Holunderblüten-Joghurt mit Heidelbeeren

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert

Durch Zufall kam ich an ein paar (wenige) Heidelbeeren und ich überlegte mir, was ich denn damit anstellen könnte. Da sie direkt aus dem Wald waren, sollten sie unbedingt wegen möglicher Fuchsbandwurm-Gefahr durchgekocht werden. Doch was macht man mit einem Häufchen Heidelbeeren, nicht mal eine Hand voll, die im Nu auch nur so mit einem Happs weg wären? Nach dem dritten Tag im Kühlschrank kam dann der rettende Einfall.

Holunderblüten-Joghurt mit Heidelbeeren

Amarettinis standen unangetastet herum, da sie pur nicht all zu gut schmeckten, frisch gemachter Joghurt war auch vorhanden, und Holunderblütensirup von Frau Küchenlatein stand auch offen im Schrank. Wenn das mal nicht irgend wie zusammen zu bekommen sei, dachte ich mir. Ich versuche meine Kreation hier mit einem Rezept nachzuvollziehen. Da alles recht experimentell war, überraschte mich am Ende, dass es funktioniert hatte und sogar schmeckte.


Holunderblüten-Joghurt mit Heidelbeeren

von datenhamster

Ergibt: 2 Gläschen

Zutaten

  • 4 Amarettinis
  • ein paar Heidelbeeren
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 1 Schuss Portwein
  • 6 Esslöffel Joghurt
  • 1 Schuss Holunderblütensirup

Zubereitung

  1. Die Amarettinis leicht zerstossen und auf die beiden Gläschen verteilen
  2. Den Joghurt mit dem Holunderblütensirup vermischen und zu gleichen Teilen in die Gläschen geben.
  3. Die Heidelbeeren mit dem Zucker erhitzen. Sobald die austretende Flüssigkeit aufkocht, mit Portwein ablöschen, noch einmal kurz aufkochen und dann etwas abkühlen lassen. Die Heidelbeeren mittig auf die Joghurtmasse löffeln und kalt stellen.

Ja, es schmeckte wirklich. Die Heidelbeermasse hatte sich einen Weg durch den Joghurt nach unten gebahnt, die Amarettini waren durchgeweicht, und ihr doch recht kräftiger Eigengeschmack verschmolz mit den anderen Geschmäckern ohne noch aufdringlich zu wirken. Süße und Säure passten gut. Zur Dekoration gab es noch ein Blättchen Zitronenmelisse.

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