DKduW – Januar 2009

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Und wieder einmal bin ich spät dran mit dem Roundup für den Event „Dein Kochbuch das unbekannte Wesen“ oder DKduW – der Januar war einfach so randvoll mit Aktivitäten und ToDos, dass ich nicht eher dazu gekommen bin (oder Beiträge wie den über die Wurst tagesaktuell vorgezogen habe).

Anscheinend war nicht nur schwer beschäftigt… ganze 7 Leute haben im Januar mitgemacht, und momentan habe ich auch das Gefühl ein Event jagt den anderen 🙂 – dafür gabs aber echte Leckerschmeckerküche bei den fleissigen Testköchen.

Gleich zwei neue Rezepte hat Schnuppschnüss ihr Manzfred im Januar aus noch nie benutzten Büchern aufgetischt, zum einen Seezungenfilets Reimser Art – Filets de sole remoise nach einem 1978 beim Vehling-Verlag erschienenen Buch mit dem Titel „Französische Küche“, und ausserdem ein ausgefallenes Dressing zum Feldsalat, eine „Pinienkern-Vinaigrette

aus Johann Lafers Kochschule. Die klingt so lecker, die gibt’s demnächst auch chez Foodfreak, da bin ich sicher!

Im Hause Foodfreak hat der BesteAllerMänner die DKduW-Fahne hochgehalten und aus Fleisch schnell garen bei Niedertemperatur: Kleine Fleischstücke sanft zubereitet einen Minutengulasch geköchelt, der so gut geschmeckt hat, dass es das gern wieder geben darf.

Weiter geht’s mit mipi von Man kann’s essen, der sich auch an einem Johann-Lafer-Rezept versucht hat. Bei Lafer kommt eines von dessen Lieblings-Gadgets für die Zubereitung des Kabeljau mit Kartoffelkruste, Rotweinschalotten und Spinat zum Zuge, ein Spiralschneider, aber auch ohne dieses Spielzeug sieht der Fisch ganz professionell aus.

Kochen für Freunde heisst das Buch von Lafer, aus welchem das Rezept stammt – ich bin sicher damit dürfte ich bis auf die Fischverweigerer gern alle meine Freunde bekochen.

Robert von Lamiacucina macht dem italophilen Namen seines Blogs wieder einmal alle Ehre und zaubert geradezu perfekte Gnocchi alla Romana, das Rezept entstammt einem alten Time Life Buch mit dem Titel “Die Küche in Italien”, erschienen 1969, also im Jahr meiner Geburt Ich habe auch einige Exemplare dieser Time Life Länderküchen im Regal stehen – allerdings als Flohmarktware ohne die extra spiralgebundenen Rezeptbüchlein. Sie sind wirklich höchst authentisch, und ich stimme mit Robert überein, dass sie einen genaueren Blick lohnen.

Ganz toll finde ich auch die Step-by-Step-Bilder in dem Beitrag – vielen Dank, das macht richtig Appetit!

La Cucina Casalinga serviert ein feines Süppchen aus der Silvesternacht, eine Champignoncremesuppe mit Hummer. Besonders wird die ansonsten sehr bodenständige, schön einfache Suppe durch das edle Meeresgetier – eine Kombination auf die ich so auch nicht gekommen wäre.

Das Rezept stammt aus Aus Frankreichs Küchen von Marianne Kaltenbach.

Richtig schweizerisch wird’s bei Katja von der Kaffeebohne, und das wo sie doch aus dem „Expo 2000 Kochbuch“ viel lieber Momos, die nepalesischen Teigtäschchen gemacht hätte, die sie auf der Expo so toll fand – nur war das Rezept nicht drin. Aber wenn ich mir den Bündner Polentaauflauf mit Speck so anschaue, den es stattdessen gab, war das vielleicht gar nicht so schlimm 🙂

Zum süssen Abschluss verwöhnt uns im Januar Barbara von Barbara’s Spielwiese mit einem klassischen Marmorkuchen.

Ein Klassiker ist auch das Buch, aus dem dieses Rezept stammt – Das neue grosse Kochbuch von Roland Gööck aus dem Jahre 1963. Da schmeckt der Kuchen wie bei Muttern – ein perfekter Abschluss für das Stöbern in alten Kochbuchschätzen, findet Ihr nicht auch?

Vielen Dank für diese schönen Anregungen – ich freue mich schon auf die Entdeckungen des Februar!

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

5 Antworten

  1. Barbara sagt:

    Danke für die schöne Zusammenfassung!

    Das macht wieder richtig Lust, in eigenen Kochbüchern zu schmökern oder das eine oder andere zu erstehen.

  2. Nathalie sagt:

    Kann es sein, daß Du mich vergessen hast? :-))
    Mail ging am 2. oder 3. Januar an Dich.

    http://cucina-casalinga.blogspot.com/2009/01/champignoncreme-suppe-mit-hummer.html

  3. FoodFreak sagt:

    es kann sein dass du warum auch immer bei Gmail im SPamfilter gelandet bist – der wird nach 30 Tagen gelöscht. Setze es sofort nach 🙂

  4. Nathalie sagt:

    Das ging jetzt aber schnell! Danke.

  5. Jutta sagt:

    Hach, watt herrlich. Ich habe noch gefühlte tausend Kochbücher, die hier gerne einmal erwähnt würden. Ich sollte auch in diesem Monat mal das ein oder andere erhören.

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