Möhrenquiche mit Salbei und Oliven

Dieser Artikel wurde zuletzt am 31. August 2015 aktualisiert

Endlich habe ich nun also auch eine Tarteform mit Hebeboden (wenn auch nicht die hier verlinkte, sondern eine Kaiser La Forme Plus mit Email-Beschichtung und schnittfestem Boden), und die wollte natürlich eingeweiht werden.

Möhrenquiche mit Salbei und Oliven

In einer alten e&t lachte mich dafür ein Rezept für eine Möhrentarte an, perfekt auch um einen Gemüsekisten-Möhrenbestand zu dezimieren. Ausserdem hatte ich noch schwarze Bio-Oliven (ungefärbt!) im Kühlschrank.

Also frisch ans Werk…


Möhrenquiche mit Salbei und Oliven

nach einem Rezept in essen & trinken

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten

TEIG

  • 350 Gramm Mehl
  • Salz
  • Zucker
  • 150 Gramm Butter
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 2 Esslöffel Wasser

BELAG

  • 700 Gramm Möhren
  • 1 Liter Wasser
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150 Gramm schwarze Oliven ohne Stein
  • 15 Salbeiblätter
  • Olivenöl

GUSS

  • 3 Eier
  • 300 Gramm Schlagsahne
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

Zubereitung

  1. Aus den angegebenen Zutaten einen Knetteig bereiten und 30 Minuten kühl stellen. Teig ausrollen, eine gefettete Springform (26 cm 0) damit auslegen und einen 3 cm hohen Rand andrücken. Teig mit Backpapier belegen, mit Hülsenfrüchten dicht belegen (zum Blind Backen)
  2. Form in den vorgeheizten Backofen setzen. E: unten. T.- 225 C / 12 bis 15 Minuten. Hülsenfrüchte und Papier entfernen.
  3. Möhren in schräge dünne Scheiben schneiden. Wasser mit Salz aufkochen und Möhren darin 4 Minuten blanchieren. Möhren abtropfen lassen.
  4. Zwiebel und Knoblauchzehe in feine Würfel, Oliven in Scheiben schneiden, Salbeiblätter fein hacken. Öl erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Oliven und Salbei darin andünsten. Möhren untermischen und alles abkühlen lassen.
  5. Für den Guss Eier mit Sahne verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Gemüse auf dem vorgebackenen Teig verteilen, Masse darüber gießen. Form wieder in den Backofen setzen. E: Mitte. T.- 225 C 25 bis 30 Minuten, 10 Minuten 0. Die Quiche warm oder kalt servieren.

Aufmerksame Leser haben hier vielleicht bemerkt, was mir beim Blättern in essen&trinken zunächst entgangen war: die Mengen sind für eine Springform von 26 cm Durchmesser konzipiert – abgebildet war dagegen die Quiche in einer flachen Keramik-Pie-Form. Und beim Ausrollen stellte ich fest, dass ich zu viel Teig hatte – las nach – Moment, 3 cm Rand? No way…

Also habe ich dann beim Weitermachen die Mengen für die übrigen Zutaten (Guss und Belag) frei Nase herunterskaliert. Mein zweiter Mecker an dem Rezept: Auf dem Bild sind ganze Salbeiblätter zu sehen. Laut Rezept soll man sie fein hacken, und in der Masse sieht (und schmeckt) man von dem Salbei nicht mehr wirklich viel – das dürfte gern mehr sein, und ich würde am Ende ein paar ganze Blätter auf den Möhren verteilen.

Schmecken tut die Quiche nicht schlecht – der Liebste mochte die Oliven (erwartetermaßen) nicht, ich habe mehr Salbei und irgendwie Pepp dran vermisst. Ein Hauch Chili und vielleicht Orangen- oder Zitronenschale könnte der Fülle gut tun.

Gute vegetarische Küche, nicht direkt schlecht, aber das geht auch besser.

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Dafür hat sich die Backform exzellent geschlagen, ebenso wie die 20-cm-Springform, die Dinger gefallen mir wirklich gut.

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

7 Antworten

  1. Ulrike sagt:

    Oh, die besagten sind mir so ‚was von auf den Wecker gegangen, da wollte ich nix testen 😉

    Viel Glück bei der Grillpfanne

  2. Petra sagt:

    Vielleicht ist es ja noch zu früh am Morgen und ich noch nicht wach, aber die von dir gemeinte Tarte-Form (ja, ich verstanden, dass du nicht die verlinkte hast) hat doch auch 26 cm Durchmesser und die im Rezept verwendete Springform auch 26 cm Durchmesser und der Teig war trotzdem zu viel? Oder hattest du doch eine kleinere Form? Ich frage, weil mir das Rezept gefällt und ich ans Nachmachen denke. In welchen Mengen hat sich in etwa der Belag bewegt?
    Viele Grüße

  3. FoodFreak sagt:

    Meine Tarteform hat maximal 2 cm Randhöhe anzubieten, und in der Tarteform kann ich dann ja auch bei kompletter Randnutzung (was ich getan hab) nicht randvoll einfüllen oder alles schwappt. Gegen die 3 cm Rand aus dem Rezept macht das schon einen Unterschied. Ich habe so grob mit 3/4 des Belages kalkuliert und das hat ganz gut geklappt. (Relativ gesehen mehr Möhren, etwas weniger Guß). Du kannst ja einfach die Springform nehmen 😉

  4. Janina sagt:

    Ja, das mit der Quiche ist gar nicht so leicht … weder das machen, noch das aussprechen des Namens, so zumindest ein Witz, auf den ich bei der Rezeptsuche gestoßen bin (http://chezpim.typepad.com/blogs/2001/01/bush_has_been_i.html) 😉

    Auf jeden Fall werde ich dein Rezept nachkochen und mal schaun, wie das mit meiner Springform so klappt 🙂

  5. Flug Bangkok sagt:

    Direkt als ich das Rezept gefunden habe, habe ich es meiner Mama gegeben..Sonntag ist es soweit…bin schon ganz schön aufgeregt:-)

  1. 26. Dezember 2009

    […] Möhrenquiche und orientalischem Möhrensalat müsste ich ja eigentlich jetzt noch Möhren-Halwa und […]

  2. 30. März 2014

    […] Möhrenquiche mit Salbei und Oliven […]

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