Marillenknödel

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert

Zu den Freuden des Sommers gehören für mich prachtvolle, vollreife Aprikosen, in Österreich Marillen genannt, und auf jeden Fall Marillenknödel.

Marillenknödel

Marillenknödel kann man mit Kartoffelteig machen, oder mit einem Topfenteig (Quarkteig) – das folgende Rezept benutze ich schon bestimmt seit 10 Jahren. Eine mir ganz neue Version hat kürzlich Bolli’s Kitchen mit einem Brandteig gemacht.


Marillenknödel mit Marzipan

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten

  • 250 Gramm Magerquark
  • 8 Teelöffel Grieß, hier: Weichweizengrieß
  • 8 Teelöffel Mehl
  • 8 Teelöffel Öl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 500 Gramm kleine reife Aprikosen
  • Marzipanrohmasse
  • 150 Gramm gemahlene Haselnüsse; chez Foodfreak stattdessen Mandeln
  • 100 Gramm Butter
  • Puderzucker

Zubereitung

  1. Bei diesen Aprikosenknödeln sind die Mengen von Griess und Mehl ein ca. Maß. Man muss die festen Zutaten dem Quark und dem Ei anpassen. Also evtl. etwas mehr nehmen.
  2. Aus dem Magerquark, dem Griess, Mehl, Öl, Salz und Eidotter rasch einen Topfenteig zusammenrühren und diesen im Kühlen rasten lassen. Marillen entkernen und in jede ein Stück Marzipan hineingeben. Den Teig auswalken; Stücke abschneiden und flachdrücken; mit den Marillen Knödeln formen, und diese im siedenden Salzwasser zehn Minuten leicht wallen lassen.
  3. Geriebene Haselnüsse in Butter anrösten; die abgetropften Knödeln darin wälzen und mit Puderzucker bestreuen.

Je trockener der Quark ist, desto weniger Mehl und Griess braucht man – ich hatte dieses Mal sehr große Aprikosen und habe mehr Mehl, Griess und Öl verwendet, was einen festeren Teig ergibt – je höher der Quarkanteil, desto lockerer werden die Knödel. Je nach Zahl und Größe der Aprikosen schwankt auch die Marzipanmenge, deswegen habe ich hier auf eine Mengenangabe verzichtet.

Guten Appetit!

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

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