Knusprige Orangen-Mandel-Kekse, glutenfrei

Dieser Artikel wurde zuletzt am 31. August 2015 aktualisiert

Im November 2009 verliebte ich mich beim Durchblättern der damaligen Ausgabe von Schrot & Korn spontan in ein Rezept für glutenfreie Orangen-Mandel-Kekse. Da ich weiss, dass viele auf meinem Blog gerade jetzt für die Adventszeit nach glutenfreiem Gebäck für den Weihnachtsteller suchen, habe ich dieses Rezept noch einmal aus dem Archiv ausgebuddelt.

Mandel-Orangen-Kekse

Die knusprigen Orangen-Mandel-Kekse werden mit Mandeln, Reismehl und Polenta gemacht.

Das Ausrollen des Teiges ist nicht ganz ohne, da er doch sehr klebrig ist – ich habe die Kekse einzeln mit einer Palette auf’s Backblech befördert – aber sie lohnen den Aufwand. Eine feine Orangennote, die prima mit den Mandeln harmoniert, schöne flache Kekse mit viel Crunch, dabei dennoch ein wenig „chewy“.


Knusprige Orangen-Mandel-Kekse, glutenfrei

Ergibt: 20 Kekse

Zutaten

  • 75 g Polenta
  • 25 g Reismehl
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • ½ TL glutenfreies Backpulver
  • 75 g Puderzucker
  • 50 g Butter, gewürfelt
  • 1 Eigelb, verquirlt
  • geriebene Schale einer Orange
  • 25 g gehobelte Mandeln

Zubereitung

  1. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Polenta, Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver, Puderzucker und Butter zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Eigelb und Orangenschale unterrühren. Zu einem festen Teig verkneten. In Folie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.
  2. Teig auf einer mit Reismehl bestäubten Arbeitsfläche dünn ausrollen. 4 cm große Kekse ausstechen und auf die Bleche setzen. Mit den gehobelten Mandeln bestreuen. Bei 180 Grad etwa 8 Minuten goldbraun backen.
  3. Kekse herausnehmen, einige Minuten warten, bis sie fester geworden sind. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Ich habe das zweite Blech Kekse dann minimal modifiziert, indem ich die Mandelblättchen mit einer hauchdünnen Schicht Eiweiss angeklebt habe. Egal wie, in beiden Versionen haften die Mandelblättchen ganz gut. Wichtig ist, die Kekse nicht zu lange zu backen – sie sollen wirklich eben goldfarben sein, dann haben sie die richtige Konsistenz.

Ein Tipp: nicht zu grobe Polenta nehmen, lieber etwas feiner gemahlene. Ich hatte noch recht grob gemahlene Polenta als kleinen Rest im Küchenschrank, der sich für dieses Rezept rein mengenmässig anbot – das grisselt dann aber doch ein wenig im Mund. Als Reismehl kam bei mir Klebreismehl aus dem Asienladen zum Einsatz.

Prima Kekse für einen Nachmittag bei Tee & Kerzenschein – die werde ich sicher wieder machen.

 

Appetit bekommen? - Hungry for more?

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