Kaffee von Coffee Circle

Dieser Artikel wurde zuletzt am 21. März 2017 aktualisiert

Nach den Erlebnissen mit den Tassimo-Kaffees war klar, für die Schnellröst-Industrie-Getränke der Lebensmittelgiganten bin ich nicht das geeignete Zielpublikum. Ich bevorzuge handwerklich gut gemachten Kaffee, gern vom kleinen (lokalen) Röster, gern in Bio- oder Fairtrade-Qualität – und da flatterte mir passenderweise die Anfrage von Coffee Circle ins Haus, ob ich denn nicht mal ihren Kaffee verkosten wolle? Was für eine Frage 🙂



Immer schön, wenn Unternehmer über die Gewinnabsicht hinaus auch über Zusammenhänge nachdenken und dabei die Wirkung ihres Handel(n)s zum Wohle aller überprüfen.

schreibt Herr Paulsen auf NutriCulinary über das Berliner Startup – den Artikel kann ich zur Lektüre nur wärmstens empfehlen, stellt er doch die Macher von CoffeeCircle und ihre Idee sehr ausführlich vor.

Da er mir die Arbeit bereits abgenommen hat, kümmere ich mich um das, was mich an der Sache am meisten interessiert: den Kaffee.

Drei Sorten fair gehandelte äthiopische Kaffees kann man bei Coffee Circle finden, den Limu aus der Region Kaffa (welcher der Kaffee seinen Namen verdankt), einen der äthiopischen Klassiker schlechthin, gewaschenen Yirgacheffe (gewaschen bezieht sich auf den Produktionsprozess) – und einen Arabica-Espresso aus der Region Sidamo.

Mir brachte der Postbote einen Beutel des Lim(m)u, ein feiner Wald-Kaffee, der in der Cafetiere / Pressstempel-Kanne einen runden, sehr schonenden aber aromatischen Kaffee ergibt, der kein bisschen bittert. Der Kaffee, der zwar nicht bio-zertifiziert ist, aber seit Generationen nach den entsprechenden Grundsätzen chemie- und pestizidfrei angebaut wird, kommt direkt von einer kleinen Kooperative, und besteht zu 100% aus Arabica-Bohnen.

Er schmeckt wunderbar mild, ganz weich, ist ohne jegliche Zugabe von Zucker, Aromen, Milch ein Genuß, mit fruchtigen Noten – für mich aber beinahe zu leichtfüßig. Davon kann man gern auch mal eine Tasse mehr trinken ohne dass man fürchten muss, dass er auf die Verdauung schlägt – kurzum: lecker.

Ein super Produkt, für das ich hier gern die Werbetrommel rühre.
Einziger Wermutstropfen: ich hätte Euch gern die ganzen Bohnen im Bild gezeigt, denn die Kaffees von Coffee Circle werden langsam und schonend in einem Trommelröster geröstet, aber leider war das Päckchen das mich erreichte schon gemahlen. Alle drei Kaffees kann man im Shop aber auch als ganze Bohne (oder gemahlen) bekommen, als 500g- oder 1-kg-Pack, und die Preise sind der Qualität angemessen – mit dem guten Gefühl, dass davon auch wirklich viel bei den Produzenten ankommt.

Empfehlenswert!

Coffee Circle – www.coffeecircle.com

Update: Eine Freundin hat mir freundlicherweise ein Bild der Limu-Bohnen zur Verfügung gestellt.



Danke!

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

3 Antworten

  1. jot*be sagt:

    Die Seite von Coffee Circle ist ansprechend gestaltet und umgesetzt, finde ich. Deren Kaffee werde ich mir wohl mal gönnen demnächst. Danke für den Tipp 🙂

  2. MacKenzie sagt:

    So, nach dem Artikel und weil ich ohnehin Kaffee benötigte, habe ich mir die Sorte mal besorgt. Allerdings mit ganzen Bohnen und kann Foodfreak nur zustimmen.
    Ein herrlicher weicher Kaffee den man gern öfter und auch mal zwischendurch trinkt, für echte Kaffee-Junkies allerdings zu mild.
    Die nächste Sorte wird dann der Espresso werden.

  1. 16. Mai 2013

    […] habe ich mich beworben und wurde ausgewählt. Nach kurzer Recherche fand ich positive Meinungen von Foodfreak (die über den Kaffee spricht und mich auch auf dieses Testangebot aufmerksam machte)), Stevan Paul […]

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