Mini-Blaubeer-Limetten-Käsekuchen

Dieser Artikel wurde zuletzt am 28. August 2015 aktualisiert

Die Gemüsekiste spendierte mir diese Woche ein Körbchen Heidelbeeren. Nun bin ich kein übermässiger Fan von Kulturheidelbeeren, die sind mir meist zu süß, deswegen habe ich mir bei BBC Good Food einen säuerlichen Käsekuchen dafür ausgesucht.

Mini-Blaubeer-Limetten-Käsekuchen

Und da ich keine 23-cm-Springform habe, habe ich aus dem Handgelenk auf eine 20-cm-Springform runterskaliert, voilá.


Mini-Blaubeer-Limetten-Käsekuchen

adaptiert nach BBC Good Food

Ergibt: 1 20-cm-Form

Zutaten

  • 175 Gramm Hafer-Vollkornkekse, hier: Hobbits
  • 60 Gramm Butter, zerlassen
  • 300 Gramm Blaubeeren, getrennte Verwendung
  • 175 Gramm Zucker, sowie
  • 4 Esslöffel Zucker
  • 500 Gramm Magerquark
  • 250 Gramm Mascarpone
  • 2 Bio-Limetten
  • 1 Tütchen gemahlene Gelatine*
  • etwas Wasser

Zubereitung

  1. Für den Boden die Kekse im Elektrohacker zerbröseln und die flüssige Butter einarbeiten. Die Springform gründlich fetten, die Keksbrösel hineingeben, andrücken, und bei 175°C ca. 10 Minuten backen.
  2. Ungefähr 2/3 der Blaubeeren mit 175 Gramm Zucker, 1-2 Esslöffel Wasser und der abgeriebenen Schale von einer Limette in einem Topf erwärmen, bis die Beeren aufplatzen. Gut umrühren. Die Beeren in ein Sieb geben, den Sud auffangen und noch etwas zu einem dicken Sirup einkochen. Erkalten lassen.
  3. Mascarpone mit Magerquark, dem restlichen Zucker, dem Saft beider Limetten sowie der Schale der verbleibenden (ich hab sie auf der Microplane abgerieben) cremig rühren. Die Gelatine in einer Tasse in 4-5 Esslöffeln kaltem Wasser kurz quellen lassen, umrühren, und eben in der Mikrowelle erwärmen. Glatt rühren, 2 Teelöffel der Quarkcreme unterziehen, dann die Gelatine in die Quarkmasse rühren.
  4. 1/4 der Quarkmasse auf den Boden in der Form streichen, dann die abgetropften gegarten Heidelbeeren unter die übrige Masse heben, den Rest ebenfalls auf den Boden streichen und die Oberfläche glätten. Mindestens 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
  5. Vor dem Servieren den kalten Heidelbeersirup mit den restlichen (rohen) Heidelbeeren vermischen. Den Kuchen aus der Form nehmen, auf eine Servierplatte setzen, mit Heidelbeeren und Sirup verzieren.


* Gemahlene Gelatine ist oft schwer zu finden und/oder mit Carrageen versetzt. Der Dr. aus Bielefeld gibt an, 1 Tütchen sei ausreichend für 500 ml Flüssigkeit und entspreche 6 Blättern Gelatine.

Der Kuchen schmeckt toll erfrischend, die Konsistenz und der Geschmack sind super – mjam!

Blueberry & Lime Cheesecake

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

7 Antworten

  1. Sieht absolut super aus! Da weiß ich ja schon, was aus einem weiteren Teil meiner Heidelbeeren wird 🙂

  2. Claudia sagt:

    Der sieht ja so aus, als müsste man den nachbacken – äh oder doch eher nachkühlen 😉

  3. Anne sagt:

    Hobbits zu verbacken, ist ja auch mal eine gute Idee! Überhaupt mal wieder Hobbits zu kaufen. Und Heidelbeer-Käsekuchen natürlich sowieso 🙂

  4. Petra sagt:

    Sieht genial aus – und ich habe köstlichste Waldheidelbeeren! Aber ich weiß noch nicht, ob ich die Beeren roh verwenden werde…
    Keksboden werde ich aber ersetzen, der kommt hier nur mittelmässig an.
    Danke für die Anregung!

  5. Mattador sagt:

    @Petra:
    Bei Kulturbeeren ist die Sorge bzgl. Rohverzehr unbegründet, hier gibt es so gut wie nie einen Befall mit dem Fuchsbandwurm. Da wurden vor ein paar Jahren mal die Pferde scheu gemacht, es waren aber meistens Jäger und Waldarbeiter betroffen, die selbst durchs Unterholz kriechen. Der Kontakt mit einem Hund, der gerne vom Bandwurm heingesucht wird, ist sicher gefährlicher als der Verzehr der Heidelbeeren.

  6. Die Torte sieht super lecker aus. Hobbits Kekse, die hatte ich schon fast vergessen. Yummy. Wird sofort notiert.

  7. Petra sagt:

    @Mattador: ich habe echte Waldheildebeeren, nix Kultur, sondern selbst im Wald (mühsam) gepflückt. Ja mit Kulturheidelbeeren ist mir das klar, aber die schmecken auch lange nicht sooo gut…
    Bin eben lieber vorsichtig. Trotzdem Danke für den Hinweis

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