DKduW – März 2011

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Kennt Ihr das? Die zu schreibenden Blogartikel werden immer mehr, und proportional dazu sinkt die Lust sich wirklich dran zu setzen… besonders frustriert es mich dann, wenn ich auch noch so eine Phase habe, wo ich ganz viel ausprobiere, was ich aber alles eher so larifari finde, und mit meinem Kochen unzufrieden bin… deswegen habe ich es auch im März nicht geschafft, an meinem eignen Blog-Event Dein Kochbuch das unbekannte Wesen teilzunehmen.

Gefühlt ist es ja fast schon Mai, und so will ich Euch noch die April-Zusammenfassung kredenzen.

Die Kochschlampe backt ganz und gar unhektisch eine Orangentarte mit Mandelcreme, und kann sich gar nicht erinnern, wo Das große Teubner Backbuch (in einer ausgesprochen retro-chicen Ausgabe) herkommt, vermutet aber, es müsse an Anikó liegen, weil sich eigenartigerweise immer neue Backbücher nach den Besuchen von Anikó einfinden.

Marzipan! Orangen! Das ist noch fast weihnachtlich-winterlich, aber mmmmmmh!

Italienisch wird es im März bei Chili & Ciabatta – Petra hat wunderschöne Kalbsschulter aufgetrieben, und damit Kalbsschulter mit Kräutern in der Parmesankruste gezaubert.

Zum zugehörigen Buch, Italienische Küche zwischen Palermo & Neapel, schreibt sie:

das Buch steht schon so lange bei mir im Regal, dass ich schon gar nicht mehr weiß, wo und wann ich es gekauft habe

– wahrlich ein Prototyp für diesen Event 🙂

Und gleich nochmal nimmt uns Chili & Ciabatta mit auf die Reise, dieses Mal nach Thailand.

Das Buch The Blue Elephant Cookbook: Royal Thai Cuisine hat Petra aus Bangkok aus dem gleichnamigen Restaurant mitgebracht. Das Entencurry mit gebratener Entenbrust gab es auch schon (mit Mango statt Ananas) im Hause Foodfreak, und ich kann nur sagen: unbedingt nachmachen!

Nesrin stellt in Nesrin’s Küche zunehmend fest, dass sich ihr Kochbuchregal langsam in eine Kochbuchbibliothek verwandelt – den Effekt kennen wohl die meisten von uns 🙂 Auf Wunsch eines ihrer Leser hat sie ein Rezept für Bratäpfel ausprobiert, das dank Marzipan auch eher noch in die Adventszeit passt.

Gefunden hat sie das Rezept in Jamies Kochschule, einem Buch das sie ganz besonders wegen seiner einfachen und gut nachvollziehbaren Rezepte schätzt.

Einfach ist auch das Gericht, das Jim von No Kitchen for Old Men im Zuge seiner 2011-er Kochbuchentrümpelungsaktion ausprobiert hat. Mit Alfölder Käseknödeln könnte man mich jetzt nicht locken, aber lecker sehen die Dinger schon aus:

Pate stand hier ein weiteres Buch aus der Länderreihe der Sigloch-Edition, Kulinarische Streifzüge durch Ungarn.

Hohlraumversiegelung nennt Arthurs Tochter ihren März-Beitrag augenzwinkernd, denn tatsächlich wird für das bioleksche Zitronenhuhn das Innere eines Hähnchens recht dicht mit einer Zitrone aufgefüllt.

Ob das ‚Original‘ (geht das bei so einem Klassiker überhaupt?) nun von Marcella Hazan stammt oder doch aus Meine Rezepte von Alfred Biolek, spielt ja auch am Ende keine Rolle – Hauptsache es schmeckt!

Beim Kochfrosch wird mal wieder vegetarisch geköchelt, dieses Mal aus Vegetarisch! Das Goldene von GU: Rezepte zum Glänzen und Genießen. Der Titel kündigt es schon an, dei Reihe der Goldenen Bücher sind die Best-ofs (andere würden sagen Zweit- und Drittverwertung) des großen Kochbuchverlags GU.

Mal wieder Linsen steht über dem Beitrag, und das klingt erst mal so ein wenig ‚gähn‘, ist es aber gar nicht, denn die Honig-Linsen mit Feta sind ein ausgesprochen feines leckeres Gericht, und so wird das Buch dank seiner einfachen Alltagsküche wohl nun häufiger zur Essensplanung herangezogen.

Sozusagen die Antithese zur vegetarischen Küche hat dafür diesen Monat Petra von Brot und Rosen hervor geholt: Hackfleischküche – vielseitig schnell und raffiniert.

Die Knödel-Hackrolle, die Hackfleisch in einen Kartoffelteig einwickelt, fand großen Anklang bei Petras Herren, so überrascht es nicht dass das Büchlein gern ab und zu wieder zur Hand genommen wird.

Im Kaakpott hat Tanja sich an einem Rezept aus Muffins & more versucht und das auch fotografisch sehr schön festgehalten – abe rnicht Muffins gab es, sondern Bagels, oder „ein Blondes Dutzend„.

Quasi so ganz nebenbei entstand dann auch noch hausgemachte Balsamico-Creme, was viel einfacher ist als man annehmen sollte – und zutatenmäßig den Industriemurks aus dem Supermarktregal um Längen schlägt, womit dann auch dem lecker italophil belegten Lochbrot nichts mehr im Wege steht.

Deutlich schneller als die Bagels sind die Spaghetti mit Olivenpaste gemacht für sich Schöner Tag Noch von einem Zabert Sandmann Büchein hat inspirieren lassen, schlicht mit Pasta betitelt.

Ihre Beschreibung zum Buch:

„Pasta“ ist prima für Kochanfänger geeignet. Es war auch eines der ersten Kochbücher, das ich mir selbst gekauft habe. In der Einleitung wird erklärt, wie man Pasta richtig kocht, aber auch, wie man Nudelteig selbst zubereitet und in Form bringt. Das Buch ist unterteilt in die Kapitel Pasta-Salate, Pasta mit Gemüse & Käse, Pasta mit Fisch & Fleisch und Pasta gefüllt & aus dem Ofen

Last but not least hätte ich noch Lindas Bistro aufzubieten. Ein kleines feines Häppchen hat sie da aufgetischt, Pochierte Wachteleier auf Toast mit Tomaten-Tapenade.

Wem das sterneverdächtig vorkommt, der liegt richtig, denn es ist das erste Rezept aus Einfach fantastisch!: Neue Rezepte, Tipps & Tricks der Spitzenköchin – von Lea Linster, das sie nachgebaut hat – sehr elegant geworden!

Damit bedanke ich mich ganz herzlich bei allen Teilnehmern, und freue mich schon auf den nächsten Monat.


 
Wie immer: Ihr seid alle herzlich eingeladen, an diesem Event teilzunehmen – die Regeln stehen hier. Bitte benutzt die dort angegebene eMail-Adresse zum Einreichen Eurer Beiträge. Und sollte sich jemand mal im Round-Up nicht wiederfinden, bitte ich um kurze Info per Mail oder Twitter, es kann schon mal passieren dass mir ein Beitrag durch die Lappen geht; dann korrigiere ich das baldmöglichst.
 

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

2 Antworten

  1. Juliane sagt:

    Vielen Dank für die Zusammenfassung! Da sind ja wieder einige schöne Beiträge zusammengekommen. Jeden Monat die gleiche Erkenntnis: in den Kochbuchregalen verbergen sich doch immer wieder Kochbuchschätze 🙂

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

  2. Linda sagt:

    Wie immer eine wunderbare Zusammenfassung. Vielen Dank dafür.

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