Nachgebacken: Eierlikör-Zwetschgenkuchen

27. Juli 2010

Schaut man in letzter Zeit in dieses Blog, könnte man auf die Idee kommen, chez Foodfreak würde nicht mehr gekocht und gebacken – aber der Eindruck täuscht. Nur gibt es bei hochsommerlichem Wetter oft eben einfach nur einen Salat mit irgendwas; oder ich habe Rezepte ausprobiert die ich soso, lala fand, oder bei denen ich schlicht das Foto vermurkst habe. Ausserdem habe ich doch wie fast alle Foodblogger eine ganz beachtliche Nachkochliste – Rezepte also, die andere Foodies schon vorgestellt haben und die ich unbedingt nachmachen will.

Auf dieser sehr langen Liste befand sich – neben zum Beispiel Erdbeereis mit Daimbröseln von Chili & Ciabatta (superlecker, aber bereits vor dem Foto aufgegessen) oder (gigantisch guten) BBQ-Ribs mit Limettendressing aus dem RezKonv-Blog auch ein Zwetschgenkuchen mit Eierlikör aus dem Hause Schnuppschnüss.

Wie jedes Jahr um diese Zeit wurstele ich mich durch meine und die Tiefkühlvorräte meiner Mutter, was noch einen grossen Beutel Zwetschgen aus 2009 zu Tage förderte – perfekt für einen Kuchen.


 

Im Gegensatz zu Frau Schnuppschnüss habe ich mich allerdings für die quadratische Springform entschieden.

Eierlikör-Zwetschgen-Kuchen
1 quadratische Springform
(Rezept bereitgestellt von Schnuppschnüss und essen & trinken für jeden Tag)

700 g Zwetschgen
3 Eier (Kl. M)
150 g Puderzucker
Salz
2 Tütchen Vanillezucker; bei mir; 1/4 TL gemahlene Vanille
150 ml Öl
150 ml Eierlikör
175 g Mehl
50 g Speisestärke
2 Teelöffel Backpulver
50 g Amarettini, bei mir: weiche, etwas zerbröckelt

1. Zwetschgen halbieren und entsteinen.

2. Eier, Puderzucker, 1 Prise Salz und Vanille(zucker) mit den Quirlen des Handrührers mind. 8 Min. schaumig schlagen.

3. Öl und Eierlikör kurz unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen. Ebenfalls kurz unterrühren. Teig in eine gründlich gefettete Springform füllen. Zwetschgen darauf verteilen und mit Amarettini bestreuen.

4. Im heißen Ofen bei 160 Grad (Umluft 140 Grad) auf der untersten Schiene ca. 45 Min. backen.

Wie auch schon beim Eierlikör-Marmorkuchen sorgt der Likör für eine tolle Saftigkeit im Teig, auch wenn das bei den saftigen Früchten hier nicht zwingend nötig gewesen wäre.

Ein prima Kuchen für die Zwteschgensaison, sehr zu empfehlen.

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3 Responses to Nachgebacken: Eierlikör-Zwetschgenkuchen

  1. Mac on 27. Juli 2010 at 11:19

    Wunderbar gleich mal auf meine Nachback-Liste setz ;)

  2. FrauSchmunzel on 27. Juli 2010 at 14:02

    Ich brauchte noch einen Kuchen für diese Woche (am Wochenende war leider keine Zeit) – der ist es wohl und ich mache mich gleich auf zum Einkaufen.

  3. Jutta on 31. Juli 2010 at 22:54

    Ich glaube, ich schaue auch mal in der Truhe nach. Vielleicht finde ich ja noch ein paar Pflaumen, ich habe jetzt riesigen Appetit auf den Kuchen.

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