Fleur de Sel vom Salzprojekt

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert

Nicht nur Björn der Shopblogger wurde vom Salzprojekt mit einem Päckchen feinstem Fleur de Sel bedacht, auch im Hause Foodfreak trudelte nach einigen Umwegen, die durch meinen Kanada-Trip verursacht worden waren, ein ebensolches ein:

Fleur de Sel (by foodfreak.de)

Mit Fleur de Sel rennt man bei mir offene Türen ein – die Verwendung jodierten Speisesalzes verweigere ich seit Jahren. Meersalz mag ich einfach lieber als Steinsalz, und bei meinen Frankreich- Einkaufstrips gehört Fleur de Sel zu den festen Items auf der Einkaufsliste, da man für die „Blume des Salzes“, wie es Horst Lichter immer so schön ausdrückt, in Deutschland Feinkostpreise bezahlt. (Gestern grad geschaut: 125 Gramm für 4,99, muss ich mehr sagen?)

Es muss nicht immer Harakirisalz sein (Lichter über Johann Lafers Hang zum Kalaharisalz), aber Fleur de Sel ist schon eine ganz besondere Substanz, da sind sich nicht nur Spitzenköche einig. Man kann dieses knisprige Salz geradezu nackend flöckchenweise wegnaschen, wie auch Küchenlatein bei ihrer Fleur de Sel-Probe feststellte. Ich liebe das Salz aus der Guerande ja in französischer Rohmilchbutter (ich sehe schon, ich muss dringend auf den Isemarkt).

Wer Salz nur zum Nudeln kochen oder Brot backen braucht, ist sicher kein Fall für Fleur de Sel. Bei uns steht Fleur de Sel als Standardwürze auf dem Esstisch, und wird sparsam, aber gern eingesetzt.

Das Kilo, das das (übrigens nicht zu einem großen Konzern gehörende, sondern kleine studentische selbst importierende) Salzprojekt verkauft, ist nicht günstig, aber fair kalkuliert – wer sich, frei nach Alfons Schuhbeck, nicht nur das teure Öl fürs Auto, sondern auch was besondres für den Esstisch leisten mag, sollte hier zugreifen. Hier verdient kein Konzern und auch kein wohlbezahlter Sternekoch dran, und auch eine aufwändig bedruckte Edel-Umverpackung fällt weg – schon das macht das Produkt für mich sympathisch.

Die Kristalle sind deutlich ausgeprägter „flockig“, und aromatischer als manches, was so ‚Fleur de Sel‘ auf dem Label pappen hat. Es gibt noch ein paar Leute die auf portugiesisches und spanisches Fleur de Sel schwören… ich muss mal danach Ausschau halten.

Bestellen kann man das feine Salz übrigens hier im Shop (Bezahlung per Paypal oder Überweisung möglich). Es kommt nicht oft vor, dass ich hier bei den Produkttests im Blog für etwas wirklich Gutes eine Lanze brechen kann, aber in diesem Fall gibt’s eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

Appetit bekommen? - Hungry for more?

1 Antwort

  1. 15. Juni 2010

    […] Secret Ingredient: Fleur de Sel. […]

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