Bento Basics – Blogs und Inspirationsquellen

Dieser Artikel wurde zuletzt am 4. August 2017 aktualisiert

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Es ist schon erstaunlich, was sich im deutschsprachigen Raum mittlerweile an Bento-Blogs tummelt – besonders wenn man bedenkt, dass ich einen Teil des Trends wahrscheinlich mit los getreten habe 🙂 – meine allererste Bento-Box habe ich Anfang 2006 gekauft und verbloggt.

Ich werde hier in loser Folge ein paar Artikel unter dem Oberbegriff Bento Basics schreiben – rund um das Gestalten schöner, inspirierender und leckerer und gesunder Lunchboxen aller Arten. Auch wenn ich aus Gründen, die ich später erörtern werde, langsam von der Bento Box wieder weg komme (Stichwort: Material und Nachhaltigkeit) und hin zu anderen Gefäßen und Essensvarianten, schaue ich mich doch gern im WWW nach Inspirationen und Ideen um, und ein paar der Adressen dazu möchte ich mit Euch teilen.

Neben den einschlägigen Gruppen bei Flickr sind es natürlich immer wieder Blogs, in denen man sich Anregungen holen kann – ein paar nützliche Websites und schöne Blogs will ich Euch deswegen hier vorstellen; meine persönlichen Favoriten habe ich hervor gehoben. Die Bewertung ist vollumfänglich subjektiv, und die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Deutschsprachige Bento-Blogger

A Bento a Day – klassisch japanisch inspiriert, einfach
Bento Lunch Blog – etwas stylischer, viel zu japanischen Nahrungsmitteln
Bento-Mania – schlicht und an japanischen Kiddie-Bentos orientiert
Bento und mehr – etwas zu viel Produktwerbung für meinen Geschmack
Einfach Bento – schöne frische, gesunde, inspirierte Küche, die Spaß macht
Kindergarten-Bento – Bentos für Mann und Kind
My Life In a Box – einfache Bentos
Tasty Bento – simple Bentoboxen

English Bento Blogs

Acquiring Taste (karaimame) – Bentos der Kategorie kawaii/cute, character bentos
An American in Bento – farbenfroh und anregend
Bento Anarchy – von cool bis cute alles drin, dabei hohe Machbarkeit
Bento Bliss – regelmässiges Bentofoto, ohne viel Zusatzinfo
Bentobloggy – Bentos für ein kleines Mädchen (HelloKitty-Alarm)
Bentolicious – stark gestylte Character-Bentos für Kiddies
Bentolunch.net – Alltags-Lunchboxen
Bento Zen – visuell sehr inspirierend
Bonita’s Cooking and Bento Wonderland – (ich habe nur die Bento-Kategorie verlinkt) – stark dekoorientiert und cute
Busy Girl Bento – einfache, alltagstaugliche Bento-Boxen für den Bürotag
Cooking Cute – viele gute Grundrezepte
Cooking Gallery – super gestylte komplexe Bentos
Cuteobento – der Name ist Programm. Englisch/Japanisch; Blog einer Bento-Designerin
Hapabento – abwechslungsreich und machbar, gute Infos zu Basics
Happy Little Bento – bunt und alltagskompatibel
Just Bento – Klassiker (mit eigenem Kochbuch) – Referenz-Website
Mama Elaine’s Cooking Adventures – Kiddie-/Character-Bentos
Obento Baby – Schulkinder-Lunch in der Lock’n’Lock
Sonoma Bento – frische, gesunde, inspirierte Küche

Japanische Küche & Bento

Aichigo (japanisch) – als visuelle Inspiration
Bohnenhase – Deutsch und Englisch, viel asiatische Küche, etwas (sehr dekorative) Bento, Schwerpunkt Kids
Shizuoka Gourmet – eines meiner liebsten Japanfood-Blogs, wirklich klassisch japanische Bentos sind ein Unterthema
Wagashi Maniac – deutsch/english, tolle Rezepte der japanischen Küche, plus ein paar Bentos

 


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Appetit bekommen? - Hungry for more?

12 Antworten

  1. Magnus sagt:

    Eine feine Sammlung von Links. Bei den geschätzt 100 verschiedenen Boxen, die da so manche(r) zu Hause hat, frage ich mich aber auch nach dem Sinn – ich dachte, es kommt auf den Inhalt, weniger auf die Dose an. Jede Woche eine neue Plastikdose zu kaufen, weil sie irgendwie toll aussieht oder die Kinder jetzt in der Shaun-das-Baumeister-Felix-Schaf-Phase sind, kann es auch nicht sein.

