Mojito Cheesecakes

19. Januar 2012

Mojito Cheesecake

Für den Geburtstag des Herzallerliebsten habe ich mir ein Dessert ausgesucht, das gleich zwei Dinge vereint die wir beide sehr mögen: Mojito, und Käsekuchen.

Ist das nun ein Mojito Cheesecake, oder doch eher ein Cheesecake Mojito? Oder ein Tiramisu? Oder ein Trifle? Eine Schichtspeise? Ich bin bei Cheesecake geblieben, denn das Prinzip ist ein ungebackener Käsekuchen. Dass er im Mojito-Glas auf den Tisch kommt ist dabei belanglos – gut eignen sich auch kleine Bechergläser für das Gericht.

Mojito Cheesecakes

ca. 3 Portionen

SIRUP
3 Esslöffel hellbrauner Rohrzucker
3 Esslöffel Wasser
1 (Bio-) Limette
3 Esslöffel heller Rum, hier: Havana Club gold
eine Handvoll Minzeblätter; siehe Text

BODEN
60 Gramm Amarettikekse, hier: ohne Mehl drin
20 Gramm Butter, zerlassen

KÄSEMASSE
200 g Hüttenkäse
125 g Mascarpone

UND
125 ml Schlagsahne
ein paar Limettenscheibchen
3 kurze Minzezweiglein

Zunächst macht man den Sirup, dafür Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben, unter Rühren erwärmen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Von der Limette die Schale mit einem Zestenreisser in feinen Streifen abreissen und diese zu der Zuckerlösung geben, die Limette auspressen. Den Topf vom Herd ziehen, den Limettensaft einrühren, und dann den Rum. Grob zerpflückte Minze untermischen.

Da man ohnehin Minzestiele für die Deko benötigt, bietet es sich an, hier die unteren Hälften normaler Minzezweige zu nehmen und die großen Blätter und Stiele grob zerkleinert für das Aromatisieren zu benutzen.

Die Amarettikekse zerkleinert man im Elektrohacker (oder mit einem Rollholz im gut verschlossenen Gefrierbeutel) und vermengt sie mit der flüssigen Butter. Boden-Krümel gleichmäßig auf 3 Serviergläser verteilen.

Den Mojito-Sirup abseihen.

Den Mascarpone mit dem Hüttenkäse mischen und im Mixer oder Food Processor glatt pürieren, dabei nach und nach den Mojito-Sirup zufügen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Auf die Gläser verteilen und oben ein klein wenig glatt streichen. Mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, bzw. bis die Masse fest ist.

Zum Servieren die Sahne aufschlagen, auf jedes Glas einen Blob Schlagsahne geben. In den Blob eine dünne Limettenscheibe drapieren und mit Minze ausdekorieren.

Das Dessert schmeckt erfrischend und angenehm nach Mojito. Im hohen Glas hätte sich rückblickend eine zweite Schicht Keksbrösel sicher gut gemacht.

Für eine Party lässt sich das Dessert auch einfach hochskalieren und z.B. in kleineren Gläsern oder sogar Einweggefässen bestimmt prima in Mengen vorbereiten, und dann mit einem Sahnetupfer aus dem iSi fertig stellen.

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11 Responses to Mojito Cheesecakes

  1. Arthurs Tochter on 19. Januar 2012 at 08:55

    Na also DAS gefällt mir! Was meinst Du, wie lange sie eine Partynacht überstehen, bevor der Cake zu matschig wird?

    • FoodFreak on 19. Januar 2012 at 09:04

      Das ist natürlich davon abhängig, was du als Grundstoff für Deine Keksbrösel benutzt :-) – mit den hier verwendeten Amaretti würde ich dem Boden locker 5-6 Stunden geben, die Masse wurde sehr kompakt (fein gemahlen) und die Käsemasse wird auch fix fest.

  2. Tanja on 19. Januar 2012 at 11:34

    Uiii, das hört sich ja mal klasse an.
    Als Grundstoff würde ich dann doch eher auf Cantuccini oder nicht-mehr-erwünschtes-Weihnachtsgebäck zurückgreifen. Ich denke da an Zitronenrauten, oder so… ;-)

    • FoodFreak on 19. Januar 2012 at 11:36

      ich bin sicher, das funktioniert prima :-) – bei mir war die Aufgabe nunmal, das Ganze glutenfrei zu machen, weswegen sich Cantuccini o.ä. verbieten – und die Amarettosüße der Amarettini bildet einen schönen Kontrast zum säuerlich-frischen Käsekuchen.

  3. einfach ein schönes Leben on 22. Januar 2012 at 16:08

    Das find ich eine tolle Idee. Muss unbedingt nach gemacht werden.

    Es grüßt

    Martin

  4. Karla on 23. Januar 2012 at 17:08

    Klingt Super, aber was meinst mit Hüttenkäse? Ich kenne das nur als Synonym für Körnigen Frischkäse. Danke!

    • FoodFreak on 23. Januar 2012 at 17:14

      genau, körniger Frischkäse ist das was hier gemeint ist.

      • Karla on 23. Januar 2012 at 20:40

        Oh, sehr gut.
        Ich dachte, dass etwas anderes gemeint sein müsste, da ich mir die körnige Struktur so gar nicht vorstellen konnte.
        Ich werde das am Wochenende ausprobieren, bin schon sehr gespannt! Vielen Dank!

        • FoodFreak on 23. Januar 2012 at 21:05

          Durch das Mixen / Pürieren ist von der körnigen Textur nichts mehr zu spüren. Die Masse wird komplett glatt.

  5. Kubanisch-Italienischer Nachtisch on 26. Januar 2012 at 21:03

    [...] Das Rezept hatte ich wenige Stunden zuvor auf dem Blog Foodfreak entdeckt und es hat mich sofort gefangen genommen, so dass ich es direkt auch essen wollte. Meist hole ich mir bei anderen Rezepten und Food-Bildern nur Anregungen und Ideen dafür, was ich selbst zaubern könnte, aber dies klang und las sich soooo wahnsinnig lecker, dass ich es einfach nachmachen musste und euch, wenn ihr die Zutaten mögt, dringend ein Ausprobieren ans Herz legen möchte. :-) Mojito Cheescakes (Rezept hier gefunden: Foodfreak)  [...]

  6. Samira aus der Kochwelt on 26. Januar 2012 at 21:18

    Einen schönen guten Abend,

    ich habe letzte Woche das Rezept bei dir gesehen und es hat mich so angesprochen das ich es direkt nachmachen musste =) es war wirklich sehr, sehr köstlich!

    http://kochwelt-blog.de/2012/01/kubanisch-italienischer-nachtisch/

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