HOT – Reisnudeln mit Curry und Huhn

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Blog-Event XXXV- Some like it HOT

Bei geradezu tropischem Wetter, das mich an Thailand erinnerte, fiel mir die Wahl für einen Beitrag zum Blog-Event XXXV – HOT – recht leicht – scharfe Asiaküche sollte es sein, schnell zu machen um die Zeit in einer viel zu warmen Küche zu minimieren:

Thai-Reisnudeln mit Curry und Huhn

Das Rezept kommt aus einem meiner meistgenutzten Kochbücher, dem grossen Buch der Asiatischen Küche, das ich noch in der fest eingebundenen Könemann-Ausgabe im Regal stehen habe. Besonders gut gefiel mir daran die Verwendung von Reisnudeln, womit ich zumindest glutenfrei bleibe, und die ich ohnehin in unterschiedlichsten Versionen in Asien schätzen gelernt habe.

Reisnudeln mit Curry und Huhn

200 g getrocknete Reis-Vermicelli
1½ EL Öl
1 EL rote Currypaste
450 g Hühnerschenkel, fein filetiert
1-2 TL rote Chillies, gehackt
2 EL Fischsauce
2 EL Limettensaft
100 g Sojabohnensprossen
80 g ungesalzene geröstete Erdnüsse, gehackt
20 g Zwiebeln, knusprig gebraten
25 g Knoblauch, knusprig gebraten
25 g frische Korianderblätter

Nudeln in sprudelnd kochendem Wasser 2 Minuten kochen. Abtropfen lassen und dann mit 2 TL Öl mischen, damit sie nicht aneinanderkleben. Beiseite stellen.

Das restliche Öl in einem Wok erhitzen. Currypaste hineingeben und 1 Minute rühren. Das Fleisch portionsweise zufügen und 2 Minuten unter ständigem Rühren braten, bis es goldbraun ist. Dann das gesamte Fleisch zurück in den Wok geben.

Chillies, Fischsauce und Limettensaft zugeben und 1 Minute köcheln lassen. Sojabohnensprossen und Nudeln zufügen und gut mischen.

Mit Erdnüssen, Zwiebeln, Knoblauch und Korianderblättern bestreuen und sofort servieren.

Ich habe die zusätzlichen Chilies weggelassen, denn mit einem Esslöffel Currypaste war das Gericht auch so schon recht scharf, wer es originalgetreu brennend mag, sollte vor den Chilies aber nicht zurückschrecken, ausserdem hatte ich etwas mehr Mungbohnensprossen im Einsatz, da ich mehr Gemüse wollte.

Die fritierten Knoblauchscheiben habe ich ebenfalls weggelassen, da der BesteAllerMänner mit Knoblauch persönliche wie dienstliche Probleme hat. Obenauf sind geröstete rote Zwiebeln zu sehen (ich vermute mal die Mengenangabe im Rezept meint 20 g bereits fritierte Zwiebeln – bei mir 1 mittelgroße Zwiebel auf 4 Portionen). Noch besser wären Schalotten gewesen.

Die Nudelmenge bzw. die Gesamtmenge sprengt schnell die Dimension, in der man in einem normalen Wok noch vernünftig arbeiten kann – für 4 Portionen würde ich das nächste Mal in 2 Durchgängen arbeiten. Und „fein filetiert“ ist im Hinblick auf das Fleisch nicht wirklich eine hilfreiche Angabe – ich habe dünne Streifen geschnitten. Im Wiederholungsfall würde ich eher das Fleisch hacken, wie es auch in Asien oft geschieht, da es sich dann besser wokken lässt und texturmässig auch mehr in die Struktur des Gesamtgerichtes einfügt.

Summa summarum: ein super Sommeressen, schnell gemacht, scharf und köstlich – mit Ausbauspielraum.

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

3 Antworten

  1. Petra sagt:

    Gefällt mir sehr gut. Da kommt viel zusammen: scharf, säuerlich, knusprig, weich – ich liebe diese Kombination der verschiedenen Aromen und Konsistenzen!

  2. lavaterra sagt:

    Wunderschönes Gericht mit ordentlicher Schärfe, vorallem auch durch die Currypaste. Vielen Dank für’s Mitmachen

  3. Barbara sagt:

    Das gefällt mir auch sehr gut – geniale Kombination, schön scharf.
    Ich mag’s übrigens auch gemüsiger als in deutschen Kochbüchern.

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