Apfelmarmeladen 2013

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert

Ein kurzer Besuch bei Muttern kann viel auslösen. Wir kehrten mit zwei Körben Äpfeln nach Hause zurück.

Nun handelt es sich um keine lagerfähigen Äpfel und sie mussten verarbeitet werden. Neben Apfelchips, von denen gerade eine Menge im Schrank liegen, und Kuchen habe ich mich in eine Versuchsreihe Marmeladen oder eher Fruchtaufstriche gestürzt. Dabei kamen folgende heraus:

Apfel-Karamell mit Fleur de Sel nach Ellys Art

Ich habe das Rezept halbiert und 500 Gramm Äpfel genommen. Der Karamell wurde mit 150 Gramm Zucker hergestellt und ohne Wasser, da der erste Versuch mit Wasser daneben ging und nur ein fester Zuckerblock dabei entstand. 250 Gramm Zucker und zwei Teelöffel Pektin aus USA sorgten für Festigkeit. Die Prise Salz macht sich nicht wirklich bemerkbar, die Mischung aus Apfel und Karamell ist allerdings sehr lecker.

Apfel-Whiskey

Auch hier habe ich 500 Gramm Äpfel genommen. Nach dem Aufkochen mit einem Schuss Wasser habe ich auch hier 250 Gramm Zucker mit 2 Teelöffel USA-Pektin hinzugefügt. Kurz vor dem Abfüllen kamen noch zwei Schuss Whiskey hinzu. Die Kombination ist lecker und kann überzeugen.

Schoko-Apfel

Hier habe ich nicht direkt eine Marmelade gemacht. 250 Gramm Äpfel habe ich mit einem Schuss Wasser aufgekocht und köcheln lassen bis sie weich wurden. Dann habe ich darin 250 Gramm Zartbitterschokolade geschmolzen und 150 Gramm Zucker hinzugefügt. Heraus kam eine lecker-fruchtige Schokoladen-Creme, die wohl nur bei Zimmertemperatur richtig streichfähig ist. Nächstes Mal würde ich etwas weniger Schokolade nehmen, 200 Gramm müssten reichen.

Apfel-Basilikum

Es waren immer noch genug Äpfel vorhanden, somit wanderten 500 Gramm in den nächsten Versuch. Wieder wurden sie mit etwas Wasser auf- und weichgekocht. Dabei kamen noch ca. 6 mittlere Basilikum-Blätter hinzu und natürlich wieder 250 Gramm Zucker und 2 Teelöffel Pektin. Das Basilikum hätte gerne mehr sein können, denn es geht eher unter. Allerdings scheint es gut zu passen. Hier muss am Verhältnis noch gefeilt werden.

Apfel-Cranberry

Als fünfte und letzte Sorte musste wieder etwas anderes her. Lange suchte ich nach Geschmackskombinationen. Dann fielen Frau Foodfreak die Cranberries im Tiefkühler ein. Somit wanderten zerkleinerte 165 Gramm davon mit 500 Gramm kleingeschnittenen Äpfeln, einer Prise Zimt, 330 Gramm Zucker und wieder zwei Teelöffel Pektin in eine Schüssel zum durchziehen. Nach einer Stunde kochte ich eine lecker-fruchtige Marmelade draus.

Genau so unerwartet wie die Apfelmenge war auch der Erfolg unerwartet. Alle fünf Sorten schmecken lecker und können gerne bei einem weiteren Apfelaufschlag in das Verwertungsprogramm aufgenommen werden.

Appetit bekommen? - Hungry for more?

1 Antwort

  1. 24. August 2013

    […] kürzlichen Besuch bei der Familie, Herr datenhamster hatte es in seinem Beitrag über die Apfelmarmeladen 2013 schon erwähnt, wurden wir genötigt. uns doch “ein paar” Äpfel mitzunehmen – […]

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