    • FoodFreak sagt:

      siehe die Antwort von bentolily, das sehe ich ganz ähnlich, wird hier natürlich auch Thema sein. Im Prinzip ist alles was man braucht eine oder zwei gut schliessende Dosen, das kann auch eine recycelte Eiscremedose sein… klar kann man sich wie bei allen Hobbies auch dem Sammelwahn ergeben und 1000 Dekogeräte anschaffen, aber das ist nicht nötig um schöne und gute Bentos zu machen

  2. bentolily sagt:

    2006 habe ich noch verzweifelt nach Alternativen zur Kantine gesucht 😉
    … und inzwischen im Bento gefunden. Ich meine, dass Bento durhaus nachhaltig (nicht verschwenderisch) ist. Das Material der Boxen ist sehr sicher überlegungswert (Hirn EIN vor Kauf)
    Ich komme von der Bento-Box _nur_ wegen „Material/Nachhaltigkeit“ definitiv nicht weg. Ich finde den Grundgedanken Bento genial und nachhaltig. Aber: Bei uns hat jeder (1 Mann, 1 Frau)… jeder exakt eine schöne 2-stöckige Bento-Box (eher untere Preislage). Mehr wird es nicht geben, genau aus dem Grund Material/Nachhaltigkeit. Wir haben da nicht so den Sammeltrieb, dafür aber jeder noch eine sehr praktische Brotdose aus den 80-er Jahren 😉 Ansonsten werden handelsübliche Ikea-Gefrierdosen gnadenlos bepackt. Ich investiere doch deutlich lieber in den Inhalt der Futterdose als in die Verpackung 😉 Ich suche übrigens nach gesundheitlich neutralen aber leichten (nicht-plastik) Verpackungen für mein Essen.

    Ich bin schon richtig gespannt auf Deine Beiträge.

    • FoodFreak sagt:

      Natürlich ist ne Bentodose auf jeden Fall eine gute Idee, das bezweifle ich auch nicht – sonst würde ich ja nicht drüber schreiben 🙂 ich bin nach wie vor ein Fan des selbst gepackten schönen Lunches, und es gibt tolle Dosen. Und das mit dem Hirn auf versteht sich eigentlich von selber. Ich sehe das ganz ähnlich wie Du; was allerdings eine „leichte“ Dose ohne Plastik angeht wird das wohl Wunschtraum bleiben müssen (abgesehen von ein paar ganz schönen Stahldosen vielleicht). Mehr dazu bei Gelegenheit in einem eignen Artikel.

  3. Angie sagt:

    Icbh bin ein bento Neuling aber total begeistert.
    Habe mir die links hier alle schon auf Favoriten gelegt.
    sehe ich auch so, leckere und gesund Alternative zur Kantine.
    Doch ich frage mich immer, werden die „Mittags“ Bentos immer kalt gegessen? Hat doch sicher nicht jeder eine Mikro parat. Frage mich auch ob es kalt dann noch schmeckt??? Diese Frage beschäftigt mich doch schon sehr…

    • FoodFreak sagt:

      Hallo Angie, na das passt ja prima, auch dieser Frage werde ich mich noch widmen 🙂 – aber ganz generell; klassische japanische Bentos werden kalt gegessen. Und wer natürlich keine Mikrowelle im Büro hat, muss seine Bento so gestalten dass sie kalt essbar ist. Was der einzelne kalt essen mag oder nicht, geht sehr weit auseinander… da muss man ausprobieren und an den eigenen Geschmack anpassen. Sagen wir mal: Leberkäs mit Kartoffelsalat get auch kalt; mit Kartoffelpüree dann eher nicht 😉

    • Bentolily sagt:

      Hallo Angie,

      kalt heißt bei Bento immer: Zimmertemperatur. Der Unterschied zwischen Kühlschrank-kalt und Zimmertemperatur ist enorm und kann der Unterschied zwischen ‚prima‘ und ‚gar nicht toll‘ sein. Man muss die Speisen auf jeden Fall bedacht auswählen und eventuell extra würzen. Im Winter ist ‚kalt‘ nicht so toll, aber wenn die Alternativen Pommes-Bude, Bäcker, Bento heißen … Einen Wasserkocher + Kaffepötte gibt es aber fast überall und damit kann man ja noch eine Misosuppe oder oder zaubern.

  4. daniela sagt:

    Deine Bentobeiträge sind Schuld daran, dass ich vor vielen Jahren über deine Seite gestolpert bin und seitdem regelmäßig hier mitlese. 🙂
    Freu mich schon auf die neue Serie.

  5. Vielen Dank, dass du mich erwähnt hast! Ja, es stimmt: klassisch japanisch und einfach. Obwohl ich heute indonesische Erdnusssoße drin habe 🙂

  6. LeckerBox sagt:

    Also ich bin im letzten Sommer zu den Bentos gekommen, da wir alternativen zu den typischen Butterbroten und dem Kantinenessen gesucht haben. Auch ich habe mir sehr viele Gedanken zu den Boxen gemacht, da ich kein Freund von den Plastikdosen bin, meine perfekte Dose habe ich in den „LunchBots“ aus den USA gefunden. Dosen aus Edelstahl ohne Plastik: http://www.lunchbots.de
    Jeder von uns hat eine Frühstücksbox und eine Mittagsbox….das reicht vollkommen, man muss nicht ständig neue Boxen kaufen.

    Viele Grüße
    LeckerMone

  7. Ach cool, jetzt weiß ich auch wieder, woher ich Dein Blog kannte:

    Von hier aus habe ich meine Süße mit Bento-Anregungen versorgt. Danke dafür nochmal 🙂

  1. 20. Januar 2013

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