Felicity Lawrence – Not on the label

Dieser Artikel wurde zuletzt am 1. September 2015 aktualisiert

Felicity Lawrence ist Mitarbeiterin des Guardian und, man möchte fast sagen, Journalistin alter Schule, eine die mit offenen Augen und Ohren ihre Themen recherchiert und auch nicht vor Gegenwind zurückschreckt. Ihr Buch

Not On the Label:
What Really Goes into the Food on Your Plate

erschien bereits 2004; dem Thema Essen und food politics widmet sie sich seit rund 20 Jahren. Das Buch basiert zum Teil auf Feature-Artikeln, die sie für den Guardian geschrieben hat. Obwohl deswegen ein Teil der Daten darin heute veraltet ist, wirft es dennoch einen erschreckend aktuellen Blick auf die vor allem britische Welt der Nahrungsmittel in Supermärkten; man kann aber davon ausgehen dass das meiste davon heute 1:1 auch auf den Rest Europas übertragbar ist.

Das erste Kapitel, „Chicken“, widmet sich der Massenproduktion von Geflügel – von den (un-) hygienischen Bedingungen ihrer Schlachtung, über das grenzenlose Verschieben von Hühnerteilen und deren Verfallsdatum quer durch die EU, bis hin zum Aufbessern des Verkaufsgewichtes mittels „hydrolisierten Proteinen‘, die auch schon mal vom Schwein (100 % halal) oder dem Hirn eines BSE-Rindes kommen können. Spätestens hier und bei der Zutatenliste eines bekannten Fastfood-Geflügelbestsellers weiss ich, dass ich nie im Leben wieder irgendetwas mit Huhn in der Systemgastronomie essen werde.

In diesem Kapitel legt Lawrence bereits deutliche Hinweise auf den Schwerpunkt des Buches aus – zwar geht es ihr auch um die organisierte Lebensmittelpanscherei in der industriellen Produktion von Nahrung; vor allem aber will sie aufzeigen, dass das ‚System‘ Supermarkt mit seinem Preisdruck, der Verlagerung von Lagerflächen auf die Strasse, und der abartigen Erpressung der Erzeuger Schuld daran ist, dass wir nicht preisgünstigere, sondern im Wortsinne billigere Lebensmittel zu hohen Kosten auf anderen Gebieten vorgesetzt bekommen.

So dreht sich das Kapitel ‚Salad‘ auch nur vordergründig um gewaschene Blätter in gasgefüllten Beuteln, die das ach so gesunde Grün ebenso frisch halten wie sie ihm jeglichen Nährwert nehmen. Schnell kommt sie auf ein Thema, das sich durch das ganze Buch wie ein roter Faden zieht: die Ausbeutung, ja sklavenähnliche Haltung von Farmarbeitern – in England pakistanische oder auch EU-interne Migranten, die von Ganglords unter menschenunwürdigen Bedingungen ausgebeutet werden; in den Plastikgewächshaus-Monokulturen Spaniens dann Algerier und Marokkaner, die wie Vieh in winzigen Kaschemmen leben. Sklaverei existiert – mitten unter uns, in den reichsten Nationen der Welt – damit wir billigen gewaschenen Salat im Supermarkt vorfinden? Etwas läuft hier grundlegend falsch.

Auch für die Ökologie der industrie-landwirtschaftlich genutzten Regionen bleibt die Massenproduktion nicht ohne Folgen; neben der erhöhten Nitratbelastung von (austrockenenden) Böden und Gewässern und der Verseuchung der Landschaft und der Menschen mit Pestiziden kommt reichlich sozialer Sprengstoff hinzu. Und schon heute investieren die europäischen Großhersteller in Nordafrika, wo die Böden noch unverbraucht und die Löhne noch billiger sind, wo statt mit Umwelt- und Sozialauflagen der EU-Länder mittelfristig eher mit scharenweise anreisenden weiteren migrantischen Arbeitern vom gesamten schwarzen Kontinent zu rechnen ist.

