Chinesisches Cashew-Huhn

Dieser Artikel wurde zuletzt am 27. Dezember 2014 aktualisiert

Chinese Chicken w/ Cashew and Hoisin

Ein ganz einfaches Rezept aus der chinesischen Küche, das sich auf den typischen Geschmack von Hoisinsauce stützt. Gute und glutamatfreie Hoisin Sauce gibt es zum Beispiel von Lee Kum Kee.

Chinesisches Cashew-Huhn

Author: nach Yan-Kit’s Classic Chinese Cooking
Serves: 3-4
Ingredients
  • 600 Gramm Hähnchenbrustfilet
  • 1 Esslöffel Shaoxing-Reiswein, oder Sherry
  • 1 Teelöffel Speisestärke
  • 1 kleines / 1/2 Eiweiss, leicht aufgeschlagen
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • Pflanzenöl
  • 4 Zehen Knoblauch, getrennte Verwendung
  • 1 Bund dünne chinesische Lauchzwiebeln
  • 2 Esslöffel Shaoxing-Reiswein, oder Sherry
  • 3-4 Esslöffel Hoisinsauce
  • 2 Handvoll Cashewkerne, ungeröstet
Instructions
  1. Das Hühnerfleisch in stäbchengerechte kleine Stücke schneiden. Mit Salz, Pfeffer und Shaoxing würzen. Stärke darüberstäuben und das Eiweiss untermengen, bis alles gleichmässig überzogen ist, 15 Minuten ziehen lassen. Dann das Sesamöl einarbeiten.
  2. Etwas Öl im Wok erhitzen, die Cashews darin goldbraun braten, auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  3. Den Knoblauch fein hacken, Lauchzwiebeln in Weiss und Grün trennen, beides auf 2-3 cm Länge schneiden.
  4. Gut 2/3 vom Knoblauch und das Weisse der Zwiebel in den Wok geben und 1 Minute braten, dann das Hühnerfleisch zugeben und auf mittlerer Hitze unter viel Bewegung / Rühren eben so anbraten bis es leicht Farbe bekommt. Shaoxing (oder Sherry) zugießen, sobald die Flüssigkeit verdampft ist das Huhn (es soll noch nicht komplett gar sein) aus dem Wok heben und beiseite stellen.
  5. Ein klein wenig Öl in den Wok geben, den restlichen Knoblauch kurz darin anschwenken, dann die Hoisinsauce hinzufügen und alles einmal gut vermischen. Huhn wieder in den Wok geben und unter Rühren mit der Hoisinsauce überziehen lassen, bis es gerade gar ist. Cashewkerne und Lauchzwiebelgrün einrühren und eben warm werden lassen.
  6. Mit Reis servieren.

 

Ein Gemüsegericht wäre dazu sicher nicht falsch als Ergänzung, aber auch solo schmeckt das wie im China-Restaurant (wenn nicht besser). Glutenallergiker mögen bitte berücksichtigen, dass sehr viele Hoisinsaucen glutenlastig sind. Allerdings ist sowohl die oben genannte Sauce von Lee Kum Kee wie auch nach derzeitigem Stand die Hoi Sin Sauce von FLYING GOOSE ohne Gluten (Zutaten: Wasser, Zucker, Sojabohnenpaste, Salz, Branntweinessig, Maismehl, Knoblauch, Farbstoff: E150a, Sesamöl, Sternanis, Konservierungsstoff E202).

Das Rezept stammt übrigens (grob) aus der englischen Ausgabe von Yan Kit’s Classic Chinese Cookbook – auch auf Deutsch zu haben als Chinesisch Kochen: Die besten Originalrezepte.

Als *die besten‘ würde ich sie vielleicht nicht betrachten, aber es ist eine durchaus solide Auswahl durch die (eher südchinesische) Restaurantküche.

Appetit bekommen? - Hungry for more?

3 Antworten

  1. Ahhh, was für ein schönes Rezept! Ich hab gerade ein ganzes Hendl zerlegt, um Hühnerfond zu kochen, und hätte alle Zutaten daheim, also kommt das direkt heute auf den Tisch. Mal schauen, ob ich noch einen asiatischen Salat dazu zaubern kann.

  2. vielweib sagt:

    Ein tolles Rezept (inzwischen nachgekocht) und ein wunderbarer Blog!!!
    Lieben Dank für die tollen Artikel.

    Uns hat der Blog auch so gut gefallen, dass wir ihn in unserer Blog-Schau im Podcast aufgenommen haben 😉

    http://www.vielweib.de/2013/01/podcast-vusdl004-blog-schau-mit-uwe/

    Freue mich auf weitere Berichte 😉
    LG Tanja

  1. 20. Januar 2013

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