Hühnerleber-Rosmarin-Sugo zu Pasta

Dieser Artikel wurde zuletzt am 4. Februar 2017 aktualisiert

pasta with chicken liver and rosemary sugo

Pasta ist meist problemlos mehrheitsfähig, auch Nudelsauce mit Tomaten drin findet bei vielen Leuten Anklang – kommt allerdings Leber ins Spiel, hier Hühnerleber, lichten sich die Reihen der Freiwilligen schnell.

Ich dagegen mag sehr gern Geflügelleber, Kaninchenleber, Kalbsleber, wie man auch an einigen Rezepten in diesem Blog sehen kann, und als der Liebste kürzlich nach Nudelsauce verlangte, schlug ich vor, doch einmal das Rezept für den Hühnerleber-Rosmarin-Sugo aus The Meat Bible auszuprobieren.

Zu diesem Buch muss ich mich beizeiten mal länger auslassen; es kam durch einen Buchbestellunfall in meinen Haushalt und sieht eher unspektakulär aus, bietet aber viele schöne Rezepte, die ebenfalls meist unspektakulär aussehen, aber ausgesprochen gut schmecken.

Das traf auch hier zu.

Hühnerleber-Rosmarin-Sugo zu Pasta
Serves: 2-3
nach [url href=“http://www.amazon.de/gp/product/081185826X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=081185826X&linkCode=as2&tag=foodfreak-21″]The Meat Bible (Lobel)[/url]
Ingredients
  • 2-3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
  • 500 g Hähnchenleber, geputzt, trockengetupft, in kleine Stückchen geschnitten
  • 1 Zehe Knoblauch, gehackt
  • 125 ml Weißwein
  • 125 ml Hühnerbrühe
  • 1 Esslöffel Tomatenmark, aufgelöst in
  • 125 ml heißem Wasser
  • 1 kleine Dose gehackte Tomaten
  • 1 Teelöffel Rosmarinnadeln, frisch, fein geschnitten
  • Salz und Pfeffer
  • 300-350 g breite Pasta, wie Papardelle
  • 1-2 Esslöffel Butter
  • 30 Gramm Parmesankäse, frisch gerieben
Instructions
  1. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen, Nach etwa 4 Minuten die Zwiebeln an den Rand schieben, die Pfanne kurz neu erhitzen lassen, und die Leber in einer Schicht hineingeben, 3-4 Minuten ohne Rühren garen lassen. Dann die Leberstückchen mit eine Spatel vorsichtig loskratzen, wenden, und den Knoblauch dazugeben. Zwiebel, Knoblauch und Lebern vermischen.
  2. Den Wein angießen und kräftig einlochen lassen. Wasser und Tomatenmark, brühe, Rosmarin und die Tomaten aus der Dose in die Pfanne rühren, alles salzen und pfeffern, und bei gelegentlichem Umrühren ungefähr 30 Minuten köcheln lassen. Nach Wunsch ein paar Leberstückchen in der Sauce zerdrücken um eine andere Konsistenz zu erhalten.
  3. Die Pasta in viel gesalzenem Wasser al dente kochen. Abgießen, etwas Kochwasser aufheben (ca. 100 ml), und wieder in den Topf geben. Auf milder Wärme nun die Butter, das Kochwasser, und den Käse untermengen und gut durchrühren, bis die Butter geschmolzen ist und der Käse die Pasta leicht überzieht.
  4. Pasta in vorgewärmte tiefe Teller geben und die Sauce darauf verteilen; nach Wunsch mit etwas weiterem Parmesan bestreuen.

Sehr lecker – das fand auch Herr datenhamster.

(Noch ein Hinweis: dieses Rezept ist als glutenfrei getaggt, und das ist es auch, solange man glutenfreie Pasta einsetzt. )

Zwei weitere Varianten von Sugo di fegatini di pollo findet man hier:

 

Appetit bekommen? - Hungry for more?

4 Antworten

  1. Als Kind habe ich Leber nie gemacht. Ich bekam immer Spiegelei, wenn der Rest der Familie Leber auf dem Teller hatte. Da ich ja versuche, kulinarische Antipathien zu überwinden, könnte ich mir dieses Gericht als Versuchskaninchen durchaus vorstellen. Ich nehme an, Hühnerleber ist weniger intensiv im Geschmack als die vom Rind?

    • FoodFreak sagt:

      Hühnerleber hat einen milderen Geschmack, ja, schmeckt aber dennoch nach Leber. wenn du dich rantrauen willst, würde ich vielleicht etwas nehmen, das den Geschmack noch mehr maskiert, wie ein Thaicurry.

  2. Leber berücksichtige ich viel zu wenig. Das Sugo „tönt fein“, wie der Schweizer sagen würde 😉

  3. Für mich ist das was – ich liebe alles, was drin ist! Besonders die Leber….

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