Ein Grund dafür, dass das System Supermarkt funktioniert, ist die Tatsache dass Transporte zu billig sind. Das Einfliegen von Bohnen aus Kenia ist dank nicht besteuerten Kerosins billiger, als die Bohne in Europa zu produzieren. Und auch innereuropäisch sind Transporte noch zu billig.

Interessant sind nicht nur die Beobachtungen, die Lawrence hinsichtlich Obst und Gemüse macht. Etwa dass wir Supermärkten und deren nicht geringer politischer Einflussnahme (Lord Sainsbury hatte einen direkten Draht nach Downing Street) den Normungswahn für Früchte und Gemüse verdanken, und dass im Grunde fast nichts im Supermarkt reif geernetet anlandet, weil es ja vergammeln könnte. Ein Farmer, der einem lokalen Supermarkt neben seinem Hof angeboten hat, in der Saison reife Pflaumen direkt dorthin zu liefern, wurde beschieden das gehe nicht, die entsprächen nicht den vorgeschriebenen Schönheits- und Reifenormen, und waren nicht lang genug haltbar.

Frisch bedeutet auch „perishable“, frische Waren altern und verändern sich – der Supermarkt will von allem etwas anbieten, um den Kunden nur bei sich einkaufen zu lassen, deswegen darf möglichst kein Produkt mal nicht verfügbar sein, es soll immer standardisiert schmecken – ich würde das die McDonaldisierung der Lebensmittel nennen. So wird Brot mit dem halben Chemiebaukasten leicht und locker, federnd und wochenlang haltbar gemacht, Äpfel oder Kartoffeln oder Gurken müssen Werten auf Farb- und Gewichtsskalen entsprechen und frei von Schalenfleckchen sein, um akzeptiert zu werden – und das Risiko und die Last all solcher Marotten tragen vor allem die Produzenten, und die Konsumenten die Ware bekommen die perfekt aussieht, aber Geschmack und Nährwerte schon lang auf dem Weg eingebüsst hat.

Abschliessend widmet sich Lawrence der schönen neuen Welt der Fertiggerichte, die vor allem für den Hersteller und Supermarkt ‚added value‘ versprechen – in den Packungen schlummern massenhaft subventionierte Kohlenhydrate, angereichert mit Industriefetten und Aromen, und das alles wird als gesunde leckere Kost an den Käufer gebracht.

Einen weiteren Aspekt des steigenden Marktanteils der großen Supermärkte sollte man nicht ausser Acht lassen – auch in Deutschland sehen wir seit Jahren dem Sterben der kleinen und vor allem unabhängigen Händler und Produzenten zu. Es gibt Landstriche, da gibt es keinen Laden mehr, keinen Bäcker im Ort, keinen Metzger. Da gibt es nur den Supermarkt im nächsten größeren Ort. Wer nicht mobil ist, hat massive Schwierigkeiten einzukaufen. Und selbst wenn ich hier in Hamburg vor die Tür gehe, in einem Stadtteil mit rund 80.000 Einwohnern, dann gibt es noch genau 1 Bäcker der nicht zu einer Kette gehört (und den Bioladen), genau 1 klassischen Schlachter, und zum Glück noch zwei türkische Gemüseläden mit eigener Metzgerei, alles andere ist Supermarkt, Discounter und Massenfertigungs-Kettenbäcker.

5 Konzerne teilen sich mittlerweile die europäische Supermarktwelt, 5 Konzerne, die Produzenten diktieren wie sie was und wann zu welchem Preis zu liefern haben. Perfide am Preisdruck der Supermärkte ist, dass sie nicht nur uns suggerieren, alles sei billiger zu haben – auch wenn wir diejenigen sind die z.B. die Milchproduktion in Europa per Steuergeldern subventionieren – sondern die Politik hat auch kein Interesse daran, den marktbeherrschenden Methoden der Konzerne auf die Finger zu schauen, denn sie halten die gefürchtete Inflationsrate niedrig…

