Mein Eis des Jahres: Käsekuchen-Eiscreme mit Frucht-Swirl

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Ursprünglich wollte ich den letzten Rest aus 2009 eingefrorene Johannisbeeren zu einem Käsekuchen verarbeiten. Dann kam mir die Idee: wenn das als Kuchen geht, geht’s auch als Eiscreme. Das Ergebnis: und wie das geht!

Das schöne daran ist: es eignet sich beinahe jede Beerenart, um die (auch für sich schon geniale) Käsekuchen-Eismasse am Ende zu verfeinern.

Blackcurrant Cheesecake Ice Cream (by foodfreak.de)
 

Blackcurrant Cheesecake Eiscreme

Für die Beeren habe ich zwei Handvoll rote und schwarze Johannisbeeren (was eben noch da war) mit etwas Honig in einen Topf gegeben und kurz aufgekocht, bis die Früchte platzen. Süße Gemüter möchten hier mehr (Zucker) nehmen, wer Kernchen in der Eismasse nicht mag gart etwas länger und streicht das Püree durch ein Sieb.

Was man da nimmt ist aber auch ziemlich egal… ich wette mit roh pürierten Erdbeeren geht das genauso wunderbar, wenn nicht besser. Hier: erkalten lassen.

Für die Eiscrememasse braucht man

2 Eigelb (Klasse L)
200 g feinen hellbraunen Rohrzucker (bei mir: Bio-Rohrohrzucker)
175 Gramm Frischkäse, vorzugsweise salzarm, z.B. der mit dem P – ich nehme Doppelrahm, aber auch die fettärmere dürfte gehen
1 Becher Sahne (200 Gramm)
1/2 TL gemahlene Vanille

Zucker mit Eigelb in einer Schüssel aufschlagen, bis das Ganze schaumig ist, dann nach und nach die anderen Zutaten unterrühren. In einen Topf mit flachem Boden (bei mir: beschichtete Pfanne) giessen und unter Rühren erwärmen, bis der Zucker sich eben so löst und die Masse etwas über handwarm (und dicklich-cremig) ist. In einer saubere Schüssel giessen und mindestens 3 Stunden kalt stellen.

Eismasse in die Eismaschine füllen. Kurz bevor sie fest wird, das Fruchtpüree einswirlen, und die Eismasse in eine Gefrierdose umfüllen und noch etwas nachfrieren lassen. Mit dem restlichen Fruchtpüree, oder hier: Johannisbeerkompott, anrichten.

An der obigen Fassung gefällt mir, dass die saure Fruchtigkeit der Johannisbeeren prima zur cremigen Süße der Eiscreme kontrastiert.

Die Käsekucheneiscrememasse schmeckt superlecker und hat einen großartigen Schmelz, weswegen sie auch meine (Basis-) Eiscreme des kommenden Sommers werden dürfte.


Appetit bekommen? - Hungry for more?

11 Antworten

  1. Da macht mir aber jemand schon am frühen Morgen Appetit auf ein kühles Eis!

  2. Susa sagt:

    Ds hört sich hmmmmmm an! Langsam kann die Eismaschine wieder angeschmissen werden, gestern war das Wetter ja sensationell.

  3. Petra sagt:

    Klingt super. Käsekuchen-Eiscreme hatte ich bisher noch nicht, wird aber dieses Eis-Saison probiert.
    Viele Grüße

  4. zorra sagt:

    Ich habe ja meine cremige Grundeiscreme-Masse schon gefunden, und erst noch ohne Ei. Aber als richtiger Foodie werde ich deine Variante natürlich auch testen. Ich habe, wenn ich mich recht erinnere, so ein ähnliches Eis mal mit Erdbeeren gemacht. Das Rezept war von Ulrike. Ich geh gleich mal nachschauen. 😉

    • FoodFreak sagt:

      Meine Grundeismasse für Nicht-Käsekuchen-Eis enthält auch Ei, ist aber nicht minder lecker: Die Sweet Cream Base 1 aus dem Ben&Jerrys Eisbuch.

  5. Anne sagt:

    Ich will eine Eismaschine!

  6. lotte sagt:

    Hallo, was könnt Ihr denn so als Eismaschinen empfehlen? Bin da ratlos, ob des Angebotes

  1. 29. Juli 2012

    […] Ich habe das Rezept von Foodfreak 1:1 nachgekocht und dabei lediglich 10 Gramm Zucker durch die Mastix-Mischung ersetzt. Die Fruchtsauce bestand aus Johannis- und Himbeeren. Zum Rezept geht es hier. […]

  2. 3. Februar 2013

    […] Glück erinnerte ich mich an das wunderbare Cheesecake Eisrezept von Petra- die […]

  3. 29. Mai 2014

    […] Für etwa 1 Kilo Erdbeereis braucht Ihr (nach einem Rezept von foodfreak): […]

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