Lachs-Ceviche

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

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Bei Channel 4 entdeckte ich neulich eine Ceviche mit Lachs und Grapefruit, die einem Executive Chef von Gordon Ramsay, Simon Gregory, zugesprochen wird. Ein Rezept, das mir supergut gefällt, schnell gemacht ist (sieht man mal vom Filetieren der Grapefruit ab), und ideale Sommerkost für heiße Tage bietet.

 

 

Benutzt habe ich dafür Lachsfilets aus dem Blogger-Testpaket von Deutsche See.

Die Filets sind an den Seiten etwas dünner, das machte hier aber nichts: auf dem Rücken findet sich ein wenig Grau, das leicht tranig schmeckt und unbedingt entfernt gehört.

Ansonsten gilt hier wie bei der Goldforelle, dass die Qualität gut und wohlschmeckend ist; und ich habe auch nur zwei Gräten zupfen müssen.

Meine Fassung ist etwas schärfer ausgefallen als im Original; Schärfe ggf. anpassen.

Lachs-Ceviche
Serves: 2
Ingredients
  • 2 Lachsfiletstücke
  • 3 Esslöffel grobes Meersalz (hier: graues Salz aus der Guerande)
  • 1 rote Grapefruit
  • 1 1/2 Limetten, Saft (ca. 50 ml) und die abgeriebene Schale von 1 Limette
  • 1 grüne spitze Thai-Chili, halbherzig entkernt und in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 gehäufter Esslöffel Zucker, in etwa
  • ein paar Tropfen Chilisauce, nach Wunsch
  • eine Handvoll frisch gehacktes Koriandergrün
Instructions
  1. Den Lachs auftauen lassen, falls nötig. Mit 3 Esslöffeln grobem Salz rundum einreiben und 15 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
  2. Die Grapefruit filetieren, den Saft dabei auffangen. Grapefruitsaft, Limettensaft und -schale, Zucker und Chiliringe verrühren, mit Chilisauce und ggf. mehr Zucker und Limettensaft scharf-süß-sauer abschmecken.
  3. Das Salz vom Lachs abspülen, den Fisch trockentupfen, in dünne Scheiben schneiden, mit den Grapefruitfilets auf einer Platte anrichten
  4. Koriandergrün unter das Dressing mischen, über den Fisch träufeln, ein paar Minuten ziehen lassen.

Das ist die dekorative Variante, wie auf dem Bild zu sehen – besser durchziehen kann der Fisch, wenn man einfach alles mit den Händen (Achtung, Chili) grob durchmischt und etwas stehen lässt, dann schmeckt es intensiver.

Ideales Warmwetter-Futter, zu dem man wahlweise ein Stück Brot oder auch ein paar Salatblätter reichen kann – leicht, frisch und lecker.

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

3 Antworten

  1. Du schreibst „Ideale Sommerkost für heisse Tage“. … Woooo bist Du? Ich komme…..

    • FoodFreak sagt:

      hihi 🙂 Norddeutschland hat tatsächlich gerade ein sehr sonniges und damit am Mittag auch gut warmes Wochenende, das wir in vollen Zügen genießen.

  2. na gut, es sei euch gegönnt …(nur ganz leise grummeln…) 😉

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