Obwohl ich mich als ‚aufgeklärten‘ und kritischen Verbraucher ansehe, bleibt mir bei vielen der – oft undercover recherchierten – Fakten in Not on the Label bildlich gesprochen das Essen im Halse stecken. Nicht, weil ich das meiste nicht gewusst oder geahnt hätte, sondern weil Lawrence es erstmals (für mich) in einen großen Gesamtzusammenhang setzt. Sie zeigt, dass all die Dinge, die an unserer Lebensmittelproduktion und dem Wachsen globaler Handelsgiganten statt der Erhaltung lokaler Märkte falsch sind, nicht zufällig so sind, sondern einem großen, systematischen Plan folgen. Einem Plan, der uns zum abgefütterten Konsumentenvieh macht und nur eins schafft: mehr Profit für die Supermärkte.

Das ist keine schöne Lektüre, aber eine notwendige. Ich würde mir ein solches Buch aktualisiert für Deutschland und den gesamteuropäischen Raum wünschen. Lesenswert ist es auf jeden Fall, auch mit 6 Jahren Abstand und von dieser Seite des Kanals aus. Not on the Label macht deutlich, wie dringend wir Konzepte wie eat local wirklich brauchen, und sei es nur, um in ein paar Jahren überhaupt noch eine Wahl zu haben, was wir kaufen – und wo wir das tun. Ich bin jedenfalls doppelt froh über mein lokales Bio-Gemüseabo.


Aktuelle Artikel von Felicity Lawrence zum Thema Lebensmittelindustrie kann man auf der Website des Guardian finden.

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

6 Antworten

  1. Andre sagt:

    Ich kann dem eat local und so auch was abgewinnen, hatte auch mal ne lokale Biokiste, aber hat denn irgendjemand schon mal halbwegs nachvollziehbar erklärt, wie man das für 80 Mio Menschen in Deutschland machen soll? Davon abgesehen, dass round about 60 Mio sich das nicht leisten wollen und sicher noch mehr eben niemals zu einer Kohl- und Rübendiät von November bis Februar zurückkehren wollen, es ist doch einfach vom landwirtschaftlichen Potenzial nicht leistbar, oder?
    Ich habe da wirklich ein dermaßen zwiespältiges Verhältnis zu, weil ich auch nicht endgültig begründen kann, warum ich das Recht auf Premium-Bio-Essen haben sollte, wenn andere gar kein Essen haben. Scheint mir manchmal einfach nur dekadent. Ist natürlich klar, dass dies ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, und dass ja eigentlich genug Essen für alle da ist, aber irgendwie scheint mir die Vision ‚wir essen alle lokal und bio‘ eher am Ende einer nachhaltigen Verbesserung als am Anfang einer solchen zu stehen, weil sie sonst genauso auf Kosten anderer Menschen geht, wie es die aktuellen Zustände auf andere Art tun.

    • FoodFreak sagt:

      Ich kann Dir die Frage nicht erschöpfend beantworten. Nimmst Du ein Teilbeispiel? 🙂 Ich lebe nahe einem der grössten Obstanbaugebiete Europas. Dennoch gibt es hier Äpfel _zur gleichen Zeit_ wie die einheimische Ware (und das sind mit Lagerung gut 11 Monate im Jahr) aus Chile, Neuseeland, Südafrika, oder sei es auch nur Südtirol. Wir können lokal dieselbe Vielfalt in ausreichender Menge erzeugen – warum also Äpfel aus Übersee kaufen?

      Warum nur die Monokultur aus 6 oder 7 Sorten? Wieso sollte ich überhaupt einen Apfel kaufen, der mich niemals reif erreichen kann, wenn ich auf dem Markt (oder im eigenen Garten) lokal erzeugtes reifes aromatisches Obst haben kann?

