Endlich habe ich nun also auch eine Pie-/ Tarte-/ Quicheform mit Hebeboden (wenn auch nicht die hier verlinkte, sondern eine Kaiser La Forme Plus mit Email-Beschichtung und schnittfestem Boden), und die wollte natürlich eingeweiht werden. In einer alten e&t lachte mich dafür ein Rezept für eine
Möhrenquiche mit Salbei und Oliven
an, perfekt auch um einen Gemüsekisten-Möhrenbestand zu dezimieren. Ausserdem hatte ich noch schwarze Bio-Oliven (ungefärbt!) im Kühlschrank.
Also frisch ans Werk…
Möhren-Quiche mit Salbei
TEIG
350 g Mehl
Salz
Zucker
150 g Butter
1 Ei
1 Eigelb
2 EL WasserBELAG
700 g Möhren
1 Liter Wasser
Salz
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 g Oliven, schwarze ohne Stein
15 Salbeiblätter
OlivenölGUSS
3 Eier
300 g Sahne
Pfeffer
MuskatAus den angegebenen Zutaten einen Knetteig bereiten und 30 Minuten kühl stellen. Teig ausrollen, eine gefettete Springform (26 cm 0) damit auslegen und einen 3 cm hohen Rand andrücken. Teig mit Backpapier belegen, mit Hülsenfrüchten dicht belegen (zum Blind Backen)
Form in den vorgeheizten Backofen setzen. E: unten. T.- 225 C / 12 bis 15 Minuten. Hülsenfrüchte und Papier entfernen.
Möhren in schräge dünne Scheiben schneiden. Wasser mit Salz aufkochen und Möhren darin 4 Minuten blanchieren. Möhren abtropfen lassen.
Zwiebel und Knoblauchzehe in feine Würfel, Oliven in Scheiben schneiden, Salbeiblätter fein hacken. Öl erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Oliven und Salbei darin andünsten. Möhren untermischen und alles abkühlen lassen.
Für den Guß Eier mit Sahne verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Gemüse auf dem vorgebackenen Teig verteilen, Masse darüber gießen. Form wieder in den Backofen setzen. E: Mitte. T.- 225 C 25 bis 30 Minuten, 10 Minuten 0. Die Quiche warm oder kalt servieren.
Aufmerksame Leser haben hier vielleicht bemerkt was mir beim Blättern in essen&trinken zunächst entgangen war: die Mengen sind für eine Springform von 26 cm Durchmesser konzipiert – abgebildet war dagegen die Quiche in einer flachen Keramik-Pie-Form. Und beim Ausrollen stellte ich fest, dass ich zu viel Teig hatte – las nach – Moment, 3 cm Rand? No way…
Also habe ich dann beim Weitermachen die Mengen für die übrigen Zutaten (Guss und Belag) frei Nase runterskaliert. Mein zweiter Mecker an dem Rezept: Auf dem Bild sind ganze Salbeiblätter zu sehen. laut Rezept soll man sie fein hacken, und in der Masse sieht (und schmeckt) man von dem Salbei nicht mehr wirklich viel – das dürfte gern mehr sein, und ich würde am Ende in paar ganze Blätter auf den Möhren verteilen.
Schmecken tut die Quiche nicht schlecht – der Liebste mochte die Oliven (erwartetermassen) nicht, ich habe mehr Salbei und irgendwie Pepp dran vermisst. Ein Hauch Chili und vielleicht Orangen- oder Zitronenschale könnte der Fülle gut tun.
Gute vegetarische Küche, nicht direkt schlecht, aber das geht auch besser.

Dafür hat sich die Backform exzellent geschlagen, ebenso wie die 20-cm-Springform, die Dinger gefallen mir wirklich gut.
Nach den Tests meiner Backformen (Brotbacken in der 30-cm-Kastenform von Kaiser steht noch aus) gibt es dann demnächst hier auch einen Bericht über ein Produkt von KuecheundHaushalt.de, einem Onlineshop für Töpfe, Pfannen und alles rund ums Kochen, der mir freundlicherweise angeboten hat etwas aus ihrem Sortiment zu diesem Zweck zur Verfügung zu stellen. Projekt: Grillpfanne!







Vielleicht ist es ja noch zu früh am Morgen und ich noch nicht wach, aber die von dir gemeinte Tarte-Form (ja, ich verstanden, dass du nicht die verlinkte hast) hat doch auch 26 cm Durchmesser und die im Rezept verwendete Springform auch 26 cm Durchmesser und der Teig war trotzdem zu viel? Oder hattest du doch eine kleinere Form? Ich frage, weil mir das Rezept gefällt und ich ans Nachmachen denke. In welchen Mengen hat sich in etwa der Belag bewegt?
Viele Grüße
Oh, die besagten sind mir so ‘was von auf den Wecker gegangen, da wollte ich nix testen
Viel Glück bei der Grillpfanne
Meine Tarteform hat maximal 2 cm Randhöhe anzubieten, und in der Tarteform kann ich dann ja auch bei kompletter Randnutzung (was ich getan hab) nicht randvoll einfüllen oder alles schwappt. Gegen die 3 cm Rand aus dem Rezept macht das schon einen Unterschied. Ich habe so grob mit 3/4 des Belages kalkuliert und das hat ganz gut geklappt. (Relativ gesehen mehr Möhren, etwas weniger Guß). Du kannst ja einfach die Springform nehmen
hier hab ich das Rezept gefunden, nachdem ich schon lange gesucht habe. Cool, nebenbei hab ich heute im smartshoppingblog einen Artikel gelesen, Pastete pder Pie am Lolly. Süss oder würzig egal. Sieht sehr lecker aus http://www.smartshoppingblog.de/3861_suesser-sommersnack-pastete-lollystab/
Solle man probieren
Ja, das mit der Quiche ist gar nicht so leicht … weder das machen, noch das aussprechen des Namens, so zumindest ein Witz, auf den ich bei der Rezeptsuche gestoßen bin (http://chezpim.typepad.com/blogs/2001/01/bush_has_been_i.html)
Auf jeden Fall werde ich dein Rezept nachkochen und mal schaun, wie das mit meiner Springform so klappt
Direkt als ich das Rezept gefunden habe, habe ich es meiner Mama gegeben..Sonntag ist es soweit…bin schon ganz schön aufgeregt:-)