Eierlikör-Marmorkuchen

5. Februar 2010

Frisch gebacken, und das sogar ganz ohne die Kuchenbackmischung “Marmorkuchen” aus Bielefeld – und somit ein weiterer Beitrag zum Projekt Kochen ohne Tüte (heute mal Backen ohne Fertigmix) von Küchenlatein und mir.

In der Fertigmischung findet sich übrigens

Weizenmehl, Zucker, Weizenstärke, fettarmer Kakao, Backpulver (Backtriebmittel Dinatriumdiphosphat und Natriumhydrogencarbonat), Reisstärke, Emulgator (E 475, E 471, E 433), Kochsalz und Aroma.

Noch hinzufügen muss man dabei für den Standard-Marmorkuchen 150 g Butter oder Margarine, 3 Eier, 100 ml Milch und 1 EL Milch extra. Ich gebe zu, meine Version ist ein klein wenig opulenter, und das nicht nur weil reichlich von Horst Lichters Lieblingslikör reinkommt.

Eierlikör-Marmorkuchen
für 1 Napfkuchenform

5 Eier
200 g Zucker
1 Messerspitze gemahlene Vanille (oder 1 Tüte Bourbon-Vanillezucker)
300 ml Eierlikör
250 ml Öl
300 g Weizenmehl
1 Tütchen Backpulver
4 Esslöffel Kakaopulver

Eier, Zucker und Vanille schaumig schlagen, Eierlikör und Öl verquirlen und langsam zur Ei-Zuckermasse geben. Mehl und Backpulver vermischen und unterrühren.

Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Napfkuchenform gießen (Guglhupfform).

Kakaopulver unter den restlichen Teig rühren und diesen auf den hellen Teig giessen. Mit einer Gabel den Teig etwas marmorieren.

Bei 175 Grad ca. 60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Nach 30 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken.

Schmeckt ganz toll nach Likör und ist supersaftig. Und wer will kann natürlich auch Puderzucker oder Schokoguß drauftun – ich bin da eher puristisch veranlagt…

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13 Responses to Eierlikör-Marmorkuchen

  1. Christina on 5. Februar 2010 at 13:36

    Sieht aus wie es schmeckt: lecker! Ich liebe Eierlikörkuchen und werde beim nächsten Mal die marmorierte Version ausprobieren.

  2. Ulrike on 5. Februar 2010 at 14:02

    Du bist wirklich talentiert, so einfach ‘nen Marmorkuchen zu backen ;-)

  3. alissa on 5. Februar 2010 at 19:26

    sieht saftig lecker aus

  4. Buntköchin on 6. Februar 2010 at 15:08

    Der wäre mir jetzt gerade recht zum Kaffee, aber ich bin zu faul zum Backen. Wird leider nur beim Anschauen dieses besonders saftig aussehenden Marmorkuchens bleiben.

  5. tobias kocht! on 6. Februar 2010 at 23:14

    da muss ich schauen ob ich hier eierlikör finde. das wird glaub ich schwierig…

  6. ostwestwind.twoday.net on 7. Februar 2010 at 10:30

    Stuten am Sonntag…

    Als Stuten bezeichnet man eine Feine Backware aus süßem Hefeteig, in Schleswig-Holstein sagt man Klöben dazu. Die Firma mit dem Symbol, das auch in der Einzahl als der beste Freund eines Mädchens gelten kann, produziert eine Ferti….

  7. Littlejamie 2.0 on 7. Februar 2010 at 14:09

    Culinaria galore…

  8. Mestolo on 7. Februar 2010 at 15:06

    300ml Eierlikör??? :) Ich hab selten einen so saftigen Marmorkuchen gesehen.

  9. kekstester on 8. Februar 2010 at 17:09

    Eierlikör im Marmorkuchen, da hätte man wirklich selbst drauf kommen können.

  10. andy on 22. Februar 2010 at 17:59

    so, der kuchen ist grad zum zweiten mal im ofen, soll heißen, er war beim ersten mal schon sehr lecker! aber als kleine anmerkung, eine prise salz fehlt noch, find ich jedenfalls ,)

    • FoodFreak on 22. Februar 2010 at 18:13

      ich glaubd ie mach ich so automatisch dazu dass ich immer vergesse sie dazu zu schreiben ;)

  11. Backsession « Mac's Nonsensblog on 21. März 2010 at 17:56

    [...] Morgen dann kam der Eierlikör-Marmorkuchen aus dem Hause Foodfreak dran. Eierlikör-Marmorkuchen für 1 [...]

  12. [...] auch schon beim Eierlikör-Marmorkuchen sorgt der Likör für eine tolle Saftigkeit im Teig, auch wenn das bei den saftigen [...]

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