Türkische Paprika

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert

Als ich für mein Lammstew im Crockpot einkaufte, war ich mal wieder positiv überrascht, wie viele Sorten Paprika meine Nachbarn aus dem Orient unterscheiden. In USA und Mexiko und auch in Gegenden wie Ungarn oder dem Balkan hat man etwas andere Bezüge zu den Varianten von Capsicum als bei uns; auch auf den Kanaren werden – wohl dank der engen Beziehungen zu Süd- und Lateinamerika – verschiedene Sorten Paprika, Peperoni, Chili und wie man sie alle nennen mag, unterschieden.

Ich habe mir also die Kamera geschnappt und mal abgelichtet was ich heute gesehen habe:

Turkish peppers mosaic - part 1
1. lange hellgrüne Paprika – çarli biber, 2. scharfe grüne Paprika (Peperoni) – yeşil acı biber, 3. rote und gelbe Spitzpaprika – kapya biber, 4. breite hellgrüne Paprika – dolma biber

Die gelben Paprika hier sind ganz „normale“ Gemüsepaprika.

turkish peppers mosaic - part 2
1. gelbe Paprika – sarı biber, 2. scharfe rote Paprika (Peperoni) – kırmızı acı biber, 3. lange dunkelgrüne Paprika – sivri biber, 4. breite dunkelgrüne Spitzpaprika – korno biber

Irgendwie sieht so ein deutscher Supermarkt mit „Gemüsepaprikamix rot grün gelb“ dagegen armselig aus 🙂

Print Friendly, PDF & Email

Appetit bekommen? - Hungry for more?

9 Antworten

  1. Ulrike sagt:

    Mit dem Gemüsepaprikamix sieht der Supermarkt nicht nur irgendwie armselig aus, es sieht einfach so aus

  2. Wunderbar. Ich beneide dich!

  3. geomarc sagt:

    Lecker, frisch und Gesund. Genau danach sehen die Bilder aus. Danke für die Anregung, werde mal sehen ob man das ein oder andere Rezept etwas aufpeppen kann.

  4. lamiacucina sagt:

    schöne Auswahl ! Dafür müsste ich in 5 Läden laufen.

  5. so sieht es bei meinem türkischen Gemüsehändler d. V. auch immer aus. Das ist auch der einzige Laden, wo ich noch Gemüsesorten entdecke, die ich bisher nicht kannte.

  6. Susa sagt:

    Wo warst Du einkaufen?

    • FoodFreak sagt:

      Susa: einfach um die Ecke in Barmbek. Ich hab mittlerweile ja 3 türkische Gemüseläden in 300 Meter Entfernung – das hier sind hauptsächlich Bilder von einem, nur die Kapya vom anderen (knapp 100 Meter weiter). Im Sommer gibt es natürlich noch hellgelbe breite Spitzpaprika, für die ist aber keine Saison 🙂

  7. Susa sagt:

    Wahrscheinlich ziehen die Altonaer Gemüsehändler alle nach Barmbek. In den letzten Jahren wichen einer nach dem anderen asiatischen Schnellimbissen, in unmittelbarer Nähe ist nur ein einziger übrig geblieben. Da muss ich wohl mal nach Barmbek 😉

  1. 12. November 2013

    […] italienische, türkische Gemüseläden, Cafés, Restaurants sind heute ebenso “normal” wie ein Asienladen. Das Verhältnis zu […]

Kommentar verfassen