TastyBox: Entrecôte vom fränkischen Angus Rind

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert

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Vor kurzem habe ich mir – zum dritten Mal – eine TastyBox bestellt. (Die beiden anderen Male ging es um frische Renken vom Chiemsee bzw. ein Grillpaket vom Angler Sattelschwein).

TastyBox, was ist das überhaupt?

Hinter TastyBox verbirgt sich ein kleines Team von enthusiastischen Foodies, die versuchen, regionale deutsche/europäische Nischen-Produkte aufzutreiben und verfügbar zu machen / im Versand an den Endkunden zu bringen. Dabei gibt es sowohl die monatlichen Angebote, wie das hier bestellte, mit den Zutaten für eine komplette Mahlzeit, als auch einzelne Lebensmittel im Marktplatz, und wenn man Glück hat, kann man auch was von dem guten Zeug nachbestellen. Das Bestellte wird dann zum vorgegebenen Liefertermin frisch und gekühlt per Paketdienst nach Hause geliefert.

Ganz billig, das sei gleich gesagt, ist das Ganze nicht – mit den herkömmlichen Kochboxen, die derzeit zu boomen scheinen, hat die Tastybox eher weniger zu tun. Ich betrachte es für mich als „Essen gehen zu Hause“ – so komme ich mal an Lebensmittel, die für mich sonst nicht erreichbar wären und einen besonderen Geschmack haben.

Dieses Mal hatte ich die Sonder-TastyBox für die Mahlzeit Entrecôte vom Angus Rind mit Papas Arrugadas und Petersilien Mojo bestellt, wobei das Entrecôte von Angusrindern aus Franken kam, dazu ein paar wirklich superleckere Kartöffelchen, und (auf Wunsch) auch einen passenden Wein. Das Paket ohne Wein kostet rund 30 Euro, zukaufen musste ich noch frische Petersilie für die kanarische Mojo-Sauce.

Infos dazu, was man noch benötigt, gibt es 1-2 Tage vor Liefertermin per Mail, ebenso zur Ausrüstung.

So weit, so gut.

Leider hatte ich das Problem, dass mein Liefertermin nicht eingehalten wurde. Das war ziemlich ärgerlich, denn wenn man auf einen Boten wartet und noch andere Termine hat, und der bis 12 Uhr da sein soll, aber erst um 15:50 Uhr aufschlägt, hat man sich das eigentlich anders vorgestellt. Aber Goofs bei Transportdienstleistern passieren…

Der Fairness halber: bei den beiden vorangegangenen Bestellungen klappte das alles problemlos; und was mir sehr gut gefallen hat: Das Team von der TastyBox hat umgehend und hilfreich auf meine Mails geantwortet, versprochen sich zu kümmern, und hatte den Fall tatsächlich bis Sonntag abend aufgeklärt und informierte mich sogar noch via Twitter, was passiert war.

Vorbildlich!

Wie ist die Tastybox verpackt?

Bei frischen Lebensmitteln ist das mit der Kühlung eine wichtige Sache, und so kommt die Lieferung in einer handlichen Styropor-Box (leider wohl nicht anders machbar), mit gefrorenen Coolpacks und Holzwolle dazwischen. Verpackt war alles tadellos, der entstehende Müll tut dennoch ein bisschen weh.

Mit bei den Lebensmitteln liegt auch eine laminierte Rezeptkarte mit recht genauen und gut strukturierten Anweisungen, wie das Mahl in welchen Schritten zuzubereiten ist. Das Laminieren empfinde ich ebenso wie den Farbdruck als „Luxus“, zumal das Rezept sicher kein zweites Mal so zum Einsatz kommt.

Das Essen 🙂

Zubereitet sah das wirklich wunderschöne, dicke, marmorierte Rindfleisch aus Franken dann so aus:

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Die Fleischqualität war fabelhaft, ein echter Genuß.

Köstlich – und eine Empfehlung wert. (Und ein nicht sonderlich gutes Steak aus Südamerika kostet im Steakhaus für zwei Personen deutlich mehr.)

Appetit bekommen? - Hungry for more?

1 Antwort

  1. Interessant!
    Und ich kenne die Leute nicht mal.
    Obewohl ich mitten in Franken sitze.
    Gedenke das also dringend zu ändern.

    Danke für den Tipp, Petra

    Mit leckerem Gruß, Peter

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