Koreanisches Rindfleisch-Stew aus dem Slow Cooker

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Slow Cooker Korean Beef Stew
Wenn es etwas gibt, das sich perfekt für den Slow Cooker eignet, sind es Schmorgerichte. Ich mag gern asiatisches Essen, und so habe ich mir für ein knappes Kilo Rindsgulasch, das noch in den Untiefen meines Tiefkühlers schlummerte, dieses Mal ein Rezept aus der philippinischen Küche ausgesucht. Moment, werdet ihr jetzt sagen, über diesem Beitrag steht

Koreanisches Rindfleisch-Stew aus dem Slow Cooker.

Richtig, und das Gericht findet man unter diesem Namen auch auf verschiedenen Websites, manchmal auch als Kim Chi Beef Stew – allerdings kommt nirgends Kim Chi dran.

Anscheinend ist es ein Essen aus einem Korea-Fastfood-Restaurant auf den Philippinen, und das Restaurant bzw. die Kette hatte den Namen Kim Chi. Hier findet man etwas ganz ähnliches – bezeichnenderweise auf einem Blog über die Pinoy- oder philippinische Küche. Überhaupt erinnert die Zubereitung stark an einen weiteren Klassiker der Pinoy-Küche, Adobo, das allerdings mit Schwein und Huhn oder auch nur Huhn gemacht wird.

Koreanisches Rindfleisch-Stew aus dem Slow Cooker

1 kg Rindsgulasch
1/2 Tasse Zucker
120 ml helle Sojasauce, oder salzarme Tamari-Sojasauce
2 Esslöffel dunkles Sesamöl
50 ml Sake oder Sherry
3 gehackte Knoblauchzehen
1 gehackte Zwiebel
5-6 Esslöffel geriebener frischer Ingwer

sowie
Öl
3 getrocknete rote Chilischoten, entkernt
Lauchzwiebelgrün
Sesamsamen

Zutaten von Rind bis Ingwer vermischen und mehrere Stunden abgedeckt durchziehen lassen. Fleisch aus der Marinade nehmen, in etwas Öl rundum kräftig anbraten. Mitsamt Marinade in den Slow Cooker geben, die getrockneten Chilis dazu, Wasser angießen bis das Fleisch beinahe bedeckt ist. Auf Medium 7 Stunden garen.

Mit Lauchzwiebelgrün und Sesam bestreut servieren.

Cecilia Hae-Jin Lee listet in Eating Korean: From Barbecue to Kimchi, Recipes from My Home immerhin ein Gericht auf, das dem nahe kommt, Soy Stewed Beef (Jang Jolim), allerdings ist die Zubereitung doch etwas anders (Beispiel hier).

Da wir nun sowieso schon panasiatisch gekocht haben, gab es dazu Reis aus dem Reiskocher, den ich mit halb Wasser, halb Kokosmilch aus dem Tetrapack zubereitet habe, um mit der leichten Süße die Soja-Salzigkeit des Fleischs zu kontrastieren. Das passte hervorragend. Wer den Reiskocher am Timer hat, kann also wunderbar abends nach Hause kommen, Slow Cooker und Reiskocher aufmachen, und speisen.

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