Lebkuchenwürfel

5. Oktober 2012
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Nachdem in den Supermärkten ja schon großformatig das Weihnachtsgebäck auf den Käufer wartet, hole ich heute für euch ein Archivpost von datenhamster.org raus, das für die ersten Anfälle von adventlichem Backwahn bestens geeignet ist. Die Vorlage für diese kleinen Happen ist der gute alte Dominostein, das Ergebnis ein etwas grösserer, aber genauso leckerer Lebkuchenwürfel.

 

Lebkuchenwürfel
 

 

Zutaten
  • TEIG
  • 250 g Honig
  • 65 g Zucker
  • 65 g Butter
  • 2 Eier
  • ½ Bio-Zitrone, abgeriebene Schale
  • 1 Prise gemahlene Nelken
  • 1 Teelöffel gemahlener Ceylon-Zimt
  • 300 g Mehl, Type 405
  • 1 Esslöffel Kakaopulver, ungesüsst
  • 1 Tütchen (17 g) Weinsteinbackpulver
  • FUELLUNG
  • 4 Esslöffel Zucker
  • 400 ml roter Fruchtsaft, herb (bei mir: ungesüsster Saft aus wilden Trauben, aus Mutters Garten)
  • 2 Tütchen Tortengusspulver
  • 400 g Marzipanrohmasse
  • GUSS
  • 600 g Zartbitter-Kuvertüre
  • 2 Esslöffel Kokosfett, ersatzweise Palmin

Zubereitung
  1. Zunächst Honig, Zucker und Butter langsam unter gelegentlichem Umrühren in einem grossen Topf schmelzen, bis alles flüssig ist und gut vermengt. Abkühlen lassen, wenn die Masse lauwarm ist die Gewürze untermischen und die Eier gründlich unterrühren. Mehl mit Backpulver und Kakao sieben und einarbeiten.
  2. Den Teig in eine große, gefettete Auflaufform (ca. 32 x 46 cm) füllen und glatt streichen.
  3. Backzeit: etwa 25 Minuten bei 170 Grad (Umluft).
  4. Das Ergebnis ist ein recht dicker Lebkuchenteig, wer kleinere Lebkuchenwürfel machen will kann nun überlegen die Platte zu halbieren (und den Rest Honigkuchenteig anderweitig aufzuessen), aber die Dicke hilft später auch beim besseren Handling.
  5. Aus Saft, Zucker und Tortengusspulver nach Packungsanweisung einen dicken Fruchtguss herstellen und diesen gleichmässig auf dem Lebkuchenboden verteilen. Wenn der Guss fest geworden ist, die Marzipanrohmasse in der Größe der Teigplatte ausrollen und darauflegen. wenn das nicht in einem Stück klappt, kein Problem – das sieht man später ohnehin nicht. Alles in den Kühlschrank stellen.
  6. Die Kuvertüre mit dem Kokosfett langsam im Wasserbad schmelzen. Nun die Lebkuchen-Torte mit einem grossen und scharfen Messer in gleichmässige Quadrate schneiden, diese einzeln in die flüssige Kuvertüre tauchen, dann auf ein Gitter stellen und trocknen lassen. Wenn die Würfel erkaltet sind, im Kühlschrank richtig fest werden lassen.

 

Und so sehen sie dann von innen aus:

 

Die Dinger sind superlecker, nasebaer kann sich kaum zurückhalten davon grössere Mengen zu naschen – und ich würde dafür jederzeit jeden gekauften Dominostein liegen lassen. Mjam!

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2 Responses to Lebkuchenwürfel

  1. barbara
    24. Oktober 2012 at 16:35

    Es paßt nicht ganz hier. Ich erinnere mich, daß Du mal nach einer Kokosnussmilch ohne Zusatzstoffe gesucht hast.
    Bei “Vegan Wonderland” habe ich ein Kokosmehl aus Sri Lanka gefunden (unter den Backzutaten) welches ich mir bei der nächsten Bestellung mitliefern lassen werde. Da ich nicht backe, werde ich versuchen, ob es sich für die Thai-Curries eignet.
    Eine ganze Dose Kokosmilch ist mir oft zuviel, auch an Kalorien.
    Für knapp 6 Euro ist es einen Versuch wert.

  2. melli_s
    20. November 2012 at 15:14

    Ich liebe Dominosteine, also musste ich dieses Rezept unbedingt testen. Bei der Zubereitung hat man schon eine Weile in der Küche zu tun, ächz. Und wer wie ich ein ungeduldiger Mensch ist, wird auf eine harte Probe gestellt, weil man zwischendurch auch Wartezeiten hat. Allerdings: Diese Zeit, die man investiert lohnt sich aber sowas von!! Ich hab noch NIE (und ich habe bereits einige probiert) so leckere Dominosteine/Lebkuchenwürfel gegessen. Die schmecken übrigens auch ohne Kuvertüre, ähem – kleine Qualitätskontrolle zwischendurch. 0:-) Auch der Gatte, der gerade kürzlich welche von den gekauften Dominosteinen probierte und für igitt befand, stimmt mir zu: Diese kleinen Schätzchen sind hammerlecker! Danke für das Rezept. :)

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