Kleine Aprikosen-Küchlein

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert

Kleine Aprikosen-Küchlein, von foodfreak.deAls ich die Little Apricot Cakes im Bon Appétit Blog entdeckte, wusste ich sofort: die muss ich nachmachen. Und wie es der Zufall wollte, hopsten mir ein paar schöne rotwangige große Aprikosen einfach so in den Einkaufskorb…

Die hübschen braunen Ränder bekommt man auch hier, wie wohl schon bei meinen Zitronen-Mohn-Muffins, nur wenn man die Form fettet oder mit „cooking spray“ aussprüht. Ich habe mich mal wieder für banale Papierförmchen entschieden. Hätte ich diese nicht genommen, wäre es wohl als Trennmittel eine dünne Schicht flüssiges Butterschmalz geworden, die ich dann kurz im TK schockgekühlt hätte.


Kleine Aprikosen-Küchlein

adaptiert nach: Bon Appétit, June 2013

Ergibt: 12 Küchlein

Zutaten

  • 130 Gramm Weizenmehl, Type 405
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 1 1/2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 80 Gramm Butter, sehr weich
  • 80 Gramm Zucker
  • 1 Ei (Klasse M)
  • 1 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
  • 1/2 Teelöffel gemahlene Vanille
  • 80 ml Vollmilch
  • 3 große Aprikosen
  • 6 Teelöffel Roh-Rohrzucker

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Ein Muffinblech mit 12 Mulden vorbereiten (fetten, oder mit Papierförmchen auslegen). Die Aprikosen waschen, gut abtrocknen, entsteinen und in je 8 schmale Spalten zerteilen.
  2. Butter mit dem Zucker in einer Rührschüssel cremig rühren (ich nehme hier einen Schneebesen). Ei, Zitronenschale und Vanille unterarbeiten.
  3. Mehl mit Salz und Backpulver mischen. Abwechselnd mit der Milch unter die Buttermischung rühren (Mehl-Milch-Mehl-Milch-Mehl). Teig in die Muffinmulden füllen, je ca. 1 guten Esslöffel je Förmchen, etwas glatt streichen.
  4. Den Teig mit jeweils zwei Aprikosenspalten belegen. Über jedes Törtchen einen halben Teelöffel Rohrzucker streuen.
  5. Törtchen 20-25 Minuten backen lassen (bei mir: 25), bis sie goldbraun sind und duften. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und ganz kalt werden lassen.

Beim Lesen des Rezeptes stellen Backerfahrene fest, dass es sich hier nicht um einen typischen Muffin-Teig handelt (nur eben vermengen), sondern um einen klassischen Rührkuchenteig. Man sollte nicht der Versuchung nachgeben und viele Aprikosen auf den Teig legen wollen – ideal sind wirklich zwei Achtel je Muffinform – da diese im Vergleich zum Teig sehr schwer und naß sind.

Die Küchlein sind wunderbar fluffig und buttrig und schmecken himmlisch.

Der einzige Haken: sie sind viel zu schnell aufgegessen…

Kleine Aprikosen-Küchlein


Update: Link Love – wo die Küchlein noch gebacken wurden

 

Appetit bekommen? - Hungry for more?

12 Antworten

  1. Jetzt hältst du mir die kleinen Köstlichkeiten so dicht unter die Nase, wo ich nach dem Rasenmähen doch unbedingt eine süße Belohnung verdient hätte…

  2. Ohhhhh wie lecker! Jetzt brauche ich nur noch ein paar reife Aprikosen und der Wochenend-Kaffeesnack ist gerettet 🙂

  3. Hesting sagt:

    Das glaube ich sofort, dass die Dinger fluffig und lecker sind.

  4. deko-idee24 sagt:

    Genau so ein einfaches Rezept hab ich gesucht. Danke. Heute müssen dann aber auf die Schnelle Aprikosen aus der Dose her.

  5. Julia sagt:

    Hmmmleckerschmackofatz! Hab grade eine Variante mit Johannisbeeren verschmaust, herrlich, danke für das Rezept!

  6. Sandkorn sagt:

    Liebes Feinschmeckerle,
    ein wunderbares Rezept für Aprikosen-Liebhaber wie uns! Der Teig ist nicht zu süß, das Aroma der Früchte verflüchtigt sich nicht wie in manchem Kuchen – und schnell gemacht sind sie auch noch!
    Dank und herzliche Grüße aus Schleswig-Holstein,
    Sandkorn

  7. Sandkorn sagt:

    Entschuldigung, liebe Petra! Aber vor lauter Begeisterung über Deine Küchlein war ich gedanklich schon bei Frau F. gelandet, um ihre Version zu begutachten. Doch das Lob für diese Küchlein gebührt natürlich Dir!
    Ganz zerknirscht: Sandkorn

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