Wieder mal: Hokkaido-Milchbrot (und ein Gadget)

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Vor etwas über einem Jahr habe ich das hübsche Hokkaido-Milchbrot nachgebacken, das ich in diversen Blogs gesehen hatte (Rezept hier).

Nun habe ich das Rezept erneut hervorgeholt, denn ich wollte auch endlich so ein superfluffiges Brot haben.


Oder genauer, der Hintergrund war unser neuer Hausgenosse.

Der Liebste und ich liebäugeln nämlich seit geraumer Zeit mit einer Küchenmaschine. Oder vielmehr, ich will einen anständigen Fleischwolf zum Wursten, und wenn man sich schon ein elektrisches Item mehr anschafft, dann kann es auch mehr als einem Zweck dienen, etwa den Brotbackaktivitäten des BestenAllerMänner, oder der Produktion perfekten Eischnees, oder…

Und deswegen habe ich mich an meinen eigenen Rat aus dem Kochbuch für Geeks gehalten:

Küchenmaschinen sind selbst für den kulinarischen Geek zunächst überflüssig und stellen meist nur weiteres Gerät dar, das Platz blockiert und auch noch unhandlich zu reinigen ist. Wird wirklich viel und häufig selbst gekocht und gebacken, könnt Ihr Euch die Anschaffung überlegen. Und dann solltet Ihr nicht zu einer billigen Null-Acht-Fünfzehn-Küchenmaschine greifen, sondern in ein robustes, langlebiges Gerät mit Erweiterungsmöglichkeiten investieren

Genau das. Schuld ist, neben anderen, übrigens Frau Zorra an der Neuanschaffung, die immer mal wieder von den Erlebnissen mit ihrer Bosch MUM 8210 berichtet.

Wir haben neulich die neueren Modelle (BOSCH MUM 8400 und 8600) angesehen und ergoogelt und Preise verglichen, und die höchst attraktive MUM82R1 mit rot lackiertem Metallgehäuse angeschmachtet. Und dann passierte etwas das die Planung umwarf.

Der BesteAllerMänner arbeitet bekanntlich bei einem grossen Elektronikhändler, und es bot sich die Gelegenheit, so ein Teil für einen deutlich reduzierten Preis zu bekommen. Und so ist es die schlichte MUM8200 geworden. (Die sich übrigens 1a reinigen lässt).


Da wird auch 14 Minuten Teig kneten ein Klacks, und das Ergebnis war der wohl glatteste, elastischste Teig den ich je produziert habe.

Und nun stimmt auch die Fluffigkeit, der entwickelte Kleber, die gesamte Teigkonsistenz – und trotz zu Anfang zickender Hefe ist das Hokkaido-Brot wunderbar aufgegangen.

Manchmal muss es eben doch die Küchenmaschine sein.

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

15 Antworten

  1. Barbara sagt:

    Schönes Brot – ich bin glaube ich eine der wenigen, die es noch nie gebacken hat…

    Gratulation zur Küchenmaschine! Ich könnte auch nicht mehr ohne eine leben! 🙂

  2. Gabi sagt:

    Ich bin auch eine Spätberufene, was Küchenmaschinen angeht – aber seitdem ich sie habe, möchte ich sie nicht mehr missen. Ich habe mich allerdings für ne Kitchen Aid entschieden, ich bin eben ameriphil 🙂

  3. zorra sagt:

    Ich bin mir sicher du wirst noch lange viel Freude an deiner neuen Maschine haben. Ich habe meine ja schon länger im Einsatz und würde sie nie mehr hergeben. 😉

    Das mit dem Reinigen stimmt, sogar den Fleischwolf kann man relativ einfach putzen. Da hatte ich Angst dass es eine Fummelarbeit wird.

  4. Peter sagt:

    Zitat: „Küchenmaschinen sind selbst für den kulinarischen Geek zunächst überflüssig“

    Ich kann mich dem auch nicht anschließen, eine Küchenmaschine sollte ein muss in jeder Küche sein.
    Und wer dann auch noch eine Kitchen Aid zuhause stehen hat, kann sich ganz besonders glücklich schätzen.

  5. Foodfreak sagt:

    das entscheidende Wort ist „zunächst“. Eine Menge Leute kommen in ihrem Leben und vor allem in ihren winzigen Küchen (lange Zeit hatte ich ganze 2,5 qm Küchenecke) sehr gut ohne Küchenmaschine aus. Deswegen ja auch, wenn man sie denn braucht, dann was vernünftiges.

  6. Barbara sagt:

    Das mit dem „etwas vernünftiges“ kann ich auch nur unterschreiben – bis dahin kann man gut mit einem Handrührgerät leben, das in der Schublade verschwindet.

  7. Balu sagt:

    Ich habe auch eine Mikro-Küche, aber ein Monstergerät an Küchenmaschine habe ich mir trotzdem gegönnt – eine Kenwood Major.

    Ich bereite mich gerade langsam auf einen Umzug vor und habe sie schon eingepackt, aber ich werde sie wohl auch mal im Blog vorstellen müssen

  8. Petra sagt:

    Wow, Gratulation zur Anschaffung! Das Brot ist jedenfalls toll geworden, muss ich auch mal wieder backen 🙂

  9. Daniel sagt:

    sieht echt lecker aus !!

  1. 1. Januar 2010

    […] wäre der Pastavorsatz für die Bosch MUM eine echte Arbeitserleichterung gewesen, wir haben allerdings von Hand ausgerollt – zumindest […]

  2. 8. Juni 2010

    […] habe mich beim ersten Blick in diese Agnolotti verliebt und nun steht der Pastavorsatz für die MUM (fast) ganz oben auf dem Weihnachtswunschzettel. Barbara hatte auf der Spielwiese plötzlich […]

  3. 15. April 2014

    […] ebenso smarte wie simple Wickeltechnik. Iyer knetete alles von Hand, ich habe das mal wieder die Bosch MUM erledigen […]

  4. 15. April 2014

    […] auch Zorra habe ich die MUM die Arbeit machen lassen. Ergebnis: ein wunderbarer Teig, und sehr schöne fluffige […]

  5. 22. Juni 2014

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