Kleine Laugenbrötchen

21. Juli 2011
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Laugenbrötchen - pretzel bites

Als ich auf Pinterest diese hübschen pretzel bites entdeckte, war meine Backlust geweckt.

Mini-Laugenbrötchen – Pretzel Bites

Tatsächlich ist das Rezept für die Mini-Laugenbrötchen gar nicht so schwierig, und arbeitet, auch für Verpeilte geeignet, mit Küchennatron als Lauge für die Gebäckstücke.
Basis waren US-cups, daran hab ich mich gehalten.

Kleine Laugenbrötchen – Pretzel Bites

24 Stück
nach einem Rezept von allrecipes.com

TEIG
1 1/8 cups Wasser, Zimmertemperatur
3 cups Mehl Type 550
3 Esslöffel (brauner) Zucker
1 Tütchen Trockenbackhefe

LAUGE
1/2 cup (etwa 150 g) Natron (baking soda)
2 Liter Wasser

UND
zerlassene Butter
grobes Meersalz

Aus Mehl, Wasser, Hefe, Zucker stellt man einen Hefeteig her, den die Küchenmaschine kneten darf, gibt bei Bedarf noch Wasser oder Mehl dazu bis die Konsistenz stimmt, und lässt den Teig gehen.

Dann teilt man den Teig auf, in meinem Fall in 24 kleine Stücke, die ich mit etwas Mehl an den Händen zu Bällchen geformt habe (und wie man oben sieht auch zu kurzen Stangen), heizt den Ofen auf 200 °C vor, und bringt die Lauge in einem Topf zum Kochen.

In die Lauge wirft man so 2-3 Bällchen auf einmal, lässt sie 10-15 Sekunden im Topf, und fischt sie wieder raus. Den ersten Schub habe ich auf einer Silikonmatte gebacken – keine gute Idee, die nimmt zu viel Hitze von unten weg; den zweiten Schwung dann auf Backpapier.

Etwa 10 Minuten sollten reichen, aber auf jeden Fall schauen dass die Brötchen auch wirklich schön braun geworden und aufgegangen sind.

Abkühlen lassen, wenn sie nur noch lauwarm sind, mit wenig zerlassener Butter einpinseln, und grobes Salz draufstreuen.

Auf einem Backstein bzw. einem vorgeheizten Blech hätten die Brötchen noch etwas mehr Unterhitze bekommen, was ihnen sicher gut getan hätte. Ach ja – volle 2 Liter Lauge hätte es nun nicht gebraucht, die Hälfte in einem kleineren Topf wäre auch okay gewesen. Und das schwierigste ist sowieso die Häppchen nicht gleich lauwarm zu vernichten…

flattr this!

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16 Responses to Kleine Laugenbrötchen

  1. 21. Juli 2011 at 15:36

    *sabber* Wie war das im Mittelteil mit Rossmann und dem Natron?

    • FoodFreak
      21. Juli 2011 at 15:41

      Bei Rossmann gibt’s, ich glaub irgendwo in Richtung Vitaminregal/Gesundheit, grüne Kartons mit Kaisernatron, da sind 5×50 Gramm drin in Einzelbeuteln. Alternativ gibt’s im Asienladen das Pfundpaket Arm & Hammer (orangener Karton) für irgendwas zwischen 1 und 2 Euro.

      • 22. Juli 2011 at 13:54

        99 Cent waren es, im Rossmann neben dem Asia-Laden bin ich nicht fündig geworden.

  2. MacKenzie
    21. Juli 2011 at 15:41

    Oh, das klingt tatsächlich nach einem Rezept das sogar ich hin bekommen könnte *auf nachmach liste setz*

  3. Cryptomon
    22. Juli 2011 at 14:47

    Nomnom! Sehr lecker!

    Da ich allerdings grade am Abnehmen bin, habe ich das Salz schon vor dem Backen drübergestreut und damit die Butter gespart. Schmeckt und hält, glänzt allerdings nichtmehr so fotogen ;)

    Generell ist mir der Teig zu süß, ich werde wohl das nächstemal nur einen Esslöffel Zucker und etwas Salz in den Teig machen.

    Auf ein paar der Stangen habe noch ich geriebenen Gouda gestreut — mein Freund liebt Käselaugenstangen, aber hier in Berlin gibt es die irgendwie nicht… selbst normales Laugengebäck, das dann auch schmeckt, sucht man lange.
    Bei mir sieht das ganze dann so aus:
    http://suentje.de/food/100_2822.jpg

  4. 22. Juli 2011 at 18:16

    Oh, das ist was für mich, die gekauften Brötchen schmecken einfach nicht so gut.

