Ramen, Schweinefilet, Spargel

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert

Wenn’s mal schnell gehen soll… inspiriert von diesem Rezept aus dem Sunset Magazine habe ich kürzlich mein erstes „Spargelgericht“ der Saison zubereitet.

Ramen, Schweinefilet, Spargel

Im Tiefkühler schlummerten noch Abschnitte von Schweinefilets, die ich ohnehin mal verwokken wollte, da kam mir das Rezept gerade Recht.


Ramen, Schweinefilet, Spargel

nach einer Idee des Sunset Magazine

Ergibt: 2-3 Portionen

Zutaten

  • 180 Gramm asiatische Nudelnester
  • 1200 ml Hühnerbrühe
  • 1 Esslöffel frischgeriebener ingwer
  • 1 Esslöffel Sojasauce
  • 250 Gramm Schweinefilet (hier: Köpfe / Abschnitte), in sehr dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Bund grüner Spargel, gewaschen, Enden abgebrochen, in 2-3 cm lange Stücke geschnitten
  • 3 Lauchzwiebeln, in Ringen
  • Sriracha-Sauce

Zubereitung

  1. Nudeln nach Packungsanweisung garen.
  2. Die Brühe mit Ingwer und Sojasauce in einem großen Topf erhitzen. Fleisch und Spargel zugeben, umrühren, so dass die Fleischscheibchen nicht aneinander kleben, und ca. 3-4 Minuten garen lassen.
  3. Nudeln und Lauchzwiebeln unterrühren. In Suppenschalen geben, mit einem Klacks Sriracha servieren.

Passenderweise war von meinem allerersten Schweinefuß-Experiment war auch noch eine würzige Brühe da – ein Teil der Kochbrühe der Füße, in der Schweinefüße mit Madeira, Gewürzen, Hühnerbrühe und Rindsbouillon durchgekocht wurden. Nach dem (mißlungenen) ersten Versuch habe ich diese Brühe nochmal mit Suppengemüse und Hühnerkarkassen aufgesetzt, gekocht und entfettet – eine gute Grundsuppe für chinesische und japanische Nudelsuppen, die sich hier idel verwenden liess. (Eine klassische Ramen-Brühe nach Momofuku hat Frau Chili & Ciabatta im Angebot). Es spricht aber gar nichts dagegen, wie im Rezept angegeben, normale Hühnerbrühe zu verwenden.

Flying Goose is for wimps #sriracha

Sunset gibt 4 Portionen an, benutzt allerdings auch ein volles Pfund Schweinefilet – da passen dann meines Erachtens die anderen Mengen nicht dazu.

Für das Foto habe ich die Nudeln „japanisch“ angerichtet, d.h. die Nudeln in die Suppenschale gegeben, statt sie mit in den Suppentopf zu tun, und dann die anderen Zutaten darum / darüber gelöffelt.

Als Sriracha kommt bei mir seit geraumer Zeit die hier abgebildete (sehr scharfe) Shark Brand Sriracha zum Einsatz, das passte wunderbar zu der ansonsten recht milden Suppe.

Ein schnelles, einfaches, leckeres Essen für zwei!


Appetit bekommen? - Hungry for more?

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