Bauernkrapfen mit Marillenmarmelade

Dieser Artikel wurde zuletzt am 21. März 2017 aktualisiert

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„Ich habe eine Fritteuse und ich werde sie benutzen.“ kündigte ich neulich an, als eine neue TEFAL Kaltzonen-Fritteuse bei uns Einzug hielt. Ein Vorsatz, den ich gestern gerade wieder einmal umgesetzt habe mit diesen schönen

Bauernkrapfen mit Marillenmarmelade

Die Marmelade (oder genauer, Konfitüre) habe ich gekauft, Rosenmarillen-Konfitüre von darbo, da Wachauer Marillenmarmelade gerade aus war. Als Rezept-Vorlage dienten mir diese Mühlviertler Bauernkrapfen aus dem Chefkoch-Board.

Bei den Preisen für einen profanen Berliner oder Quarkbällchen beim Semmelaufwärmer um die Ecke kann einem ja schon ganz anders werden – selbst gemacht sind sie immer noch am Besten und frischesten. Und natürlich kann man diese Krapfen – in Bayern würde man dazu wohl Auszogne sagen – auch in einem Topf oder Wok ausbacken, und weniger auf Füllung orientiert formen als ich das getan habe 😉


Bauernkrapfen mit Marillenmarmelade

ca. 20 Stück
nach Chefkoch.de

TEIG
550 g Mehl
250 ml Milch
1 Würfel Hefe
50 g Puderzucker
5 Eigelb
1 Prise Salz
abgeriebene Zitronenschale
100 g Butter, zerlassen
3 Esslöffel Rum
1/2 Tütchen Backpulver (habe ich vergessen)

UND
Öl, zum Ausbacken
Puderzucker
Marillenmarmelade (= Aprikosenkonfitüre)

SO GEHT’S
Aus allen Zutaten einen Hefeteig zubereiten, wenn er zu fest ist, noch etwas Milch dazugeben, so dass ein weicher Teig entsteht. Schüssel abdecken und Teig an einem warmen Ot gehen lassen, ca. 1 Stunde. Einmal sanft durchkneten (entgasen), erneut gehen lassen.

Arbeitsfläche bemehlen. Teig darauf stürzen, mit wenig Mehl bestäuben, möglichst wenig zusammendrücken. Mit einem runden Ausstecher (ich habe ein SISU Wasserglas genommen) Kreise ausstechen, und wenn nötig ganz leicht rund schleifen (nicht zu viel Druck ausüben).

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Restlichen Teig locker zusammenkneten, weiter so verfahren bis aufgebraucht.

Öl in größerer Pfanne (Pfanne soll halbvoll sein) auf ca. 170 Grad erhitzen, Krapfen von der Mitte aus ausziehen, so dass ein dicker Rand bleibt und mit dem Boden nach oben einlegen, zudecken, goldbraun backen (dauert einige Minuten), wenden, und nicht zugedeckt fertig backen.

Herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen (und auskühlen) lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Nach Wunsch in die Mitte Johannisbeerkonfitüre oder Marillenmarmelade geben.

Auf besonderen Wunsch eines einzelnen Herrn habe ich den Teigrest für zwei der Krapfen zu einer Art Donut geformt.

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Die haben wir noch warm in normalem Haushaltszucker gewälzt.

Lecker, und mit Marillenmarmelade ein Gedicht!

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