  5. 30. Juli 2011 at 19:00

    huhuz… mal ne frage womit machst du eigentlich diese unglaublich tollen bilder?
    die sind so klasse das man direkt zugreifen möchte

    lg
    fio

    • FoodFreak
      30. Juli 2011 at 19:05

      Als Tipp: im Normalfall sind meine Bilder die bei Flickr liegen mit einem Link versehen, beim Klick drauf öffnet sich die Flickr Seite. da kannst du rechts oben hier zB sehen dass das Bild mit einer Canon 350D gemacht wurde, ein weiterer Klick öffnet die EXIFs und zeigt Dir Objektiv, Einstellungen, Belichtungen.

      Die meisten meiner Food Shots entstehen mit einem 50-mm Objektiv (1.8) mit der 350D, jedenfalls bis ich mir einen neuen Kamerabody leisten kann – manchmal auch mit der kleinen Point-and-Shoot, einer Canon Powershot 220. Und danke für das Lob :-) Entscheidender als die Kamera ist aber, so bitter das ist: genug Licht. Am besten viel Tageslicht, keine direkte Sonne – oder passende Beleuchtung.

  6. 25. August 2011 at 16:12

    Schaut ja richtig lecker aus ich steh total auf Laugenstangen. Wo bekommt man eigentlich die Lauge her? würde gern auch mal ganz ganz frische Laugenstangen machen.

    • FoodFreak
      25. August 2011 at 16:16

      In diesem Rezept wird, wenn Du genau hinsiehst, die Lauge mit Kaisernatron hergestellt, Wenn du mit richtiger Lauge mit NaOH arbeiten willst musst du anders vorgehen. NaOH-Tablettten oder auch fertige Natronlauge gibt’s online, in Apotheken, und im Chemiebedarf, manchmal sogar im Asienladen. Beim Umgang ist aber Vorsicht geboten.

  7. 25. August 2011 at 16:18

    Danke danke für den Tipp werde mal den Asialaden um die Ecke einen Besuch abstatten.

    • FoodFreak
      25. August 2011 at 16:20

      dann schaust du am besten nach ‘lye water’. das wird in der chinesischen/malaysischen Küche nämlich auch für mooncakes benutzt.

  8. Lari
    29. August 2011 at 14:50

    Hört sich lecker an dein Rezept :-)
    Ich würde es gerne mal nachbacken wenn
    Du mir verrätst wie viel Ml 1 1/8 cup sind.

    Liebe Grüße
    Lari

    • FoodFreak
      29. August 2011 at 14:56

      Verrätst Du mir womit Du Dein Mehl abmißt? ;)

      Erst mal grundsätzlich: cups meint hier immer sofern nichts andres angegeben US.Meßtassen, 1 US cup entspricht 8 oz oder 240 ml Hohlmaß.

      Wenn Du das jetzt nicht im Kopf rechnen willst…
      Zum einen hat Gabi auf USA Kulinarisch eine Umrechungshilfe für cups: http://www.usa-kulinarisch.de/informationen/masseinheiten-umrechnen/

      Zum anderen kann man bei der Verwendung von Wolfram Alpha, sofern man englische Begriffe eingibt, einfach eingeben: 1 1/8 cups water (geht auch mit anderen Grundnahrungsmitteln) und bekommt dann zB das hier angezeigt:

      http://www.wolframalpha.com/input/?i=1+1%2F8+cups+water

      Hoffe das hilft Dir weiter.

      • Karin
        29. Februar 2012 at 09:24

        Ja, ein US-Cup sind 240 ml – nimm einen Jughurtbecher – das sind 250 ml … wobei Milliliter und Gramm nicht unbedingt das Gleiche sind: 1 Cup Wasser sind 240 ml, bei Mehl sind es aber nur 160 Gramm! Butter und Zucker sind 225 Gramm!
        Siehe auch http://www.backformenverleih.de/html/masseinheiten.html

  9. Karin
    29. Februar 2012 at 09:15

    Wir mögen Laugengebäck sowieso immer ohne Salz – dann kann man sie auch gut mit Marmelade essen. :-) Natron kaufe ich immer in 500 g-Pack. auf einem Frühjahrs- oder Herbstmarkt. Da sind immer Gewürzstände, die auch Gewürze/Würzmischungen ohne Glutamat, Geschmacksverstärker oder Salz haben.

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