Kohlrabi a la Marquard

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Ich weiss gar nicht, ob ich den (vollen) Namen des Kochs, der die Vorlage für dieses Rezept bei Lanz kocht! lieferte, hier nennen darf, nachdem ich mit blutenden Augen sah dass auf seiner Homepage ein ® hinter seinem Namen pappt… jedenfalls erinnere ich mich dass in der fraglichen Sendung um die Zugabe von Zucker („zu allem“, als „natürlicher Geschmacksverstärker“) diskutiert wurde, und die anwesenden Spitzenköche am Ende einhellig das Kohlrabigemüse des Herrn M. lobten.

Mir gefiel an dieser Zubereitungsanleitung, um mal wieder bei dem Begriff zu landen, dass sie supereinfach ist und ohne Chichi und Harakirimeersalz oder patentierte Gewürzmischungen von Sterneköchen auskommt.

Rahmkohlrabi, einfach, nach Stefan M.

(Beilage für 4)

2 Kohlrabi
50 ml Sahne
Butterflocken
Salz
Zucker

Den Kohlrabi schälen und feinblättrig schneiden. Die Kohlrabiblätter aufbewahren. Kohlrabi in einen Topf geben und mit Salz und Zucker würzen. Nach sechs bis acht Minuten, die das Gemüse (kalt) durchziehen soll, ein paar Butterflocken dazugeben und dann zugedeckt circa sechs bis sieben Minuten im eigenen Saft garen. Anschließend die Sahne dazugeben; zum Schluss die kleinen, fein geschnittenen Kohlrabiblätter untermischen.

Bei mir war das dann eine große Superschmelzkohlrabi, bei ansonsten unveränderten Zutaten, die ich nach dem Schälen in vier Stücke geschnitten und diese auf dem guten alten Börner V-Hobel fein gehobelt habe.

Dem Liebsten war’s einen Tick zu süß, ich fand es perfekt (normalerweise ist das bei uns anders herum), das steht und fällt aber sowieso mit der verwendeten Menge von Salz und Zucker. Das Kohlrabigemüse jedenfalls kinderleicht zu machen, und schmeckt wirklich prima.

(Der Fisch auf dem Bild ist schlicht ein Stück gebratenes Lachsforellenfilet.)

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

9 Antworten

  1. Hilke sagt:

    Dieser Koch (den Namen vermeide ich auch mal besser 😉 ) scheint wirklich eine Vorliebe für Zucker zu haben. Ich habe mir gerade seine Webseite angeschaut und dort zwei Rezepte, die mich interessieren. Auch dort – Zucker, Zucker, Zucker.
    Und dann noch (Zitat) „(…) und in etwas Pflanzenöl rundum anbraten, so dass die Poren geschlossen sind.“ Ich bin nun kein Sternekoch und habe erst recht keine TV-Sendung auf DMAX *g*, aber an sich dachte ich, dieser Porenkrams wäre vollkommener Humbug.

  2. nesrin sagt:

    Ich kenne Kohlrabi als knackige Salat.Ganz interessante Rezept.Ich muss probieren.

  3. fressack sagt:

    Jeder der Herren TV-Köche braucht sein Markenzeichen. Schuhbeck raucht Gewürze und M* zuckert.
    Neu ist das nicht, meine Oma hat schon immer so und deshalb lecker gekocht.
    Darüberhinaus ist mir der Herr von einer Veranstaltung her bekannt, wo er als Wutz glänzte, so wie er seinen Arbeitsplatz hinterlassen hat.
    Obwohl ich ein Gegner übertriebener Hygieneverordnungen (Mützen, Handschuhe u.ä.) bin, ist mir bei ihm immer irgendwie schmuddelig zumute.

  4. fressack sagt:

    Nachtrag:

    Und ein Porenlügner ist er immer noch.

  5. Hendrik sagt:

    Nur zur Sicherheit: kommen die Kohlrabi am Anfang die ersten 6-8 Minuten vollkommen ohne zusätzliche Flüssigkeit oder Fett in den Topf?
    Oder stehe ich gerade auf dem Schlauch?

  6. Claus sagt:

    Gefällt mir, und ne Spur Zucker kommt bei mir auch fast überall rein. Den Poren-Schwachsinn hätt ich dem garnicht gegeben…

  7. Hendrik sagt:

    Danke, da hatte ich den Denkfehler, ich dachte die Hitze wäre von Anfang an an.

    Vielen Dank!

  1. 9. März 2012

    […] Kohlrabi a la Marquard […]

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