Rotes Thai-Curry mit Hackbällchen

Dieser Artikel wurde zuletzt am 31. August 2015 aktualisiert

(Einleitungstext)

Rotes Thai-Curry mit Hackbällchen

Heute gibt es mal wieder einfache, schmackhafte Kost aus Siam, inspiriert von einem Rezept von BBC Goodfood.


Rotes Thai-Curry mit Hackbällchen

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten

  • 1 kg gemischtes Hackfleisch
  • 4 cm Ingwer, gerieben
  • 1 rote Chilischote, entkernt und gehackt
  • 1 Ei
  • 1 Esslöffel Bratfett
  • 2 Esslöffel rote Thai-Currypaste
  • 500 g Kokosmilch (Tetrapak)
  • 200 ml Wasser
  • 1 Dose (227 g) Bambussprossen, Abtropfgewicht 140 g
  • 150 Gramm grüne Bohnen, TK
  • einige Spritzer Fischsauce
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Limette, den Saft
  • 1 Bund Thai-Basilikum, sweet basil, bai horapa
  • frisch gekochter Reis, oder Reisnudeln, zum Servieren

Zubereitung

  1. Ei, Hackfleisch und Ingwer und Chilischote gut verkneten, daraus kleine Hackbällchen formen. In einer großen Pfanne im Bratfett rundherum anbraten. Die Hackbällchen aus der Pfanne nehmen.
  2. Im Bratfett die Currypaste anbraten bis sie duftet, dann mit der Kokosmilch und dem Wasser ablöschen. Unter Rühren zum Köcheln bringen. Bohnen und Bambussprossen hineingeben, nach 4-5 Minuten auch die Hackbällchen, und garen lassen bis alles durch heiß ist.
  3. Mit Fischsauce, Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Das Thai-Basilikum grob zerpflücken und untermengen.
  4. Mit Reis oder Reisnudeln servieren.

Die Schärfe ist abhängig von der verwendeten Currypaste (und deren Menge); hier habe ich die sehr milde Paste von Asian Home Gourmet genommen; bei MaePloy oder hausgemachter Paste muss man das nach unten skalieren, ebenso natürlich für Leute die nicht so gern scharf essen.

Bei der BBC wurde (mageres) Rinderhack verwendet – ich bin schon bewusst auf gemischtes Hackfleisch umgestiegen, im Wiederholungsfall würde ich aber wohl (wie in Thailand üblich) reines Schweinehack nehmen und statt Ingwer eher Galgant. Das Gericht wird es auf jeden Fall nochmal geben, dann mit einer hausgemachten, deutlich ätherischeren Currypaste. Die Kombo aus grünen Bohnen aus dem Tiefkühler und Bambussprossen aus der Dose sorgt in Geschmack und Textur wie in der Farbe für Abwechslung, und wer will, dekoriert noch mit roter Chili in Ringen.

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

3 Antworten

  1. Ulrike sagt:

    Guten Abend,
    ein sehr schöner Blog und ein schönes Rezept für ein rotes Curry. Auf die Idee Hackbällchen in eine Currysauce zu geben, bin ich bisher noch nicht gekommen, aber warum nicht.
    Solltest du das Rezept noch mal kochen wollen, versuche doch mal gemörserte Korianderwurzeln anstelle des Ingwers. Du wirst begeistert sein von dem herrlichen Aroma, das die kleinen Würzelchen einbringen.
    Ich weiß, dass du mit Zucker sparsam sein möchtest. Trotzdem täte dem Gericht ein Teelöffel Palmzucker sehr gut. Die Schärfe verliert dadurch ihre Spitze.
    Noch ein Tipp: Versuche mal die Kokosmilch von Alnatura. Meiner Meinung nach die beste Konserve, die man hier kaufen kann.

    Liebe Grüße Ulrike

    • FoodFreak sagt:

      Hallo Ulrike,

      ja die Abstimmung hot-sour-salty-sweet ist mir bewusst, auch dass Palmzucker (oder wenn ich den nicht habe Rohrzucker) dem Aroma gut tut. Korianderwurzeln mag ich sehr gern, benutze sie aber eher in Currypasten. Für Tom Jued habe ich sie auch schon in Hackbällchen gegeben. Ich bin sicher eine ähnliche Kombo, vielleicht nicht genau diese, gibt es bei mir mal wieder 🙂 Die Alnatura-Kokosmilch werde ich gern mal testen. Derzeit nehme ich am liebsten die von Aroy-D aus den grünen Tetrapacks, ohne Verdickungsmittel.

  2. Ulrike sagt:

    Hallo,
    früher fand ich die Dosen von Aroy-D am besten, nur haben die mittlerweile Konservierungsstoffe drin (oder müssen das jetzt drauf schreiben). Die Milch in den Tetrapacks ist, war es zumindest früher, etwas dünner als die Dosenware. Dann entdeckte ich die Alnatura-Kokosmilch. Für mich ist sie der frischen Kokosmilch, wie ich sie aus Thailand kenne, am ähnlichsten. Es gibt es auch halbe Dosen, was manchmal auch sehr praktisch ist. Ich denke, du wirst sie auch mögen.

    Liebe Grüße Ulrike

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