das war recht scharf). Kokosraspel, Cashewkerne, Fenchelsamen und Chilis im Mörser oder Elektrohacker/Mixer zu einer groben Paste verarbeiten. Wenn nötig, etwas von dem aufgefangenen Kokoswasser zugeben.
  4. Die Zwiebel fein hacken. Die Tomaten vierteln. Den Knoblauch zerdrücken, den Ingwer fein reiben. In einem flachen Topf das Öl erhitzen. Zwiebel und Curryblätter darin anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig werden und die Curryblätter duften. Nun Ingwer und Knoblauch zugeben, kurz mitbraten lassen. Kartoffeln und Tomatenviertel zugeben, mit Salz, Koriander, Kurkuma und Paprikapulver würzen. 5 Minuten auf starker Hitze anbraten, dann das Garam masala, die vorbereitete Paste, und die mit Wasser auf 250 ml ergänzte Einweichflüssigkeit der Kokosraspel einrühren.
  5. Abgedeckt alles ca. 8 Minuten köcheln lassen. Abschmecken, nach Wunsch die Flüssigkeit noch etwas reduzieren lassen, dann mit Koriandergrün dekoriert servieren.

Sailu empfiehlt Roti, Kokosreis oder ‚flavored rice‘ dazu.

Dank der von mir eingesetzten höchst un-indischen Scotch Bonnet (die ich noch gehackt im Tiefkühler hatte), hatte das Curry eine deutliche Schärfe (dafür habe ich im Rezept ‚chili powder‘ durch scharfes Paprikapulver ersetzt). Je nach Süße oder Säure der Tomaten macht sich ein Spritzer Zitrone oder eine Prise Zucker beim Abschmecken sehr gut.

Ich habe entgegen der Rezeptempfehlung aber nicht mit Koriandergrün dekoriert, sondern mit Curry leaves, und finde auch, das Koriandergrün passt hier eher nicht zur Aromatik. Das Curry selbst ist sehr lecker, ganz besonders zusammen mit einem Minz-Pulao, für das ich das Rezept demnächst nachreiche.

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

1 Antwort

  1. 15. August 2013

    […] Mahanandi entdeckte ich das Rezept für Pudina Pulao, das ganz prima als Beilage zu meinem Kartoffel-Korma […]

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