      Oder: Niemand in Deutschland braucht (besonders nicht angesichts von Flächenstilllegungen weil sich der Feldbau nicht lohnt) – wie gerade gesehen – Kartoffeln aus Ägypten oder Marokko, Zwiebeln aus Tasmanien. Wie viele Bauern in Deutschland müssen ihre oft ohnehin schon nur Mondscheinexistenz einstellen, weil sie ihre Waren nicht loswerden, nicht zuletzt aufgrund absurder Anforderungen der Supermärkte an Norm-Grössen und -formen?

      Es ist keineswegs so, dass eat local bedeutet dass alle sofort Bio essen und nur mit lokalen Waren versorgt werden sollen. Es bedeutet aber, bewusst hinzuschauen, und die lokale Produktion zu fördern wenn es geht. Ein Euro der in der Region bleibt statt in Ausland zu gehen, bringt mir selbst etwas zurück in Form von Steuern, existierender Agrarkultur etc pp.

      Vielleicht könnten dann auch die Bauern in den Drittweltländern, die von immer billiger werdenden Cash Crops abhängig sind, wieder Nahrung für ihre Mitbürger und sich selbst erzeugen. Und ja, das bedeutet auch, dass ich Erdbeeren eben nur dann esse wenn es sie hier reif gibt. Dass mir keine Keniabohne auf den Tisch kommt, wenn ich auch in Deutschland erzeugte grüne Böhnchen essen (und für die kargen Zeite einfrieren und konservieren kann).

      Jeder Schritt den der einzelne tut ist einer in die richtige Richtung – ich sehe das keineswegs als ‚end of the line‘ sondern als einen wichtigen zweiten Schritt (der erste war, dass wir überhaupt ein Bewusstsein für die Inhaltsstoffe und Herkunft unserer Nahrung zurück bekommen). Ich werde z.B, auch weiterhin Rind aus Argentinien kaufen, das ganzjährig auf Weiden steht und das frisst wofür sein metabolismus geschaffen ist: Gras. Die Ökobilanz ist besser als die deutschen „Weide“rinds… und bessere Qualität ist es auch. Die Abwägungen muss jeder für sich selber treffen.

  2. Hilke sagt:

    Danke schön für den Bericht. Auch wenn vieles davon mir zumindest bekannt ist, ist es dennoch notwendig, diese Umstände immer und immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.
    Betrachte ich die Gegend, wo man eine Eltern leben (auf dem Land in Niedersachsen in einer recht dünn besiedelten Gegend), so fällt leider auf, dass mehr und mehr Lidl, Aldi, Aktiv und KiK (keine Lebensmittel, aber immerhin auch eine Kette mit Waren aus reichlich bedenklicher Produktion) in den Ort drängen. Ein örtliches „Kaufhaus“ (war herzig klein mit allem, was man so brauchte samt einer Lebensmittelecke und lokalen Bäcker) musste vor wenigen Jahren leider schließen, da es gegen die Sortimentsbreite und -weite der großen Ketten nicht mehr ankam. Herzige Tante-Emma-Läden, Biokostläden (bloß einer, der ein wenig was in die Richtung anbietet, sonst aber nur Geschenkartikel und Tee) und Schlachter (und das auf dem Land mit zig Bauern drumherum) sucht man teilweise vergeblich.
    Hier sind wir Verbraucher leider selber schuld, dass es so weit kam.
    Andererseits hat aber auch Andre nicht ganz unrecht. Für viele Menschen ist es vom Geldbeutel her gar nicht möglich, auf lokale Speisen (denn wer von denen könnte sich schon zweimal wöchentlich oder mehr Fleisch vom Bioschlachter gönnen?) zurückzugreifen, außer man übt sehr starken Verzicht.
    Einen gewissen Verzicht kann man aber dennoch vornehmen. Ich esse weitaus weniger Fleisch als früher. Es schont meine Gesundheit und den Geldbeutel. Dafür mag ich lieber ab und an etwas mehr für wirklich gutes Fleisch ausgeben. Es ist natürlich nur ein kleiner Schritt, aber lieber ein kleiner Schritt, als gar keiner.

