DKduW – Februar 2009

Dieser Artikel wurde zuletzt am 1. Januar 2015 aktualisiert

Auch wenn die Fastenzeit begonnen hat, laden die Neu- und Wiederentdeckungen bei der Februar-Ausgabe von Dein Kochbuch das unbekannte Wesen nicht unbedingt zum Fasten ein…

Den Auftakt spendiert uns Zorra im Kochtopf – eine Schweizerin die in Spanien italienisch kocht, das kann ja nur gut werden 🙂 Auch wenn für Brasato al Vino ein einfacher spanischer Tafelwein herhalten musste, war das Ergebnis überaus schmackhaft, wenn auch bei der Gardauer noch etwas Anpassungsbedarf bestand.

Wieder einmal lässt uns Frau Zorra so auch an ihrer schier unerschöpflichen Sammlung von Betty Bossi-Kochbüchern teilhaben, hier Italienische Küche – ich freue mich immer wieder über die feinen Rezepte daraus!

Cucina Casalinga macht ihrem Namen alle Ehre und backt ein italophiles Tomatenbrot mit Olivenöl. Wenn man das Schmuckstück gesehen hat weiss man sofort, warum die Männer der Casalinga-Familie nun auch endlich die Notwendigkeit einer (ferrariroten) Kitchen Aid im Haushalt einsehen 🙂

Das passende Rezept fand sich im Kochbuch „Die Welt der Rezepte von KitchenAid“, das der Maschine beilag. Wenn der Rest der Rezepte auch so toll gelingt, würde ich das Buch öfter hervorholen.

Superfleissig war Petra von Chili & Ciabatta diesen Monat. Nicht nur das sie sich des von mir hoch geschätzten Buchs 660 Curries von Raghavan Iyer angenommen und daraus gleich zwei (eigentlich mehr…) Rezepte gekocht hat, als Extra-Schmankerl gabs im tief eingeschneiten Bayrischen Wald auch noch eine klassische Gratinierte französische Zwiebelsuppe. Das Buch das diese schöne Suppe beisteuerte ist schon ein Klassiker in sich – The French Chef Cookbook von Julia Child.

Die indischen Köstlichkeiten im Bild sind Lamm-Curry in süßer Zwiebel-Tomaten-Sauce sowie Joghurt-Mandel-Huhn. Und ich freue mich über weitere Rezepte aus diesem Buch 🙂 .

Petra von Brot und Rosen ist dabei ihre Ernährung ganz glyx-lich zu gestalten und kocht von daher diesen Monat nach GLYX. Der 4-Wochen-Power-Plan.

Das Hähnchenfilet in Frühlingszwiebel-Tomatensauce sieht so lecker aus, da kann ich mir gut vorstellen dass das glücklich macht.

Glücklich macht auch ein herzhaftes Lachen – ich musste spontan losprusten als ich die Bebilderung (und den erläuternden Begleittext) zum Apfelkuchen für einen Bären las, den Robert von Lamiacucina im Februar gebacken hat.

Spätestens bei „zitronige Quarkmasse“ weiss ich, dass ich diesen Kuchen trotz Apfelkuchenverächters im Haushalt un-be-dingt nachbacken muss – er kommt aus einem Bändchen mit dem Titel 75 Apfelrezepte – und davon hat man bekanntlich nie genug (gute).

Ganz besonders freuen mich natürlich Neuankömmlinge bei DKduW – diesen Monat wäre das tobias kocht!, das Foodblog eines Deutschen in Athen mit einer Liebe zur Mittelmeerküche, die er ganz eindrucksvoll mit einer Maurischen Kichererbsensuppe mit Spinat beweist. Leider kann ich das Rezept aktuell in seinem Blog (Dez. 2010) nicht mehr finden, ebensowenig das Bild, deswegen will ich hier nur erwähnen, dass er aus Casa Moro: Spanische und orientalische Küche gekocht hat.

Interessanterweise gibt es diesen Monat weniger Süsses als sonst meist – aber Petra von Brot und Rosen hält mit ihrem zweiten Februar-Beitrag dann die Zuckerjunkies, Schokoholics und Muffinfans doch noch bei der Stange – wer könnte diesen Schokomuffins widerstehen?

Das Muffin-Buch, auf dem das Logo des Backformherstellers prangt und vermutlich mit dieser kam, hat Petra auch gleich inspiriert doch mal wieder öfter Lust auf Muffins zu entwickeln. Augenblick, ich hab auch noch irgendwo ein nie benutztes Muffinbuch….

Die absolute High-End-Dessert-Spitzenklasse peilt im Februar eindeutig mipi von Man kanns essen an – zu den Mozart-Knödeln nach einem Rezept aus Desserts die mein Leben begleiten von Johann Lafer kann ich nur noch den Unterkiefer runterklappen und in Ehrfurcht auf die Knie sinken – das ist grosses Kino.

Die Runde beschliesst Sebastian von der Hüttenhilfe mit wieder ein ganz klein wenig bodenständigerer Kost, die zur Jahreszeit passt. Eine ungarische Gulaschsuppe nach einem Rezept aus Suppen & Eintöpfe – Grundrezepte und Variationen von Mary Hahn.

Wie Sebastian würde auch ich der Suppe noch ein paar Kartoffelwürfel spendieren, aber so ganz grundsätzlich hätte ich gegen eine Tasse davon jetzt nichts einzuwenden…

Ich danke allen Teilnehmern herzlich für den aufschlussreichen und anregenden Blick in neue und alte Kochbücher – und freue mich schon auf nächsten Monat!

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

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