Als neugieriger Foodie versuche ich immer gern, an Lebensmittel heranzukommen die es bei uns nicht gibt – eine schöne Methode sind food swaps mit Menschen aus aller Welt, Tauschgeschäfte. Auf der Plattform swap-bot.com kann sich jeder bei solchen Swaps anmelden oder auch selbst welche veranstalten, der Bot lost dann die Adressen aus.
Neben einem bereits abgewickelten Schokoladen-Swap und einem im November fällig werdenden Candy/chocolate swap habe ich aktuell an der Aktion Tea for Three #6 teilgenommen. Bedingung war, drei verschiedene einzeln verpackte Teebeutel an jeweils drei Partner, insgesamt also 3 Umschläge und (mindestens) 9 Teebeutel zu verschicken. Das hier habe ich im Gegenzug von meinen Zufallspartnern bekommen:

Schon lustig, aus Polen ausgerechnet einen deutschen Earl Grey zu bekommen – die anderen Sorten schreien förmlich Fruchtaroma – auf den Glühweintee bin ich ja besonders gespannt – das ist gut für ein paar heisse Überraschungen in der Büroteetasse.
Aus USA kamen diese beiden Sets:

An Twinings merkt man dann wieder wie multinational das Teegeschäft ist – den Prince of Wales mag ich ganz gern, die Fruchtmischung ist mir neu, und auf den Wedgwood Tee bin ich besonders neugierig.
Umschlag Nummer drei:

Den Schoko-Haselnuss-Tee der in USA sehr renommierten Marke Stash werde ich sicherheitshalber an meinen Mann abgeben, natürliches Haselnussaroma ist der Allergikerin nicht geheuer, Apfel-Zimt (koffeinfrei! das ist sehr … amerikanisch) und Grüntee dagegen werden sicher bald von mir verkostet.






Polnische Früchtetees sind sehr lecker wenn man auf viel Frucht(-aroma) steht.
Mein persönlicher Favorit ist Himbeere bzw. Himbeere mit Rose.
Der sehr amerikanische Apfel-Zimt-Tee war als Kind einer meiner absoluten Favoriten. Der Zimt bzw. das Zimtaroma, den/das die da reinpacken schmeckt deutlich kräftiger als alles was man in Deutschland in den Einkaufswagen bekommt. Hier kommt gerade deutlicher Neid auf!
das ist ja eine super idee! das muss ich gleich mal anschauen. hat sich’s denn bisher immer gelohnt oder gibt man mehr als man bekommt?
ein gewisses Restrisiko hat man natürlich immer, dass jemand der Partner es versäumt sein Zeug zu senden, oder etwas auf dem internationalen Postweg verloren geht – aber ich war mit meinen Swaps eigentlich stets sehr zufrieden.
Das klingt echt interessant, muss mir mal diese Website anschaun
Und toller Tee, den du da bekommen hast!