Eingemachte Tomaten mit Basilikum

Dieser Artikel wurde zuletzt am 21. April 2014 aktualisiert

„Unmengen Tomaten“ habe sie, sagte meine Mutter, als ich ihr ankündigte dass ich das nächste (also vergangenes) Wochenende bei ihr sein würde, und ob mir da nicht was einfiele. Natürlich: eingemachte Tomaten!


    eingemachte Tomaten

      Inspiriert von einem Rezept aus einer alten BRIGITTE – genauer: Brigitte 16/1998 – viva! Tomaten – schnappte ich mir einen Topf Basilikum, einen Schwung WECK-Sturzgläser im handlichen Halbliterformat, und los ging’s.

      So steht’s in der BRIGITTE:

      Eingemachte Flaschentomaten mit Basilikum

      2 kg Flaschentomaten
      Meersalz
      1 Bund Basilikum

      Die Tomaten häuten, in Weckgläser (mit Gummiring und Klammer) schichten. Zwischen jede Schicht etwas Meersalz und einige saubere Basilikumblätter streuen. Die Gläser verschliessen. In einen grossen Topf ein Gitterrost legen, damit die Gläser nicht direkt auf dem Topfboden stehen. Gläser hineinstellen und so viel Wasser angiessen, dass das Wasser genauso hoch steht, wie die Gläser mit Tomaten gefüllt sind. Das Wasser aufkochen lassen und bei kleiner Hitze etwa eine Stunde kochen lassen. Gläser anschliessend noch etwa 15 Minuten im heissen Wasser stehenlassen. Dann herausnehmen und erkalten lassen.

      Tipp: Die Tomaten sind ideal als Pizzabelag oder als fertige Tomatensauce zu Nudeln.

      Gut… bei uns gab es was der Garten so her gab – Eiertomaten, runde Tomaten, Fleischtomaten, schwarze Tomaten – die wurden gleichermassen gehäutet – UND entkernt. Das solchermassen entstandene Fruchtfleisch – mal Stücke, mal große Viertel (bei den Eiertomaten) schichteten wir wie im Rezept in Gläser.

          Ich habe die Gläser erst mal nicht ganz voll gemacht, da ich nicht wusste wie sich die Tomaten beim Einkochen verhalten würden – das nächste Mal werde ich sie aber randvoll machen, denn wie unten zu sehen, ist trotz austretender Flüssigkeit die Gesamtmasse eher geschrumpft. Mit Ringen, Klammern usw. nach Anleitung verschlossen, dann wurde im Einkochautomaten – der Backofen geht genauso, oder ein grosser Topf – eingekocht, und zwar ab dem Moment wo der Apparat 100 Grad zeigte ziemlich genau 30 Minuten. Die Stunde der BRIGITTE halte ich für Unsinn.

          Das Ergebnis ist das tollste, aromatischste Tomatenfruchtfleisch das ich seit langem gegessen habe – ich könnte es direkt solo weglöffeln, und es ergibt den perfekten Belag auf Bruschetta.

          Ein paar Monate ist das sicher haltbar, wenn alle Gläser sauber abgeschlossen haben.

          Print Friendly, PDF & Email

          Appetit bekommen? - Hungry for more?

          Kommentar verfassen