  3. Andre sagt:

    Ich finde das von dir (FoodFreak) entworfene Szenario auch ansprechend, kann dies allerdings, wie schon versucht zu umschrieben, nicht ohne schlechtes Gewissen leben. Von so naheliegenden Beispielen wie dem nebenan angebauten Apfel mal abgesehen.
    Und selbst dort gilt: der Apfel bei uns um die Ecke angebaut kostest meinetwegen X Euro in der Erzeugung (Löhne, Fläche, Wasser etc.), ein in Brasilien angebauter vielleicht nur ein Viertel. Woher nehmen wir uns sozusagen das Recht, den teuren einheimischen Apfel zu essen, wenn andere gar keinen Apfel haben. Sollte man dann nicht lieber einen brasilianischen Apfel essen und quasi die drei, die man sich zum einheimischen Preis hätte mitkaufen können noch irgendwie jemand anderem geben?
    Ich bin mir natürlich bewusst, dass das eine Diskussion ohne Ende und allgemeingültige Lösung ist, nur immer wenn ich Leute eat local und Bio-Waren proklamieren höre, dann muss ich auch an Marie Antoinette und ihren vermeintlichen Spruch ‚wenn sie kein Brot haben, warum essen sie dann keinen Kuchen‘ denken.
    Oder das Waschnuss-Problem: irgendwann sind ökologisch bewusste Leute mal auf die Idee gekommen, dass es total super ist, seine Wäsche mit Waschnüssen zu waschen, weil dann keine künstlich erzeugte Lauge unser Wasser vergiftet. Das ist an sich auch richtig, dumm nur, dass man mit der europäischen Nachfrage quasi den Indern die Waschnüsse so teuer gemacht hat, dass sie jetzt selbst Waschmittel nehmen müssen. Und da sie gleich mal auch keine Kanalisation haben beeinträchtigen sie damit ihre Flüsse und ihr Trinkwasser. Und das alles, damit wir hier ein reines Gewissen haben. Will nur sagen: eat local und sowas ist sicher erstrebenswert, aber sollte nicht als alleinige Maxime vertreten und angepriesen werden, weil es auch in einem größeren Zusammenhang noch Sinn machen muss. Wenn es dies nicht tut, dann ist es nur Selbstbeweihräucherung und ein Luxusproblem.

    • FoodFreak sagt:

      wie gesagt, wenn mir eine perfekte Lösung für die ungerechte Verteilung des Reichtums auf der Welt einfällt lasse ich es dich wissen, mein Beispiel bezieht sich aber auf ein Produkt, das – zumindest hier – aus lokaler Produktion biliger oder zum gleichen Preis zu haben ist. Und

      >>Sollte man dann nicht lieber einen brasilianischen Apfel essen und quasi die drei, die man sich zum einheimischen Preis hätte mitkaufen können noch irgendwie jemand anderem geben?<<
      Damit in Zukunft auch der deutsche Apfelproduzent kein Einkommen mehr hat und die Leute die für ihn noch arbeiten und bei uns Steuern und Sozialversicherung zahlen, ihren Job verlieren? Und die Konzerne uns wie den Herstellern anschliessend den Preis diktieren können – und weiterhin weltweit Löhne drücken während sie fette Gewinne einstreichen?

      Nochmal: ich störe mich nicht dran dass jemand der _arm_ ist sich nur ein billiges Produkt leisten kann. Ich war selbst lang genug arm. Ich störe mich dran dass jemand der das Geld hat, _genau die gleiche Summe_ oder sogar mehr für minderwertige Ware ausgibt, an der die Konzerne mehr verdienen und die unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert wurde.

  1. 2. Februar 2012

    […] Auf dem Lebensmittelmarkt ist die Verdrängung (und Erpressung der Lieferanten) längst gang und gäbe; je grösser der Konzern wird, umso mehr wird er eben dafür sorgen wollen dass die Leute nur bei ihm einkaufen – und damit den Preisdruck auf den Lieferanten anheben und den Kunden weiter schröpfen. Das mag nicht schön sein, aber das ist die viel berufene Marktwirtschaft. C’est la vie. […]

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