Nachgebacken: Mühlenbrot (mit Dinkelzugabe)

Dieser Artikel wurde zuletzt am 20. September 2016 aktualisiert

„Was kann ich denn mit meinem Weizensauer noch so machen?“ fragte ich im Chat Frau Chili & Ciabatta – unter den Vorschlägen die sie auf ihrer fabelhaften Website Petras Brotkasten anzubieten hatte, fand sich auch ein Mühlenbrot das es mir gleich angetan hatte.

Da ich aber kein Weizenmehl Type 812 da hatte, habe ich Dinkelmehl Type 630 genommen, und ein ganz klein wenig mehr von dem 1050er, ausserdem habe ich Schneeweizchen, die ein wenig schwächelte, mit etwas mehr (Trocken-) Hefe auf die Sprünge geholfen.

2011-01-05 Mühlenbrot mit Dinkelzugabe

Auch sonst ist das Brot von Petra natürlich viel schicker als meins, toller aufgegangen, professioneller eingeschnitten usw. – ein aufgeheiztes Backblech ist eben kein Backstein (kommt mit dem nächsten Ofen), aber das Ergebnis sieht dennoch, wie ich finde, gut aus und schmeckt prima.

Ich habe nur ein Brot gebacken, zwei wären für meinen Haushalt (mit auch sehr begrenztem Platz im TK) zu viel auf einmal. Hier meine Mengen:


Mühlenbrot (mit Dinkelzugabe)

adaptiert nach: Petra Brotkasten

Ergibt: 1 Brot

Zutaten

  • 360 Gramm Weizenmehl Type 1050
  • 150 Gramm Dinkelmehl Type 630
  • 100 Gramm flüssiger Weizensauerteig (100% Hydration)
  • 350 Gramm Wasser
  • 3 Gramm Trockenhefe
  • 12 Gramm Fleur de Sel

Zubereitung

  1. Alle Zutaten außer dem Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Auf Stufe 1 (MUM) etwa 3 Minuten kneten, dann das Salz einrieseln lassen und weitere 6-8 Minuten auf Stufe 3 kneten. Der Teig löst sich fast vom Boden der Schüssel.
  2. Den Teig in eine große geölte Schüssel geben, wenden und abgedeckt 2 1/2 Stunden gehen lassen, dabei nach 15 Minuten und nach 90 Minuten zusammenfalten (stretch & fold).
  3. Den Teig herausnehmen und 15 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Einen runden Laib formen und in einem gut bemehlten Gärkörbchen 2 Stunden aufgehen lassen.
  4. Rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein auf mittlerem Rost auf 240°C vorheizen.
  5. Ein Brot aus dem Korb auf den mit Grieß bestreuten Brotschieber stürzen und mit einer scharfen Klinge 4 Einschnitte in Form eines Quadrats anbringen. Das Brot in den Ofen einschießen und eine Tasse Wasser in den Ofen schütten. In den ersten 5 Minuten noch dreimal Wasser in den Ofen spritzen.
  6. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 200°C reduzieren und das Brot weitere 20-25 Minuten backen.
  7. Herausnehmen, auf einem Rost abkühlen lassen.

Der Liebste hätte gern einen Hauch mehr Salz dran gehabt, ich finde es prima so, und bin das erste Mal mit einem Weizensauerteigbrot aus meiner Produktion so richtig zufrieden – danke, Petra!

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

1 Antwort

  1. Ich durfte ja gestern schon aufs noch warme Brot spicken – das sah schon gut aus. Jetzt auch noch der Anschnitt – prima, schön lockere Porung!

    Überleg doch mal, ob du dir nicht schon früher einen Backstein zulegst, der ist ja ofen-unabhängig.

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