Feletti – Ciocolatto Fondente Tanzania

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Eher zufällig wanderte beim Weihnachtseinkauf am 24.12. bei Kaufhof in der Mönckebergstraße ein kleines, gerade einmal 35 Gramm schweres Täfelchen feine Schokolade in meinen Einkaufskorb. Ich stand an der Kassenschlange, erspähte Pfefferminzbonbons aus der Schweiz mit Sucralose, und dann eben auch die kleinen Täfelchen von Feletti.

Ganz ehrlich, ich weiss nicht was die Schokolade gekostet hat, billig war sie sicher nicht, aber ich erinnere mich dunkel, dass ich beim Blick auf den Kassenzettel dachte, sie sei doch ganz bezahlbar gewesen.

Die Zutatenliste ist jedenfalls sehr gut:

Kakaomasse mindesten 75%. Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter, echte Vanille

Das kleine Täfelchen mit winzigen Riegelunterteilungen und einem etwas größeren Mittelstück bricht sich sehr fest und ist im Mund auch nicht so schmelzig wie viele gut conchierte Schokoladen. Verpackt ist die Schokolade übrigens – von der stabilen Pappumverpackung abgesehen – in Kunststofffolie, die optisch auf Aluminium macht.

Leider ist nicht herauszufinden welche Kakaosorte hier Verwendung findet. Immerhin ist Kakao aus Tanzania ein rares Produkt, das Land produziert gerade einmal 2.000 Tonnen im Jahr. Schmecken tut es nach einem sehr feinen Trinitario. Die Schokolade könnte etwas besser conchiert sein, sie ist minimal mehlig, lässt sich aber gut langsam lutschen und entfaltet dann ein sehr frisches Zitrusaroma. Das ist keine schwere Schokolade mit langem Abgang, der Genuß ist schnell wieder von den Papillen geschwunden. Dennoch ist diese Schokolade eine sehr feine und eher ungewönliche Nascherei, eine etwas genauere Angabe über die Herkunft der Bohnen könnte eine durchaus spannende Kakaoentdeckung für den Liebhaber lagen- und sortenreiner Schokoladen daraus machen.

Mit so einem 35-GrammTäfelchen liegt man auf keinen Fall falsch, um mal den eigenen Schoko-Horizont zu erweitern.

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