World Bread Day – Kürbisbrot

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

3rd World Bread Day hosted by 1x umruehren bitte aka kochtopfZum 3. World Bread Day habe ich mir ein Rezept aus meiner Lieblings-Quelle für Brotbackrezepte ausgesucht, nämlich aus Petras Brotkasten.

Dank reicher Ernte an der Hokkaido-Kürbis-Pflanze ist es ein Kürbisbrot geworden:

Interessant finde ich, wie unterschiedlich doch Brote nach ein und demselben Rezept aussehen können 🙂

Ich habe bei der Zubereitung die Butter vergessen; wie Petra habe ich mich beim Kürbispüree an die Alufolie-im-Ofen-Methode gehalten, und das fertige Brot riecht – wohl durch den Ingwer – beinahe wie ein Kuchen und hat eine betörende Farbe. Mein Brot war allerdings zu lang auf heisser Stufe im Ofen…

Kürbisbrot

400 Gramm Kürbispüree, netto
100 ml Milch, lauwarn
20 Gramm frische Hefe
1 1/2 Essl. brauner Zucker
350 Gramm Dinkelmehl
350 Gramm Weizenmehl Type 1050
1 Teel. Ingwerpulver
2 Teel. Meersalz
25 Gramm Weiche Butter

Für dieses Brot muß zunächst ein Kürbispüree zubereitet werden: 400 g braucht man pro Laib.

Für das Püree den Kürbis vierteln, mit einem Löffel das faserige Innere mitsamt den Samen entfernen. Die Kürbisstücke entweder in einen Bräter setzen, 2 cm hoch Wasser angießen, mit Alufolie abdecken und bei 180°C im vorgeheizten Ofen 40 bis 50 Minuten garen. Oder die Kürbisviertel einzeln in Alufolie wickeln und 60 Minuten im Ofen garen. Die Kürbisstücke herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Das Fruchtfleisch mit einem Messer aus der Schale lösen und durch ein feines Sieb streichen.

Für den Teig die Milch in eine Rührschüssel gießen. Die Hefe hineinbröckeln, den Zucker zufügen und beides mit der Milch unter
Rühren auflösen. Die beiden Mehlsorten mischen. 6 EL der Mehlmischung unter die Hefemilch rühren. Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und den Vorteig zugedeckt an einem warmen, zugfreien Ort etwa 15 Minuten gehen lassen. Das Kürbispüree nach und nach mit dem Knethaken der Küchenmaschine unter den Vorteig rühren. Mit Ingwer und Salz würzen, etwa 1/3 des Mehls einarbeiten. Das restliche Mehl nach und nach unterkneten. Alles mit der Butter zu einem glatten Teig verarbeiten.

Das Kürbispüree fällt mal feuchter, mal trockener aus. Deshalb kann die Menge des für das Brot benötigten Mehls geringfügig variieren. Der Teig hat dann die richtige Konsistenz, wenn er sich gut vom Rand der Rührschüssel löst.

Den Teig aus der Schüssel nehmen, auf einer Arbeitsfläche mit den Händen gut durchkneten, bis er glatt und geschmeidig ist. Zu einer Kugel formen.

Das Brotformkörbchen mit Mehl ausstauben. Den Teig darin zugedeckt gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Ein Backblech mit Öl fetten* und mit Mehl bestauben. Das Brot darauf stürzen und erneut kurz gehen lassen.

Eine Tasse Wasser in den Ofen stellen und diesen auf 220 °C vorheizen.

Den Laib in den Ofen schieben und 15 Minuten backen. Auf 200 °C zurückschalten und das Brot in 35 Minuten fertigbacken.

Schmeckt sehr gut mit Butter und Marmelade, ich habe u.a. eingelegte Käsewürfel aus meinem DFssgF-Paket dazu genossen.

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

4 Antworten

  1. Petra sagt:

    Das Brot gefällt mir hier gerade wegen seines rustikalen Aussehens sehr gut (wer weiß, wie das Foto bei mir heute aussähe ;-)). Und die leuchtende Farbe ist ja sowas von einladend!

  2. zorra sagt:

    1 Rezept verschiedene Resultate, genau das finde ich auch das Spannende am Brotbacken.

    Sieht lecker aus dein Brot!

    Danke für die Teilnahme am WBD’08.

  3. lavaterra sagt:

    Wow, sieht das Brot toll aus und ich würde gerne eine Scheibe probieren.

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