Fremdkochen – Gebratene Champignons mit getrockneten Tomaten

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Im Februar lautet das Thema beim Fremdkochen-Event der Hüttenhilfe Champignons.

Fremdkochen Champignons

Pilze mag ich in allen Zubereitungsarten, und meine momentane Gastgeberin (die Pescetarierin ist) auch, und so stand heute mit Pilzen aus ihrer Biokiste, getrockneten Tomaten aus dem Vorrat und ein bisschen Kleinkram nichts im Wege, uns am Rezept für

Gebratene Champignons mit getrockneten Tomaten

zu versuchen. Die tapa-/antipastiähnliche Zubereitung mit Balsamico gefiel uns sofort. Allerdings hatten die Pilze bei uns dank akuten Hungers nicht so viel Zeit zum Durchziehen wie im Originalrezept gefordert, das ich übrigens bei Jan’s Küchenleben gefunden habe.

Bei uns hiess das dann

500 g braune Champignons
1/2 Bd. krause Petersilie
2 Knoblauchzehen
1 frische scharfe grüne Chili
70 g getrocknete Tomaten
4 EL bestes Olivenöl
2 EL Balsamico-Essig
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

1. Die Champignons putzen und je nach Größe vierteln oder halbieren.
2. Die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Die Chili waschen und mit oder ohne Kernen (je nach gewünschter Schärfe) fein hacken.
3. Auch die getrockneten Tomaten fein würfeln. (Bei eingelegten Tomaten vorher abtropfen lassen.)
4. In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Pilze, den Knoblauch und die Chili darin etwa fünf Minuten anbraten.
5. Anschließend die Tomaten hinzufügen und kurz mit erhitzen.
6. Alles in eine Schüssel umfüllen und mit Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer würzen.
7. Die Petersilie abbrausen, die Stiele entfernen und hacken. Mit den Pilzen gut durchmischen.
8. Am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen, mindestens jedoch zwei Stunden.

Wie ja oben schon geschrieben konnten die Pilze bei uns nicht wirklich lang durchziehen. Lecker waren sie dennoch. Ausserdem hatten wir (relativ weiche) getrocknete Tomaten statt welche in Öl – ich denke mit eingelegten Tomaten ist es noch etwas besser – so waren es im Verhältnis zu den Pilzen zu viele Tomaten. Ich kann mir das Rezept auch gut mit Sherryessig (oder einfachem Weinessig) vorstellen, die Tomaten liefern nämlich schon relativ viel Süsse, und zumindest für mich hätte das Gericht noch etwas mehr Säure vertragen können.

Die Pilze waren jedenfalls ganz einfach und schnell gemacht. Dieses Gericht wird mit Sicherheit dieses Jahr im Sommer bei mir als Antipasto auf dem Tisch stehen – herzlichen Dank an Jan fürs Vorkosten, und auch an die Hüttenhilfe für die Anregung, mal was neues mit Pilzen zu kochen!

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

6 Antworten

  1. Petra sagt:

    Ist für das nächste Antipasti-Buffet eingeplant 🙂

  2. Sebastian sagt:

    Das Rezept hört sich wirklich gut an und ist genau nach meinem Geschmack. Bei mir steht gerade die Champignonsuppe auf dem Herd und mir läuft schon das Wasser im Munde zusammen. 🙂
    Vielen Dank fürs Mitmachen!

  3. Sebastian sagt:

    Bist Du so gut und schickst mir das Original vom Foto noch per E-Mail. Das macht sich im PDF-Kochbuch viel besser, als so ein kleines Bild.

  4. Petra sagt:

    Sieht sehr gut aus, ist sofort gebunkert, weil es in meine derzeitige Ernährung passt!
    Danke fürs Ausprobieren und Grüße

  5. Jutta sagt:

    So ein schönes Foto – da will ich mich sofort an den Tisch setzen und mitessen.

  6. Jan Theofel sagt:

    Freut mich, dass dir das Rezept geschmeckt hat.

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