Apfelkrapfen

Dieser Artikel wurde zuletzt am 28. September 2016 aktualisiert

Wenn es um Äpfel geht, ist unser Haushalt zwiegespalten – ich kann aus Allergiegründen keine rohen Äpfel essen, Herr datenhamster dagegen mag nur ungern gebackene Äpfel, Apfelkuchen ist daher etwas schwierig, wenn auch, wie ich in diesem Blog des öfteren zeige, nicht unmöglich.

Aber angesichts schöner vollreifer Herbstäpfel mit ein paar Fleckchen bzw. letztem Fallobst habe ich mich dann doch dazu durchgerungen, (nur) mir ein paar leckere Apfelkrapfen zu machen.

Apfelkrapfen2009


Apfelkrapfen

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten

  • 120-150 Gramm Mehl
  • 100 ml Bier
  • 2 Esslöffel Wasser
  • 2 Eier
  • 2 grosse säuerliche Äpfel
  • 1 Prise Salz
  • Öl oder Kokosfett, zum Frittieren

Zubereitung

  1. Die Eier trennen, Eiweiß steifschlagen und kalt stellen. Die Eigelb mit dem Wasser, dem Bier, dem Salz und dem Mehl (in dieser Reihenfolge) verrühren, bis ein zähflüssiger Teig entstanden ist (Mehlmenge anpassen).
  2. Die Äpfel waschen, nach Wunsch schälen (ich mag sie ungeschält lieber), entkernen und in kleine Würfel schneiden. Unter den Teig mischen, dann das Eiweiss unterziehen.
  3. Man kann die Krapfen natürlich in der Fritteuse ausbacken, ich habe aber einen Topf genommen und ca. 200 g Kokosfett und 200 ml Sonnenblumenöl gemischt und sie darin nacheinander ausgebacken. Das Öl gut erhitzen, ideal sind 180 Grad, im Topf arbeitet man am besten mit einer kleinen Teigprobe, die man in das Fett gleiten lässt – wenn es sofort anfängt zu sprudeln, dann ist die Temperatur richtig.
  4. Den Teig esslöffelweise ins heisse Fett geben und die Krapfen frittieren, dabei nach 2-3 Minuten wenden. Wenn sie goldbraun und gut aufgegangen sind, sind sie fertig – auf Küchenpapier abtropfen lassen und dann noch heiss mit Zimtzucker bestreuen.

Mein Zimtzucker bestand aus etwas feinem hellem Rohrohrzucker mit wenig Ceylon-Zimtpulver vermischt – zum Reinsetzen lecker.

Lasst Euch die Krapfen schmecken!

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