Kleine Karamell-Kuchen

Dieser Artikel wurde zuletzt am 31. August 2015 aktualisiert

Kleine Kuchen, das sind für die meisten Leute Muffins oder Cupcakes, auch wenn Mini-Gugelhupfformen gerade trendig zu sein scheinen. Auf jeden Fall sind sie ungemein praktisch – für die Lunchbox oder Bentobox sind kleine Kuchen auch ideal, portionsgerechte Snacks statt ein zerbröselndes Kuchenstück lassen sich viel besser einpacken und transportieren.

Kleine Karamellkuchen

Mela hatte mir aus Frankreich kleine beschichtete Papp-Kuchenförmchen, ganz ähnlichen diesen (teuren) hier bei Amazon, mitgebracht.

Sie sehen nicht nur gut aus und halten den Kuchen stabil, man braucht auch kein Drumherum, sie stehen von ganz alleine z.B. auf dem Backblech. Solche Formen gibt es, wenn man sich umschaut, auch hier und da bei Versendern bei eBay, in quadratisch, achteckig, rund, in hübsch und kitschig, und ich werde mich sicher für die kommende Back- und Bento-Saison mit so etwas eindecken.

Aber nun zum Wichtigsten 😉 – dem Kuchen.


Kleine Karamell-Kuchen

nach: OLIVE magazine

Ergibt: 8 Mini-Kuchen

Zutaten

  • 175 Gramm Butter, weich
  • 125 Gramm Zucker
  • 50 Gramm Honig
  • 3 Eier
  • 1/2 Teelöffel gemahlene Vanille
  • 125 Gramm Mehl
  • 50 Gramm Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 1 Teelöffel Backpulver, gehäuft – hier: Weinsteinbackpulver
  • 100-110 Gramm Sahnetoffees, Muh-Muhs
  • 70 ml Schlagsahne

Zubereitung

  1. Backofen auf 160 °C vorheizen. 8 Pappkuchenförmchen auf ein Backblech stellen (oder ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen, oder eine andere kleine Kuchenform vorbereiten). Je nach Sorte sollte man die Pappförmchen noch ausfetten, bei einigen ist das nicht notwendig.
  2. Butter mit Zucker und Honig mit dem elektrischen Handrührer (oder der Küchenmaschine) cremig aufschlagen, dann nach und nach die Eier und die Vanille zugeben. Mehl mit Stärke, Salz und Backpulver mischen und dazu sieben, einarbeiten. Den Teig auf die vorbereiteten Förmchen verteilen – sie sollen etwa 2/3 voll sein.
  3. Ungefähr 15-20 Minuten backen, bzw. bis die Küchlein aufgegangen sind und zu bräunen beginnen. Abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit ca. 80 Gramm der Toffees (hier: 8 Stück) hacken und in der Sahne unter Rühren schmelzen. Kalt stellen, ab und zu rühren. Wenn die Masse dick wird, die Küchlein damit dünn überziehen. Restliche Toffees (hier: 3 Stück) klein würfeln, die Toffeestückchen auf die Küchlein geben, mit dem restlichen Guss noch einmal umgießen, und die Küchlein kühl stellen bis die Oberfläche einigermaßen fest ist

Im OLIVE magazine aus dem April 2012 fand sich ein Rezept für Butterscotch Bars, das ich hier für meine Zwecke und Zutaten abgewandelt habe. Das ist nichts außergewöhnliches, nur ein banaler Vanille-Rührkuchen mit einem Guss aus Sahnekaramellen (oder -toffees), das macht die kleinen Küchlein dann aber toll saftig und sehr lecker. Wir haben als weiche Toffees die erwähnten Muh-Muhs  benutzt. Einfach und gut.

Appetit bekommen? - Hungry for more?

7 Antworten

  1. Barbara sagt:

    Oh, die sehen sehr lecker aus. Da wir hier gerade sehr gerne Karamell essen oder was damit basteln kommen die ganz oben auf die Nachmachliste.
    Liebe Grüße,
    Barbara

  2. Gabi sagt:

    sieht toll aus und liest sich lecker, aber glutenfrei sind Sahnetoffees wohl eher nicht oder? Das kann ich dann dem Liebsten nicht antun…..süsse Kuchen müssen immer auch für ihn sein…
    LG Gabi

    • FoodFreak sagt:

      zumindest auf meinen Muh-muhs steht als Zutatenangabe „Zucker, Milch, Glukosesirup, Sahne 4%, Butter, Aroma“ kein Gluten. Der Kuchen ist da schon schwieriger 😉

  3. melli_s sagt:

    Es gibt Reizwörter, die mich sofort zwingen, ein Rezept auszuprobieren. Und Karamell gehört definitiv dazu! 😉

    Ich habe in Ermangelung der Pappkuchenförmchen einfach die Cupcake-Variante gewählt, was genauso toll geklappt hat. Am schwierigsten war wieder das Warten auszuhalten, bis man in einen dieser leckeren Küchlein reinbeißen kann. Innen saftig-vanillig, außen karamellig-lecker! *Rezept in die Wiedermach-Liste verschieb* 🙂

  4. nata sagt:

    Sieht auch nach zwei Jahren noch aus wie neu. Lecker! Und lässt mich meine Back-Pläne für die kommenden Tage spontan überdenken… Kleine Kastenförmchen aus Pappe habe ich übrigens auch schon in den Läden der Drogerieketten gesehen.

  1. 2. April 2015

    […] Kleine Karamell-Kuchen | Foodfreak […]

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