DKduW: Bananenhackbällchen

21. Juni 2009

 

Zu den ungewöhnlichsten Dingen die ich in den letzten Wochen gekocht habe (viel war’s nicht, meist gab es nur schnelle altbekannte Klassiker, deswegen war hier auch wenig zu lesen) gehörte ein Rezept aus dem

 

Bananen-Kochbuch

von Gerhard Poggenpohl, ein kleines Bändchen dass süsse und auch herzhafte Gerichte rund um die Tropenfrucht versammelt – ideal also für zwei Bananenfans wie uns. Keine Ahnung, wieso das Büchlein nicht schon längst mal zum Einsatz kam, das wird sich nach dem erfolgreichen Erstversuch, der damit auch mein Juni-Beitrag zu DKduW wird, bestimmt ändern.

Ausgesucht hatte ich mir Bananen-Hackbällchen – mit einer mit Mango und Banane angereicherten ganz einfachen Tomatensauce. Sieht vollkommen unspektakulär aus, schmeckt aber sehr sehr lecker.


Wer kein Koriandergrün mag kann natürlich auch Petersilie nehmen – für mich (ich liebe Koriandergrün) – macht’s aber gerade das grüne Kräutlein am Ende rund.

Bananen-Fleischbällchen

HACKBAELLCHEN
500 g gemischtes Hack (Original: 400 g)
1 Banane, (sehr fein gewürfelt)
1 Ei
1 TL (scharfer) Senf
2 TL Paprika rosenscharf (Original: 1 TL süss, 1/2 TL scharf und 5 Tropfen Tabasco)
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
Salz
Pfeffer
Butterschmalz

SAUCE
500 g passierte Tomaten
1 Zwiebel
½ Zitrone, Saft
1 Mango
1 Banane
Salz
Pfeffer
Zucker
½ Bund Koriandergrün

Hackbällchenzutaten verkneten, mit angefeuchteten Händen Bällchen daraus formen. In Butterschmalz rundherum braun braten, aus der Pfanne nehmen.

Im Fett die klein gewürfelte Zwiebel andünsten, Tomaten zugeben. Mango-Fruchtfleisch ablösen und in Stücke schneiden. Banane schälen und in Scheiben schneiden. Alles zu den Tomaten geben. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken.

Die Fleischbällchen in die Sauce geben, alles noch einmal erhitzen. Vor dem Servieren den klein gehackten Koriander unterziehen.

Wie auf dem Bild zu sehen gab’s dazu einfach Reis.

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7 Responses to DKduW: Bananenhackbällchen

  1. Barbara on 21. Juni 2009 at 10:20

    Bananenkochbuch – was es alles gibt… :-)

    Das Rezept gefällt mir aber gut – Petersilie wäre nur ein Ersatz, damit es einen grünen Klecks gibt, mit Koriander geht es mir wie Dir.

  2. Bauchvoll on 29. Juni 2009 at 13:08

    Was es alles gibt. Ein Bananenkochbuch habe ich noch nie gesehen!

  3. Foodfreak » DKduW – Juni 2009 on 26. Dezember 2009 at 11:35

    [...] Hause Foodfreak dagegen wurde ganz und gar nicht klassisch gekocht – es gab Bananenhackbällchen nach einem Rezept aus dem [...]

  4. elamatrix on 27. Oktober 2010 at 15:55

    Gibts heut abend bei uns. Irgendwie fehlt mir etwas was die Hackfleischbällchen zusammenhält. Die Sose ist jetzt eine Hackfleischsose geworden weil alle Bällchen nach und nach zerfallen sind. Schmeckt aber überaus sehr unbedingt lecker. ;-)

    • FoodFreak on 27. Oktober 2010 at 16:51

      hast Du Dich ansonsten ans Rezept gehalten? Wenn Du das gemischte Hackfleisch gut mit den Fingern durchknetest und die Bällchen langsam anbrätst fällt da eigentlich nix auseinander, es bröckelt vielleicht ein klein wenig ab, aber komplett desintegriert sind sie bei mir noch nie?

  5. elamatrix on 27. Oktober 2010 at 18:22

    Hm naja – Paprikapulver war bei mir süß, Senf nur mittelscharf und ich hab die Knoblauchzehe weggelassen. Vielleicht hab ich zu ungeduldig angebraten.

    • elamatrix on 23. Juli 2011 at 18:05

      Ganz eindeutig – ich war beim Braten zu ungeduldig. Mit etwas mehr Erfahrung beim (bei uns heißt es) Fleischbrötchen machen, zerfallen mir jetzt auch meine Fleischdinger nicht mehr

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