DKduW – Oktober 2011

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Ehrlich – ich hab’s versucht! Aber auch diesen Monat wird es nix mit meiner eigenen Teilnahme an Dein Kochbuch das unbekannte Wesen. Statt dessen wurden bei mir alt bekannte Standards gekocht oder anderweitig verbloggtes nachgekocht, und die anderen „neuen“ Rezepte kamen aus Kochbuchklassikern… kurzum, ich muss Euch mal wieder auf die (fabelhaften) Beiträge anderer Blogger verweisen, die für uns ihre alten und neuen Kochbuchschätze abgestaubt und hervorgeholt haben.

Da wäre zum Beispiel Astrid von Arthurs Tochter kocht!, die nicht nur Kochlöffel auf Weltreisen schickt, sondern im Oktober auch ergründet, warum Paul Bocuse so rund ist: „Weil er das Rezept für die geilste, cremigste, kalorienreichste Kürbissuppe der Welt hat!“

Und weil die Kürbissuppe nach Paul Bocuse aus Simon Hopkinson – Alles Gemüse! so unglaublich gut ist, hat Shermin im Magischen Kessel davon auch gleich eine light-Version gezaubert. Ein voller Erfolg, sozusagen!

Das, was Astrid noch zu Hopkinsons Buch zu sagen hat, wie

Die Rezepte sind von bestechender Schlichtheit, die Bilder nah am eigenen Küchentisch. Und genau wie Yotam Ottolenghi ist auch Simon Hopkinson kein Vegetarier. Aber jemand, der gerne Gemüse, bzw. fleischlos isst. Wo Ottolenghi gefühlte 27 Gewürze braucht, die zumindest einen gut sortierten Gewürzhändler in der Nähe erfordern, kommt Hopkinson mit den Standards aus.

macht das Buch zu einem spannenden Kandidaten für meine Wunschliste! Danke!

Frau Monambelles hat sich auch vom jährlichen Traumurlaub in Kefallonia nicht abhalten lassen, wieder einmal etwas Griechisches beizusteuern. Obwohl sie momentan viel lieber nach à la Grecque von Pat Talimanidis kocht, durfte dieses Mal ein auch inhaltlich schon etwas angestaubter Klassiker zum Zuge kommen, nämlich Zu Gast in Griechenland. Die Spezialitäten der griechischen Küche. Wie Susa so schön schreibt: auch traditionelle Gerichte haben ihre Berechtigung.

Dabei finde ich die gebratene Kalbsleber mit feiner Zitronennote zumindest aus dem mitteleuropäischen Blickwinkel durchaus ungewöhnlich – und das ist eine Version, die ich sicher bald ausprobieren werde.

Bei Robert von lamiacucina wird es ebenso traditionell wie herbstlich – ein Gericht mit Fonduta steht auf seinem Speiseplan, in dem feine Wildpilze und eine schmeichelnde Sauce mit Fontina eine köstliche Verbindung eingehen.

Die Waldpilze an Fondutasauce mit Maisschnitten entstammen einer „Slow food Sammlung von Rezepten kleiner Osterien und Gasthäuser aus allen Regionen Italiens“ unter dem Titel Ricette di Osterie d´Italia: Die besten Rezepte aus Italiens Regionen, das zu Roberts Bedauern keine Bilder enthält, weswegen es zu Unrecht in Vergessenheit geriet.

Beim Reissalat Maharadscha, den Zorra im Kochtopf auf den Tisch gestellt hat, überkommt mich ja schwerstes 70er-Retro-Feeling, und das wird auch mit Dosenananas als Zutat nicht besser.

Das könnte daran liegen, dass das Buch – ein Erbstück – aus dem Jahr 1979 stammt, es handelt sich um das Betty Bossi Buch Salatküche. Die zeitlosen und nach Jahreszeiten sortierten Rezepte des Büchleins lassen sich aber nach Zorras Erfahrung auch gut ins 21, Jahrhundert anpassen.

Zum Glück hat sich dann auch noch ein Dessert angefunden für diese Event-Runde 🙂 – Katja vom der Kaffeebohne hat sich im schwedischen Möbelhaus letztes Jahr ein Buch unter dem Titel „Kaffeelust“ gekauft, und vor allem die Pralinenrezepte haben es ihr angetan und einige süße Gebäcke.

Die Muffins nach Sacher-Art sind lecker schokoladig, und der Guss mit Aprikosenkonfitüre kam besonders gut an. So ein Küchlein dürfte mirj etzt gern auch auf den Kuchenteller hüpfen!

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Teilnehmern und freue mich schon auf die nächste Runde!


 
Wie immer: Ihr seid alle herzlich eingeladen, an diesem Event teilzunehmen – die Regeln stehen hier. Bitte benutzt die dort angegebene eMail-Adresse zum Einreichen Eurer Beiträge. Und sollte sich jemand mal im Round-Up nicht wiederfinden, bitte ich um kurze Info per Mail oder Twitter, es kann schon mal passieren dass mir ein Beitrag durch die Lappen geht; dann korrigiere ich das baldmöglichst.
 

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

1 Antwort

  1. Ich liebe Blogevents schon allein dafür, dass ich wirklich bei jedem einen für mich neuen Blog entdecke, so auch hier. Danke für die Zusammenstellung!

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